5 Dinge – Südengland | 5 Things – South England

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Da sind sie wieder, die Fünf Dinge – diesmal frisch aus Südengland!

Gemeinsame Learnings

  1. Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit kann und sollte man unbedingt einfach mal annehmen.
  2. Wenn man nicht weiß, wo man parken und schlafen kann, lohnt es sich, in einem Pub nachzufragen, denn Menschen sind in der Regel echt nett.
  3. Park and Rides dagegen sind nicht immer gut.
  4. Warum auf morgen warten? Mach’s doch einfach heute! Sonst verpasst du vielleicht den Tag deines Lebens! Oder den einzigen Tag mit Sommerwetter, an dem man perfekt im Meer baden kann.
  5. Seitenspiegel verliert man nicht auf den ganz engen Landstraßen.

Elsas Learnings

  1. Vertrauen haben. Einfach mal vertrauen haben. In sich, andere und das Universum. Mehr dazu, lest ihr hier.
  2. Ich sehe im Badeanzug umwerfend aus. Obwohl ich Cellulite habe. Dömdömdöööm.
  3. Natur rockt. Laufen in der Natur auch. Bewegung ist gut. Frische Luft ist gut. So gut!
  4. Es gibt viele verschiedene Arten des Gehen-Lassens und Abschiednehmens. Und alle bergen eine Lehre über die eigenen Wünsche.
  5. Man braucht keine 1000 Shirts, 50 Hosen und 3000 Schlüpper, um glücklich zu sein. Aber Schokolade tut ab und an echt gut.

Karins Learnings

  1. Es gibt immer eine Landstraße, die noch enger ist.
  2. Laufen ist gar nicht so schlimm.
  3. Dass ich eigentlich tief im Inneren doch ein Beach Babe bin und wirklich, wirklich Surfen lernen will.
  4. ich brauche keine Wurst.
  5. Im Hostel schlafen ist nicht so schlimm, wie gedacht.

ENGLISCH

Here they are again – the five things. This time with learnings we made in South England.

Common Learning:

  1. Kindness and hospitality is something you need to learn to accept.
  2. If you don’t know where to park and spend the night, ask in a pub, owners are usually really nice and let you stay on their parking lots.
  3. Park & Rides, on the other hand, aren’t always the best option for overnight parking.
  4. Why wait for tomorrow? Just do it today. Otherwise you’ll miss out the day of your life. Or the only day with summer weather. Or the only day with summerweather and the beach around.
  5. You don’t lose side mirros on the tiny countryside roads.

Elsa’s Learnings

  1. Have trust. Trust in yourself, in others and in the universe. You can read more about it here.
  2. I look stunning in a bathing suit. Even with cellulite. Domdomdooom.
  3. Nature rocks. Having outdoor walks, too. Moving is good. Fresh air is amazing. So amazing!
  4. There are lots of different ways of letting go and valediction. And all of them hide a learning about our own wishes.
  5. You really don’t need 1000 shirts, 50 pairs of pants and 3000 panties to be happy. But some chocolate now and then doesn’t hurt.

Karin’s Learnings

  1. There is always an even smaller road.
  2. Walking really isn’t that bad.
  3. Deep down inside of me I am a beach babe that really wants to learn surfing.
  4. I don’t need cold meat or sausages on my sandwiches.
  5. Sleeping in a hostel is better then imagined.
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Dating & Zweifel | Dating & The Monster Within

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Auch wenn ich mir es wünschte, geht Reisen letztendlich nicht ohne eines: Männer. Man ist ja auch neugierig, was der hiesige Kulturkreis zu bieten hat und geht auf die Pirsch. Nur um zu gucken. Bloß nicht anfassen. Weil eigentlich hat man dafür überhaupt keine Zeit, keinen Kopf und generell sind alle romantischen Dinge völlig unnötig. Ihr kennt das ja.

