A perfect autumn day in York

Heute genau vor einem Jahr, am 28. September 2015 waren wir in York. Warum wir es innerhalb eines Jahres nicht geschafft haben, unsere Reise endlich mal fertig zu bloggen weiß niemand so genau, aber ich würde einen großen Batzen Lachgummi auf Faulheit verwetten. Naja, entschuldigen hilft ja nicht, am Ende wollen wir das ja schließlich eh für uns machen, und deswegen schmeiße ich jetzt die Zeitmaschine an und blicke zurück auf York.

York Minster and blue skies

Von Manchester aus fuhren wir quer durchs Land, landeten in Leeds, wo wir nur einen warmen Nachmittag verbrachten, um dann bei Familie Flowers irgendwo zwischen Leeds und York die ersten von zwei Nächten im vielleicht am besten eingerichteten Airbnb der ganzen Reise verbrachten. Noch nie hat ein Zimmer so gut gerochen, noch nie war eine Küche so gemütlich. Am nächsten Morgen sind wir ganz früh los und in das wunderhübsche Städtchen York gefahren, wo wir zwar ungefähr drölfzighundert Pfund für das Parkhaus bezahlen haben, aber trotzdem einen perfekten Herbsttag verbringen konnten.

Die beste heiße Schokolade?

York ist unfassbar schön, die mittelalterliche Altstadt mit den engen Gassen so charmant und das sonnige Wetter machte alles noch viel schöner. Wir sind über einen kleinen Markt geschlendert und Elsa schwärmt noch heute von den frischen und süßen Feigen, die sie dort kaufte. Wenn ihr mal in York seid, solltet ihr auf keinen Fall die beste heiße Schokolade eures Lebens verpassen. Die gibt es in der Monk Bar und zu jedem Becher, es gibt unterschiedliche Sorten, darf man sich eine von den tollen Pralinen oder Trüffeln aussuchen.

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Ich finde York ist auf jeden Fall einen Besuch wert, unser Tag bestand zwar hauptsächlich aus ein bisschen schlendern, essen, ein bisschen weiter schlendern, essen und noch ein bisschen mehr schlendern, aber wir haben es richtig genossen. Zwischendurch kann man die  beeindruckende Kathedrale „York Minster“ und den dahinter liegenden Park besuchen,  durch die ganzjährig geöffneten Christmas Shops stöbern oder sich, wie wir,  in alle Kuscheltiere im Disney Shop verlieben.

ENGLISH

Today exactly one year ago, on the 28th of September 2015 we visited York. I actually can’t say why we still haven’t managed to blog all of our journey, but I’d bet a good amount on laziness. Well, let’s hit the time machine and look back one year ago.

After Manchester we crossed the country and ended up in Leeds, where we only spend one warm afternoon before driving to our Airbnb somewhere in the middle between Leeds and York. Maybe this was the most beautifully decorated and definitely nicest smelling stay on our journey and we totally enjoyed the cosy kitchen and our hosts. On the next morning we hit the road early for a day trip to York.

Best hot chocolate!

York is stunning, the medieval Old Town with the small closes is just charming and the sun made everything even better. Elsa bought fresh and sweet figs on a little market and she is still raving about them today. If you ever visit York don’t miss the best hot chocolate of your life at Monk Bar, where you get a delicious praline with every cup of cocoa.

York is worth a visit, even though our day was mostly walking, eating, more walking and more eating we totally enjoyed ourselves. Meanwhile you could also visit the York Mister and the beautiful park behind the cathedral, have a look at the Christmas shops or, like we did, fall in love with all the plushies in the Disney Store.

Fat girls everywhere – Manchester

Ganz still und leise habe ich Birmingham jetzt einfach mal übersprungen, irgendwie gibt es von dort wirklich nichts zu erzählen, außer, dass wir auf einem sehr hübschen Pub Parkplatz übernachten haben. Danach ging es weiter nördlich nach Manchester, ich erinnere mich, dass wir irgendeine 90s Playlist auf dem Weg dorthin hörten und aus Leib und Seele „Umbreak My Heart“ geschmettert haben, was uns von dann an als stetiger Ohrwurm begleiten sollte.

Das Manchester mal eine tragende Rolle in der englischen Industrialisierung gespielt hat, sieht man auch heute noch an der Architektur der Stadt. Neben alten Fabrikgebäuden findet sich extrem moderne und neue Architektur, es gibt hübsche Kirchen, Parks und viele Musen. Leider haben wir es verpasst, das Manchester Museum of Science and Industry so richtig genießen zu können, da wir nicht damit gerechnet haben, dass es schon um 17.00 schließt.

 

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Ein großes Highlight war definitiv unser ausgedehnter Brunch im Tea 42, wo es so ziemlich alles glutenfrei gibt. Von Frühstück, über Sandwich Etageren, Pommes und unfassbar leckeren Kuchen, die wir natürlich auch probieren mussten.
Für Elsa war es das anti-gluten Paradies und ich sage ja grundsätzlich immer ja zu pochierten Eiern,  Speck und Kuchen.

The Curve Fest

Während unserer Zeit in Manchester durften wir auf Lisas Bettsofa übernachten, sie schlug auch vor, sie am Samstag zum Curve Fashion Festival zu begleiten und so kauften wir spontan zwei Tickets und hatten einen super schönen und aufregenden Tag umgeben von wundervollen Plus Size Babes.