Tinderella

Was macht man also, wenn man nur Gucken will? Richtig: Tinder installieren. Nur gucken. Und links swipen. Und mal kurz rechts. Hier. Und da vielleicht. Und der da sieht ja auch richtig nett aus. Oh ein Musiker. Und so führte ein kurzes Tindern in London zu meinem allerersten Tinder-Date. Und das war auch noch nett, zog ein zweites Date nach sich, aber verlief sich dann auch im Sande. Was auch vollkommen okay ist. Ich will ja schließlich nicht gleich in den ersten Wochen mein Herz an irgendeinen Dude verlieren. Pft.

G.

Aber selbst mit der kühnsten Einstellung gibt es immer jemanden, der einem aus dem Konzept wirft. In meinem Falle trägt OkCupid daran Schuld (vielleicht sollte ich einen Post über Dating-Apps schreiben?). Auch hier wollte ich nur gucken, ein bisschen mit Locals plaudern und das war’s.

Aber dann tauchte G. auf. Und das auf eine Art und Weise, über die niemals jemand eine Liebesgeschichte schreiben würde. Aber mit sowas kriegt man mich. Direkt, grenzwertig, etwas abseits des guten Geschmacks. Ich antwortete. Und wir unterhielten uns. Erst bei OkCupid, dann bei WhatsApp. Was ihn schockte, da er nicht dachte, dass ich meine Nummer raus geben würde. Ja, sorry, ich bin kein verhuschtes Püppchen. Ich bin unerwartet, spannend, ebenbürtig. Und das überrascht.

Schweigen

Wir schrieben weiter. Die Einzelheiten erspare ich euch. Es war nett. Mehr als nett. Aufregend. Jenseits des Normalen. Mein Ding. Ich fing an ihn zu mögen. Er hat mich verstanden. Wir verabredeten uns. Ich würde ihn besuchen. Danach schwieg er. Und schwieg. Und schwieg. Und ich begann zu zweifeln. Wie es Frauen nun einmal tun. Weil es in unserer Sozialisierung liegt, den Fehler bei uns zu suchen. Als dicke Frau ist es noch schlimmer. Schließlich weicht man unendlich weit von dem proklamierten Schönheitsideal ab, dass man ja froh sein kann, wenn einen jemand auch nur mit dem Arsch anguckt. Was hatte ich falsch gemacht? Ein Foto zu viel? Die Aussicht auf den Besuch zu gruselig? Oder hat er doch festgestellt, dass er den dicken Arsch nicht handhaben kann?

Lernen

Wir treffen andere Menschen, weil sie uns etwas über uns selbst beibringen. Dass dieser Allgemeinplatz stimmt, habe ich mit G. einmal mehr gelernt. Ich fragte ihn, was zu seinem Schweigen führte. Und erntete erneute Stille. Erst Tage später erhielt ich seine Antwort. Es lag nicht an mir. Ich habe nichts falsch gemacht. Ich bin nicht zu viel. Weder charakterlich noch körperlich. Ich bin perfekt. Es waren äußere Umstände, die ihn abgehalten hatten. Vollkommen verständliche Umstände. Es ist geklärt. Die Stille getilgt. Er ist wieder da. Ob er bleibt, weiß ich nicht. Ob wir uns sehen, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich vertrauen sollte. Nicht nun mir selbst. Vor allem auch anderen. Endlich mal vertrauen. Es bleibt nur eine Frage: Wie, verdammt, geht das?

ENGLISH

Even if I wished for, traveling always comes along with one thing: men. At least one is curious what the new country has to offer and so hunting season is open. But I just wanna have a look. I won’t touch anything. At least I have no time for these things and romantic stuff is unneccessary in general. You know what I mean.

Tinderella

So what to do when you just want to take a look? Right: Tinder. Just getting an eyeful. And swipe left. Maybe right here. And here. And maybe there. And he’s also looking kinda nice. Right. Oh a musician. And that’s how using Tinder in London led to my very first Tinder date. And it was nice, entailed another date but was fizzling out in the end. What is in fact pretty okay cause I don’t wanna lose my heart tot he next best dude. Pft.

G.

But even the bravest mindset is made for someone who just knocks down everything. In my case OkCupid ist he one to blame (maybe I shoul write a post about dating apps?). I also just wanted to talk to locals here, and have just a curious look at all the guys near me.