Wie die meisten von euch wissen habe ich über 6 Jahre über Plus Size Mode und das Dicksein auf meinem Blog „Reizende Rundungen“ geschrieben, durch meinen Blog haben Elsa und ich uns überhaupt kennen gelernt, und Mode spiel nach wie vor eine große Rolle in meinem Leben. Daher war ich auch doppelt aufgeregt, musste aus meiner spärlichen Reisegarderobe ein passendes Outfit zusammen stellen und hatte ein bisschen sehr Herzklopfen, als plötzlich Tess Holiday an mir vorbei lief (und kleiner ist als ich!).

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Obwohl wir gar nicht so viel von der Stadt gesehen haben, gefiel uns Manchester ziemlich gut und wir haben die 3 Tage dort genießen können, bevor es weiter in Richtung Osten und somit in ein Airbnb zwischen Leeds und York ging.

ENGLISH

I decided to just skip Birmingham, as there isn’t much to say about it, apart from we stayed on a really nice pub parking lot. The morning after we went up north to Manchester, I remember we were listening to some 90s playlist and „Unbreak My Heart“ stayed with us from that moment for a very long time.

Manchester once played a major role in the Englisch industrial revolution and you can still see that in the architecture of the city, a very contrasting mix of old fabric buildings, lovely churches and very, very modern building. Sadly we missed most of the Museum Of Science and Industry because we didn’t expect it to be closed at 5pm already.

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One highlight was our long and amazing brunch at Tea 42 which offers almost everything gluten free no matter if you want breakfast, brunch, sandwiches for tea or loads of cake. And of course we had to try basically all of it, as it was a gluten free heaven for Elsa and I am always on board for Brunch!

The Curve Fest

During our three days in Manchester we stayed on Lisa’s couch and she suggested to accompany her to the Curve Fashion Festival, so we spontaneously bought to tickets and had a really nice and exciting day surrounded by lots of plus size babes.

Most of you probably know I blogged about plus size fashion and being fat on my blog ‚Reizende Rundungen‘ for over 6 years, it was my blog that made Elsa and me become friends and fashion still is a big part of my life, so I was even more excited, had to figure out a good outfit with my very small travel wardrobe und got super excited when suddenly Tess Holiday passed us (and was so much shorter than me!).

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Even though we didn’t  really see that much of Manchester we really liked this city and enjoyed the three days a lot. After that we traveled on east to a beautiful Airbnb in the middle between Leeds and York.

Food and Art // Bristol

Manchmal da trifft man Menschen, mit denen versteht man sich einfach direkt ab der ersten Sekunde. Genauso so war es, als wir in der Nähe von Bristol in unserem Airbnb bei Rob & Betty ankamen. Ein wundervolles Pärchen in einem wundervollen Haus. Nachdem wir in den ersten Wochen hauptsächlich von Parkplatz zu Campingplatz zu Parkplatz gereist sind, war es sehr warm und flauschig auf einer Couch mit einer Tasse Tee in der Hand zu sitzen und in ein Gespräch verwickelt zu sein. Gleich am ersten Abend haben wir Pasta gemacht und Betty hat uns einen guten Überblick über Bristol gegeben, so dass wir am nächsten Morgen in der Innenstadt planen konnten.

Bristol ist voller Kunst, vor allen Dingen Street Art, und voller interessanter Ecken. Wir haben auf der Cheltenham Road geparkt und sind von dort in den Stadtkern gelaufen und kamen so am Hamilton House vorbei, einem großen Art und Community Center, wo unter anderem eins der ersten Banksys zu sehen ist.

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Wir haben am Hafen von Bristol in der Sonne gesessen, Pizza gegessen, ein wunderschönes Museum besucht und dort viel über Bristols Geschichte, Bürger*innen und Vergangenheit gelernt und es genossen, an jeder Ecke, Hauswand oder auf dem Gehweg bunte Dinge zu entdecken.

Abends wurden wir immer herzlich in unserem Airbnb empfangen, haben gemeinsam mit unseren Hosts gekocht, über Musik, Politik und Essen geredet und fanden es tatsächlich schade, als wir nach drei Nächten schon weiter in Richtung Birmingham ziehen mussten. Was uns wenig begeisterte und wo wir bloß einen Tag blieben, auf einem Pub Parkplatz schliefen und dann unsere Reise Richtung Manchester fortsetzten.

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Bristol fühlte sich für uns sehr richtig an. Kreativ und pulsierend, aber nicht überwältigend groß und stand für uns noch relativ lange sehr hoch auf der Liste der Städte, in denen wir uns vorstellen konnten zu leben.

ENGLISH

Sometimes you meet someone and just get on so well right from the first second. We felt like this when we stepped out of the car to meet Rob & Betty our Airbnb hosts close to Bristol. Such a wonderful couple in a wonderful home. After traveling from one parking space to the next camping place to the next parking space it was really warm and nice to sit down on a couch with a cup of tea in your hand having a great chat with nice people. We made dinner all together already on the first evening, Betty showed us a map of Bristol and so we could plan our first day in the city center.

Bristol is full of art, especially street art, and interesting places. Wir parked on Cheltenham Road and walked into the city centre from there, on our way we passed the Hamilton House, an art and community center where you can find one of Banksy’s first works.

 

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We sat in the sun at the city harbour, had pizza, visited a museum and learned things about Bristol’s past and community and just enjoyed finding pops of colour on every wall, around every corner and even on the sidewalk.

In the evening we were greeted with a warm welcome back at our Airbnb, cooked, talked about music, politics and food and we were actually a little sad when we had to leave after three nights to travel onwards to Birmingham. We only spend one day there and went on to Manchester after that.

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Let’s make some plans and visit Bath

Inzwischen ist schon Januar 2016, aber trotzdem würde ich euch gerne noch mal in den September 2015 entführen, denn irgendwo da sind wir in Cornwall stehen geblieben, mitten in der Erzählung unserer Abenteuer auf der Straße.

Pläne schmieden

Nachdem wir eine lange Zeit, die mir von heute aus betrachtet noch länger vorkommt, in Cornwall verbrachten, war eins klar: Wir brauchen einen Plan. Also planten wir. Wir buchten Airbnbs für alle großen Städte die wir auf dem Weg in den Norden sehen wollten und hatten den Plan, ziemlich schnell voran zu kommen, da wir beide irgendwie kaum erwarten konnten, nach Schottland zu kommen. Das Städte-Hopping war dafür eine super Möglichkeit, so konnten wir viel mitnehmen, aber auch schneller voran kommen, da die großen Städte im Norden alle durch gute Autobahnen verbunden sind. Der Plan sah wie folgt aus: Einen Tag in Bath verbringen, von da ins Airbnb nach Bristol zu fahren und ein paar Tage zu bleiben, danach bis Birmingham für einen Tagesaufenthalt fahren und eine Nacht im Auto, gefolgt vom Trip bis Manchester, wo wir bei einer Freundin unterkamen, danach weiter nach Leeds, York und Newcastle bis wir die Grenze überfahren um Richtung Glasgow zu reisen.

Retrospektiv haben wir uns für all das doch relativ wenig Zeit genommen, trotzdem glaube ich, dass wir in der dritten oder vierten Woche des Road Trips genau das brauchten, um nicht zwischen den Stationen irgendwo im Nirgendwo verloren zu gehen. So romantisch es sich anhört, einfach dahin zu fahren, wo der Herzkompass hinzeigt, so scheiße ist es aber manchmal auch, wenn man nicht den Luxus eines Campers mit Toilette oder Gasherd hat.

Besuch im Weltkulturerbe

Was kann ich zu Bath sagen? Eigentlich gar nicht so viel. Von Exmoor aus fuhren wir nach Norden bis Bath, wo wir auf einem Park and Ride zwischenparkten, um den Bus in die Stadt zu nehmen. Dort suchten wir uns als erstes einen Ort zum Mittagessen, unsere Wahl fiel auf „The Stables“, eine lokale Kette mit der Option auf glutenfreie Pizza für Elsa. Die Vierkäse-Pizza war absolut deliziös.

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Danach haben wir einen Rundgang durch die definitiv schöne Stadt gemacht, ein Kurort mit interessanter und historischer Architektur und natürlich den alten römischen Bädern als zentrale Sehenswürdigkeit. Eins der Bäder zu besuchen kostet leider furchtbar viel, also blieb uns nur der Blick von außen. Ich denke, dass Bath mit einer Stadtführung sehr viel Historie zu bieten hat, für uns war es aber nur ein kleiner Zwischenstop bevor wir Abends in einem unserer Lieblings-Airbnbs ankamen: bei Rob und Betty in Bristol.

ENGLISH

It’s January 2016 already, but I want you to come back to September 2015 with me. Somehow we got stuck somewhere close to Cornwall while telling you about our adventures on the road.

Making plans

After spending what feels like an even longer time looking back now, in Cornwall, we decided we needed a plan. And so we planned. We booked Airbnb’s for all the mayor cities we wanted to visit and had the plan of going up north pretty fast now, as we both somehow couldn’t wait for hitting Scotland. City hopping seemed like a good way of seeing a lot of stuff and getting forward, as most of the mayor cities in north England are connected with highways. Our plan was to look at Bath just for a day, go close to Bristol and spend a few nights in an Airbnb there, then drive to Birmingham and sleep in the car for a night somewhere, followed by going up to Manchester staying with a friend and doing Leeds, York and Newcastle next before hitting Glasgow.

In retrospective we really rushed through this a little, but I know that during the 3rd or 4th week of our road trip I really needed things to speed up a little and to have a plan for the next weeks, so we wouldn’t get lost in driving somewhere without actually knowing where to go or where to stay. As romantic as it sounds to just drive where your heart leads you, as shitty it can sometimes be, if you don’t have a real camper with the option of going to the loo or making some dinner.

Visiting a World Cultural Heritage

What can I tell you about Bath? Not much really, from Exmoor we drove North towards Bath, parked on a park and ride to take the bus into the city and spend the afternoon in town. We had a lovely lunch at „The Stable“ with Pizza with 4 different cheeses on it, a gluten free option for Elsa of course, and it was so delicious.

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Then we took a walk through the definitely beautiful city, a health resort with interesting and historic architecture and of course the Roman-built baths as it’s center piece. Visiting one of the old baths unfortunately costs a fortune and so we just looked at everything from the outside and popped into a few shops here and there. I think if you take the time for a guided tour there is lots of interesting stuff about Baths history to discover, for us it was just a quick stop before we ended our day with arriving at maybe one of our most favorite Airbnbs, with Rob & Betty.

Zweites Verlassen | Leaving Again

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Das letzte Mal, als ich Deutschland verließ, was ich einfach nur unglaublich gespannt auf unseren Road Trip, auf Urlaub und auf das Abenteuer das vor uns lag. Jetzt ist gerade mein Flugzeug gestartet, wir flogen aus der rosigen Nachmittagssonne in Amsterdam durch eine dicke Schicht Wolken und jetzt ist nur noch klarer Himmel und Sonnenschein zu sehen. Verlassen, mal wieder. Diesen mal musste ich ein bisschen mit den Tränen kämpfen, denn dieses mal ist es irgendwie ernster. Es ist nicht nur Spaß und romantische Road-Trip-Fantasien, sondern ein Plan für die Zukunft.

Es fühlt sich ebenso gut wie angsterfüllend an. Ich bin motiviert und super aufgeregt über das neue Jahr, auf der anderen Seite habe ich nie wirklich geglaubt, dass ich mal im Ausland leben würde. Natürlich war das im Auslandleben die erste Intention hinter dem ganzen Trip, trotzdem habe ich vorher nie erwartet, dass ich mal so weit weg von meiner Familie leben würden.

Familienmensch

Ich war irgendwie immer ein Familienmensch. Ich habe 26 Jahre mit meiner Familie zusammen gewohnt. Egal ob es während der Schulzeit, der Uni, während Praktika oder dem ersten richtigen Job war, Zuhause war immer eine Konstante für mich. Das selbe Haus in der selben Straße, die selben Menschen die auf mich warteten. Mit Papa reden, während ich mein Make-up im Badezimmer machte, in Mamas Küche sitzen und lachen, weinen und schreien. Mitternachtsflüsterein mit dem Bruder, Freunde mit nach Hause bringen, wann immer ich es wollte. Und nun? Zum ersten Mal in meinem Leben lebe ich nicht in diesem Haus. Und es ist gruselig, großartig, aufregend und ein kleines bisschen traurig.

Bald ist 2016 und ich habe viele Pläne im Kopf. So viele Ideen und ich bin bereit sie alle wahr werden zu lassen. Hart dafür zu arbeiten, dass mein neues Zuhause in Edinburgh auch wirklich mein Zuhause bleiben kann.

Falls ihr es noch nicht gehört habt, schaut unbedingt mal bei DRadio Wissen vorbei und lauscht dem Interview mit Elsa und mir, was wir kurz vor Weihnachten gegeben haben.

ENGLISCH

The last time I Ieft Germany I was full of excitement for our road trip, for going on holiday and for the adventure ahead. Now my plane just started with the sun just turning a little rosy, dived through a thick layer of clouds and we are flying in beautiful sunshine now. I am leaving again. And I had to fight the tears, cause this time leaving is serious. It’s not just fun and romantic road trip fantasies but a plan and a future ahead of me.

This feels as great as it feels strange. I am really pumped and motivated for the next year on the other hand I never really thought I would be living abroad. Sure being abroad was my first intention for this trip, but still I never really thought I really would live so far away from my family.

Family person

I’ve always been a family person and I lived with them for 26 years. No matter if it was school, university, internships or work, somehow this part of my life was always the same. The same house, the same street, the same people waiting for me. Talking with Papa in the bathroom while doing my make-up, sitting in Mum’s kitchen laughing, crying, screaming. Going downstairs and visiting my grand parents, late night talks with my brother, bringing friends over when ever I wanted. And now? For the first time in my life I don’t live in the same house. It’s scary. It’s great. It’s exciting but a little bit sad.

Now 2016 is starting and there are so many plans in my head. So many ideas and I am willing to make them all true, to work hard for my new life in Edinburgh. For my new home.

Elsas 5 Ziele | Elsa’s 5 Goals

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Falls ihr euch zufällig durch unsere Profile geklickt habt, habt ihr vielleicht die 5 Ziele gefunden, die wir uns noch vor unserer Reise gesteckt haben. Diese 5 Dinge waren vage Wünsche, von denen wir hofften, dass sie sich während des Abenteuers erfüllen. Nun ist das Abenteuer zwar nicht um, aber veränderte sich drastisch durch unser Leben in der Wohnung und wird sich noch mehr ändern, wenn wir einen Job haben. Also dachte ich, es ist für mich an der Zeit zurück zu schauen, was ich mir damals in Deutschland gewünscht habe.

  1. Mit fremden Menschen reden, ganz ungezwungen, weil eigentlich nichts daran awkward ist. Und dann ihre Geschichten sammeln.
    Ich bin mittlerweile ganz schön gut darin, mit Fremden zu reden. Vor allem bin ich nicht mehr awkward, auch wenn es noch immer diese Momente gibt, in denen ich mich lieber unter dem Tisch verstecken würde, als den Mund aufzumachen. Aber grundlegend habe ich keine Probleme mehr, mit Fremden zu interagieren. Mir wurden auch ein paar schöne Geschichten erzählt und ich stelle fest, dass da draußen schon ein paar spannende Menschen herumlaufen.
    Zudem bin ich auch im Flirten recht sicher geworden. Ich sollte versuchen mit meiner Fähigkeit, Männer am Haken zu halten, Geld zu machen.
  2. Glutenfreie Pizza essen. In einem Restaurant.
    Hab ich in der ersten Woche bereits gemacht und auch danach noch sehr, sehr oft. Ich liebe Großbritannien für as glutenfreie Essen in Restaurants. Aber das wisst ihr ja schon.
  3. Zeichnen und schreiben – viel.
    Ne, ich war scheiße faul. Okay, nicht wirklich. Es ist einfach schwierig, Zeit zum Zeichnen und Schreiben zu finden, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und dann erschöpft im Auto einschläft. Aber ich hoffe, dass es besser wird, sobald wir ins unserer Wohnung sind. Ich muss meiner selbst wirklich Ausdruck verleihen. Auch etwas, das ich während des Trips entdeckt habe.
  4. Mir näher kommen und endlich wissen, was Leben für mich bedeutet.
    Ich war mir wahrscheinlich noch nie näher, als ich es aktuell bin. Das Reisen und auch die Gespräche mit Katrin haben mir gezeigt, wer ich bin, was ich vom Leben erwarte und gab mir ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Mittlerweile weiß ich auch in etwa, was ich werden will, wenn ich mal groß bin. Zudem habe ich auch gelernt, dass ich ziemlich okay bin, wie ich bin. Darüber hinaus habe ich viele versteckte Träume, Wünsche und Ziele während der neun Wochen (wieder)gefunden und ich hoffe, dass davon noch mehr die dunklen Höhlen meiner Seele verlässt, um an die Oberfläche zu dringen.
  5. Keine Angst mehr vorm Autofahren haben. Ich hoffe, das passiert in der ersten Woche.
    Nun…ich bin in der ersten Woche nicht gefahren, aber saß in Saffron Walden hinterm Steuer, was in einem hysterischen Heulkrampf auf einem Tesco-Parkplatz endete. Nach diesem unangenehmen Zwischenfall war ich zu gegruselt, sodass es acht Wochen und die leeren Straßen der Isle of Skye brauchte, damit ich wieder auf dem Fahrersitz platz nehme. Das hat dann auch Spaß gemacht, aber ich werde nie ein passionierter Fahrer werden. Viel lieber nehme ich den Bus. Oder meine Füße.

 

Ich habe auch gelernt, dass sich Wünsche nicht von selbst und ohne eigenes Zutun erfüllen. Es gab Tränen, Sturheit, Verzweiflung und viele andere unschöne Gefühle, um die bisher versteckte Teile meines wahren Selbst zu entdecken. Aber nun fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Ein wahrhaftigeres Ich mit einer ziemlich großen Portion Selbstbewusstsein. Und das ist einer der vielen Gründe, weshalb ich es niemals bereuen werde, alles zurückgelassen zu haben, um diese Reise durch Großbritannien und zu mir selbst anzutreten.

Vielleicht ist ja doch was dran, dass das Leben erst außerhalb der Comfort Zone anfängt.

 

ENGLISH

If  you have accidentally clicked our personal descriptions, you may have found the 5 goals we set us before we started the trip. These 5 things were very vague wishes, we hoped the adventure will eventually fulfil. Now the adventure isn’t over but changed from travel into a new life with a flat and hopefully a job. So it’s time for me to look back to the things I’ve wished for back in Germany.

  1. Talking to strangers to see that this isn’t awkward at all. And collecting their stories.
    I’m pretty great in talking with strangers by now. I’m not awkward anymore even if there are still the moments when I’d rather hide under a table than open my mouth and let words out. But in fact there are no problems anymore.  I also got some nice stories told. There are exciting people out there.
    Plus I got very confident with flirting. Should try to make money with my ability to tease and please.
  2. Eating gluten free pizza. In a restaurant. Cause that’s something you almost can’t do in Germany.
    I did this within the first week and so often after it. I love UK for the awesome gluten free food in restaurants! But you should already know.
  3. Drawing and writing – like a pro!
    Nah, I was  lazy as fuck. Okay, not really. It’s so difficult to find time to write or draw when you live in a car and fell exhausted asleep after a long day of sightseeing. But I hope I can start drawing again, when we hit the new flat. I really need to express myself. That’s also a thing that I’ve discovered during our trip.
  4. Getting more in touch with myself to get an idea what life really means to me.
    I was probably never more in touch with myself than I am now. The travels and also the intense chats with Katrin showed me, who I am, what I expect from life and gave me a massive amount of confidence. I even have a slight clue, what I wanna do when I grow up. And I also learned that I’m pretty okay the way I am and that there are many hidden dreams I (re)discovered during the nine weeks and I hope that there’s still more what will leave the deep caves of my soul to reach its surface.
  5. Stop being afraid to drive a car. I hope that happens within the first week.
    Well… I didn’t drove in the first week. I drove in our second week in Saffron Walden and this ended up with a hysterical breakdown on a Tesco car park. After this unpleasant incident I was too scared to drive and it took me eight weeks and the empty streets on the Isle of Skye to sit behind the steering wheel again. It was fun but I’ll never be a passionate driver. I rather take the bus or my feet.

I also learned, that no goal fulfils without any effort. There’ve been tears, obstinacy, despair and many other unpleasant feelings to discover the parts of my true self. But now I feel like a new person. A new and truer me with a huge amount of self-esteem. And that’s one of the many reasons, why I’ll never regret having left everything behind to start this amazing adventure across the country and towards me.

Sometimes it seems to be true, that life starts right beyond your comfort zone.

Baby, you can drive my car – Autofahren auf der Insel

Ich fahre gerne Auto. Also so richtig gerne. Ich fand die Fahrschule super, bin direkt an dem ersten Wochenende mit Führerschein über die Autobahn gerast. Generell bin ich davon überzeugt, dass ich recht passabel fahre, glänzend einparken kann und mit 8 Jahren Fahrerfahrung ziemlich ruhig und entspannt auf alle Situationen reagiere. Und dann kam ich ins Vereinigte Königreich.

Autofahren mag ich immer noch gerne, aber nach grob überschlagenen 4500km auf Großbritanniens Straßen ist es eine Erleichterung einfach mal den Bus zu nehmen. Der Linksverkehr, vor dem ich am Anfang so viel Schiss hatte, ist da wirklich noch das kleinste Hindernis. Einfach immer schön hinter allen anderen hinterher fahren und im Kreisverkehr besonders aufpassen, dann geht das schon. Es passierte nur ein oder vielleicht zwei mal, dass ich völlig verpennt beim links abbiegen doch auf die falsche Seite gefahren bin, zum Glück immer nur in kleinen, wenig befahrenen Straßen.

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Wagemutig wie wir sind, brachte uns der Weg von der Fähre direkt nach London, es war voll, laut und ich habe geflucht, vor allen Dingen als wir die zehnte Runde bei der Parkplatzsuche drehten. Viel gruseliger war allerdings eine Woche später der Weg nach Saffron Walden, der uns irgendwann von der Autobahn auf eine A-Straße führte und dann auf eine enge, mit Hecken eingegrenzte, unbeleuchtete Landstraße. Nachts. Besonders ermutigend war kurz nach dem Ankommen vor allen Dingen Maries Kommentar:

„Das war aber noch nicht die richtig enge Landstraße, die ihr genommen habt.“

Und sie sollte Recht behalten. Es gibt immer noch eine engere Straße. Immer und immer wieder landeten wir, geführt von Google Maps, in Straßen, in denen Marius kaum alleine durch passte, mit engen Kurven und kleinen Buchten, um entgegenkommende Fahrzeuge vorbei zu lassen und natürlich kamen uns immer kleine LKWs oder Sprinter entgegen. Elsa, die dank des Linksverkehrs in einem europäischen Auto ja zur Mitte der Straße saß, zuckte und quiekte einige Male, denn den Briten scheint es nichts auszumachen mit 75Km/h durch eine one-way-Lane zu rasen.

Bist du sicher, dass das eine Straße ist?

Man wundert sich manchmal, was von Google so als Straße gesehen wird. Asphalt? Braucht sie nicht haben! Obwohl die Wege und Sträßchen in Cornwall zu den engsten gehörten, vor allen Dingen weil sie oft zwei bis drei Meter hoch mit Hecken und Baumen gesäumt sind, war das ultimative OMG-wir-können-hier-nicht-drehen-aber-weiter-fahren-wollen-wir-eigentlich-auch-nicht-Erlebnis am Glen Coe in Schottland, als wir den Parkplatz zum Wanderweg suchten, und ich leicht hysterisch wurde, als der Weg nur noch aus Kieseln, Matsch und Blättern bestand und neben uns ein Bach verlief. Gruselig war auch der Porlock Hill in Exmoor. Wikipedia sagt dazu, dass der „Hügel“ innerhalb von 3,2km auf 400m Höhe ansteigt, die Angst, dass wir in Marius einfach rückwärts wieder runterrollen, war also wirklich berechtigt.

Trotz diverser Schreckmomente sind wir aber relativ sicher unterwegs gewesen, das einzige Unglück ist ein abgefahrener Spiegel, als uns ein entgegenkommendes Auto auf einer relativ breiten Straße streifte. Und wenn man davon mal absieht, gibt es kaum etwas schöneres als Küstenwege bei untergehender Sonne, Highland Straßen im Nebel oder leuchten grüne Felder in Essex unter blauem Himmel.

 

ENGLISH

I like driving. I really, really enjoy it. I liked driving lessons and on the first weekend with a drivers license I already hit the motorway. I do think I am a pretty good driver and my ability to find a parking place is my secret superpower. With 8 years of driving experience I feel calm and prepared for almost every situation. But then I came to the United Kingdom.

I still like driving the car, but after about 4500kms on British streets, sometimes taking the bus is a nice change. Driving on the left wasn’t as difficult as expected, you just have to follow the other cars and be a little more careful when you hit a roundabout. But to be honest, there have been one or two situations in which I turned left and ended up on the wrong side, but it only ever happened on streets with no other cars around.

Daring as we are our first destination after arriving in the UK with the ferry was London. It was crowded, loud and I swore a lot. Especially when we took the same street for the tenth time to find a parking lot. But much more terrifying was our journey to Saffron Walden one week later, which brought us from the motorway onto an A-street, leading to a narrow, dark country road seamed with high hedges. At night. Shortly after arriving Maries encouraging comment was:

„But the road you took to came here, wasn’t the narrow one.“

Well, she was right. There is always an even more narrow road. Again and again Google Maps lead us into roads almost too small for Marius, with sudden turns and small passing places for approaching vehicles, which most of the time seemed to be sprinters. Elsa, who has to sit in the middle of the road thanks to the situations of driving left in a german car, had some moments of shock and horror, when a big car approached with 75km/h.

Are you sure, we are still on a road?

It’s odd what counts as a street for google maps. Asphalt? Nah, a street doesn’t need that! Though some of the most narrow roads where in Cornwall, as they used to be seamed with two to three meter high hedges and trees, our main OMG-we-cant-turn-around-anymore-but-this-path-doesn‚t-look-like-we-should-go-on-moment was while searching for the parking lot to go hiking at Glen Coe. The path was in the middle of the forrest, muddy and full of leaves, next to a small stream. Also pretty scarring was going up Porlock Hill in exmoor. Wikipedia says, it’s leading up to 400m heights in only 3,2km of way, so our fear of just rolling backwards down again was real!

Despite the shock moments, we drove pretty safely through the whole of England and Scotland, except that on one of the wider streets someone hit our side mirror. Still there isn’t much as beautiful as driving along a coast way watching the sun set, taking an almost empty road through the foggy Highlands or driving under blue skies in Essex.

Cornwall – So schön, so schrecklich | Cornwall – Beautiful & Cruel

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Cornwall. Was soll ich sagen? Du hast es uns nicht leicht gemacht. Also, wir haben es wirklich versucht. Wirklich. Und um ehrlich zu sein, war unser Anfang mehr als schön. Erinnerst du dich an unsere ersten Tag? Ja? Dieser wundervolle Sommertag im September, den wir gemeinsam an der Küste von Whitsand Bay verbracht haben. Du hast uns zugeschaut, wie wir im Sand gechillt haben, wie wir im Meer schwammen und wie wir die Zeit zwischen Steilküste und Strand genossen haben. Es war magisch.

Mystische Liebe

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Oder erinnerst du dich an unseren zweiten Tag? Du hast uns mystische Wolken und abenteuerliche Winde geschickt, als wir die verlassene Kapelle auf der spitze eines einsamen, grünen und mit blühender Heide bedeckten Berges entdeckt haben. Du hast uns die Romantik deiner Landschaft gezeigt und das wissen wir zu schätzen. Das weißt du.

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Erinnerst du dich an die Tage, an denen wir Minehead und Porlock erkundeten? Diese zwei wunderschönen, kleinen Städtchen. Oder unsere Zeit in Newquay? Bitte sag nicht, dass du bereits vergessen hast, wie sehr wir die mächtigen Wellen bewundert haben, die du für die Surfer an den Strand gespült hast. Die Spaziergänge durchs Watt, unser Lachen und das Strahlen in unseren Augen, als wir deine unglaubliche Landschaft betrachteten.

Ein Ende im Regen

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Cornwall. Kannst du mir bitte sagen, was passiert ist? Kannst du mir bitte sagen, was wir falsch gemacht haben? Nach all den schönen Tagen hast du uns Regen gesendent. Viel Regen. Graue Wolken. Du hast uns gezwungen, mit zwei Fremden in einem Zimmer zu nächtigen, da es unmöglich war, im Auto zu schlafen, da du es hast Bindfäden regnen lassen. Du hast uns nach Ivybridge geschickt – den traurigsten Ort, den wir hier je sahen. Warum Cornwall? Warum hast du uns jeden Tag durch die kleinsten, engsten und kaum einsehbare Straßen geschickt? Warum hast du den Seitenspiegel unseres Autos abgerissen?  Warum mussten wir auf dem matschigsten Stellplatz stehen, den der Campingplatz zu bieten hatte? Warum wurdest du so kalt? So unglaublich kalt? Ich dachte, wir wären mehr als Freunde. Wirklich. Wir haben bei Bloody Mary Metal einen Ring gekauft, der uns immer an dich und die Zeit mit dir erinnern sollte, Cornwall. Aber du hast es uns verdorben. Du hast Schluss gemacht, bevor wir wirklich eine Chance hatten. Aber es ist okay. Ich bin wirklich okay damit. Ich weiß, es ist sicher aus einem guten Grund passiert. Und ich weiß auch, dass du jemanden finden wirst, der perfekt für dich ist. Ich wünsche dir dabei Glück. Wirklich. Und ich werde immer an die wenigen wundervollen Tage zurückdenken, die wir teilen durften.

ENGLISH

Cornwall. What shall I say? You didn’t made it easy to us. I mean, we tried. Really. And to be honest, our start was more than beautiful. Do you remember our first day? Do you? The wonderful, summer day in September we spent on your coast in Whitsand Bay. You watched us relaxing in the sun, swimming in the sea and enjoying spending time with your cliff coasts and your beautiful sandy beaches. It was magical.

Mystical love

Or do you remember our second day? You gave us mystical cloudy weather with adventurous winds and a hike to a abbandoned chapel on the top of a lonely, green hill covered with blooming heathers. You showed us the whole romance of your landscape and we appreciated it. We really did, you know that.

Do you remember the days we discovered Minehead and Porlock – these two beautiful, small towns, we really enjoyed exploring? Or our time in Newquay? Please, don’t say you’ve already forgotten the times we adored the mighty waves you brought at the beach, to please all the surfers. The strolls we took through the tideland, the laughter and the bright light in our eyes as we admired your outstanding landscape.

Break Up In The Rain

Cornwall, can you please tell me, what happened, then? Can you please tell me, what we’ve done wrong? Rain. After all the wonderful days you sent us rain. A lot. Rain. Grey clouds. You made us stay in a bedroom with two strangers, as you made it impossible to sleep in the car as you poured cat and dogs on us. You led us to Ivybridge – the saddest town we’ve seen so far. Why Cornwall?  Why did you sent us everyday on the smallest and cruelest streets? Why did you take the side mirror of our car? Why did you let us sleep on the slushiest pit the campsite had to offer? Why did you get so cold? So unbelievably cold? I thought we were more than friends. Seriously. I mean, we bought a ring at Bloody Mary Metal, which should us remember at the time we spent together, Cornwall. But you spoilt it. You broke up with us before we even had a serious chance. That makes me sad and I don’t understand why you did this. But it’s okay now. I’m fine. I know it happened for a reason. I know you’ll find someone, who is perfect for you. I wish you luck. Really. I do. And I will always think back to the few wonderful days we had.

Und alles wird anders | And Everything Changes. Again.

Nun, ihr habt die Stille auf dem Blog ja sicherlich schon bemerkt. Ich möchte mich dafür jetzt nicht entschuldigen, sondern euch erzählen, was bei uns so abgeht.

Grundsätzlich findet man sich als Schriftsteller oder Blogger ständig in einer dieser Situationen wider: Entweder man schreibt über Dinge, die man nie erleben wird, oder erlebt Dinge, über die man aus Zeitmangel nicht schreiben kann.

Gruselige, spannende Veränderungen

In unserem Fall war es Letzteres. Denn einmal mehr haben Veränderungen zugeschlagen und unsere volle Aufmerksamkeit abverlangt.

Denn als wir vor ungefähr drei Wochen in Edinburgh ankamen, war es Liebe auf den ersten Blick. Nach nur wenigen Tagen stand dann auch der Entschluss fest: Wir wollen hier bleiben!

Also mussten wir erst einmal alles in die Wege leiten, um hier wohnen und arbeiten zu können. Und wir ihr euch vorstellen könnt, blieb somit wenig Zeit für den Blog übrig.

Aber keine Sorge, wir  werden euch natürlich trotzdem noch jedes kleinste Detail unserer Reise erzählen und auch über unser Leben in Edinburgh berichten.

Also bleibt dran, hier wird es weiterhin spannend bleiben!

ENGLISH

Well, you might have recognised the silence on our blog. I wont apologise with this post, I rather explain what’s going on.

Basically, as a writer you find yourself in one of these two situations: Either you’re going to write about things, you’ll never explore or you explore things you won’t have the time to write about.

Creepy, Exciting Changes

Well, in our case it’s the latter, cause there again were big changes, which kept us busy. Very busy.

As we arrived in Edinburgh about 3 weeks ago, we immediately fell in love with this city. After only a few days we just decided, to stay here. So we had to arrange everything to be able to live and work here and as you might can imagine we had no time to blog.

But don’t be scared! We still will tell you everything about our trip and we will blog about our life in Edinburgh as well.

So stay tuned – exciting stuff is about to happen!

The noms – glutenfrei Einkaufen | Gluten Free Grocery Shopping

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Bevor ich mich in dieser Rubrik den Restaurants widme, tippe ich euch einen kurzen Post zum glutenfreien Einkaufen. Denn mal ehrlich, essen gehen ist schön und gut, aber man braucht eben auch mal Brot, Pasta oder Süßkram. Aber woher?

Glutenfrei – auf die Größe kommt’s an

Was in Deutschland zu einer unfassbar ätzenden Herausforderung ist, wird in UK denkbar einfach, denn in beinahe jedem Supermarkt (die Ausnahmen machen Lidl und Aldi – die Deutschen wieder) findet ihr eine „Free From“-Abteilung. Dieses mehr oder minder große Regal beherbergt neben glutenfreien Lebensmittel zum Beispiel auch Produkte ohne Laktose. Seid ihr in einem kleinen Supermarkt, ist die Auswahl ähnlich wie in Deutschland auf das Nötigste beschränkt, ist der Markt allerdings groß, kriegt ihr feuchte Augen. Versprochen.

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Mein Supermarkt der Wahl für glutenfreie Lebensmittel ist Tesco. Hier findet ihr vor allem im Tesco Superstore alles und noch viel mehr, was ihr zum Glücklichsein braucht. Und im Vergleich zu zum Beispiel Sainsbury’s ist der Preis ein klein wenig geringer. Denn auch in UK löhnt man natürlich mehr für seine speziellen Lebensmittel. Das mache ich aber gern, wenn ich neben Brot und Nudeln auch eine Auswahl an verschiedenen (!) Kuchen, Keksen, Waffeln, Muffins und anderen Leckereien findet. Kennt ihr Millionaire’s Shortbread? Nein? Probiert es! Unbedingt! Es ist SO unfassbar gut.

Gefrorene Schätze

Und vergesst nicht, bei den Gefriertruhen vorbei zu schauen. Dort gibt es auch was für euch. Glutenfreie Mac & Cheese zum Beispiel. Oder Eishörnchen. Und natürlich Pizza. Es ist einfach nur schön und so angenehm einfach.

Fertig-Sandwiches – die Rarität

Schwierig wird es allerdings bei glutenfreien Sandwiches. In Großbritannien ist es gängig, sich ein fertiges Sandwich zu kaufen und schon hat man einen schnellen Snack. Die glutenfreie Variante habe ich bisher nur bei Marks and Spencer gefunden – und das für nicht ganz günstige 3£. Kann man mal machen, muss man aber nicht.

Neben der „Free From“-Range lohnt es sich auch, mal auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Der Brite wirft weitaus weniger Weizen in die Lebensmittel als der Deutsche. Also könnt ihr auch hier glutenfreie Schätzchen finden. Natürlich gilt hier auch immer Obacht, je nachdem, wie empfindlich ihr seid – allerdings sind auch in UK Allergene fett gedruckt und Spuren gekennzeichnet.

Ihr seht, glutenfreies Shoppen ist recht einfach und nichts, vor dem man sich fürchten müsste. Also habt Spaß und genießt die Auswahl!

ENGLISH

Before I start with all the awesome gluten free spots, I’ll tell you a few things about gluten free grocery shopping. Because eating out is great, but it’s also important to know, where you can buy gluten free groceries. 

Gluten Free – Size Matters

What is almost a torture in Germany gets kinda easy in UK, cause nearly every supermarket (expect the German chains like Aldi and Lidl) offer a „Free From“ section. This shelf offers you all groceries which are free from a certain ingredient like gluten, eggs or dairy. Is the supermarket small, you’ll probably only find some general things like bread, pasta and basic cookies etc. But when you visit a huge market, your eyes will get wet – I promise! 

When it comes to gluten free grocery shopping my supermarket of choice is Tesco, especially the Tesco Superstore offers you actually more than you need to be happy. And compared to Sainsbury’s the gluten free range is a bit cheaper, even if it’s much more expensive than normal food. Sad and unfair. Meh. But at Tesco you’ll get much for your money. Besides bread and pasta you’ll find several kinds of cookies and cakes, waffles, muffins and a lot more of awesome bakeries. Do you know Millionaire’s Shortbread? No? So go for it! It’s the most awesome shit ever!

Frozen Treasures

And don’t forget to spend the freezers a visit. Here you’ll find for example gluten free Mac & Cheese, pizza or gluten and diary free ice cream comes. Unexpected and awesome!

Ready Made Sandwiches – The Struggles

Sadly it gets a bit difficult when you’re looking for ready made sandwiches. The only gluten free ones I’ve found came from Marks and Spencers and were with 3£ kinda expensive. Nothing I have to do again, actually.

Besides the „Free From“ range it’s recommended to check the ingredients. All allergens are bold and even traces of gluten are listet. It’s a bit time-consuming but worth it. But be careful – if you are very sensitive you better go with the „Free From“ groceries.

As you’ve seen, grocery shopping is pretty easy in the UK and nothing to be scared off!