But than G. appeared. In a way, that will never ever lead to a romantic love story. But exactly this gets me. Direct, near the nuckle, miles away from every nice conversation starter. I replied. We talked. First on OkCupid, later on WhatsApp, what shocked him a bit, cause he never thought that I’d give him my number. But I’m not a shy puppy. I’m unexpected, exciting, equal. And that surprises.

Silence

We continued writing. I’ll spare you the details. It was nice. More than nice. Thrilling. Beyond normal. I liked it. And I started liking him as well, cause he got what I wanted. We arranged a meeting. I was about to visit him. Than he was silent. Silent. Silent. And the monster within awoke: self-doubts. Cause women tend to get self-doubts. It lies on our socialisation. And as a fat woman it‘s even worse, as you are miles away from the proclaimed beauty standards, so you can be happy if a guy ever looks at you. So what have I done wrong? A picture too much? Was the prospect of my visit too scary? Or did he just realize, that he can’t or won’t handle a big ass?

Learning

We’re meeting people so they can teach us something about us. With G. I realized this motherhood statement’s truth once more. I asked him, why he remained silent. Only a few days later I got the answer. It had nothing to do with me. I wasn’t too much. Neither my personality nor my body. I’m perfect. And at least external circumstances kept him away from writing. Completely understandable circumstances. But now everything’s clarified. He’s back. I don’t know if he stays and I don’t know if we’ll meet. I just know, that I should trust. Not just myself, especially other people. But there’s just one more question: How, bloody hell, how?

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Saffron Walden – ein Paradies in Essex | A Paradise In Essex

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Nach unserer aufregenden und vollgepackten London-Woche ging es etwas weiter nach Norden, um Marie in ihrer Scheune in Saffron Walden zu besuchen. Und Leute, lasst euch gesagt sein, es ist die schönste Scheune, die ihr je gesehen habt und Marie ist die wohl tollste Gastgeberin, die es gibt. Vielen, vielen Dank, dass wir bei dir wohnen und uns wie in einem Jane-Austen-Film fühlen durften.

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Die Tage in Saffron Walden waren faul und entspannt, wir schliefen lang, hatten großartige, von Marie gekochte Abendessen und schlenderten durch die Stadt. Auf einem der Spaziergänge trafen wir die bezaubernden Damen der Stadt-Information, die uns sofort alles über Saffron Walden erzählten und dafür sorgten, dass wir einen großartigen Eistee bei einer zuckersüßen pop-up-Tee-Party trinken konnten.

Irre, der Garten (badum tss)

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Meine absoluten Highlights in Saffron waren die Labyrinthe. Als uns Marie den Bridge End Garden zeigte (den auch ihr unbedingt anschauen müsst, solltet ihr es nach Saffron schaffen), führte sie uns zu einem Hecken-Labyrinth und wir verirrten uns auch sofort da drin. Für mich war es eine großartige Erfahrung, wollte ich doch schon immer (Immer meint, seit ich das erste Mal Tomb Raider II gespielt habe) mal einen Irrgarten bewältigen.

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Falls ihr es gruselig findet, euch zwischen Hecken zu verirren, oder Angst habt, einen Portschlüssel zu finden, der euch direkt zu Voldemort führt, empfehle ich das Saffron Walden Turf Maze. Dieser Irrgarten ist eigentlich ein Labyrinth – das heißt, ihr könnt euch da nicht verirren, da der Anfang direkt zur Mitte des Labyrinthes führt, zudem ist der Pfad in den rasen geschnitten, sodass ihr stets den Überblick über den Weg habt. Und ich kann euch sagen, es ist sehr meditativ, das 1,5 Kilometer lange Labyrinth zu laufen.

Cambridge

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Okay, wir waren nicht komplett faul, denn wir haben einen Tagesausflug nach Cambridge unternommen. Marie hat uns alles über die Stadt und ihre verschiedenen Colleges erzählt und so hatten wir einen wundervollen Tag voll mit Architektur und dem Wunsch, noch einmal in Cambridge zu studieren. Ich meine: Es muss unheimlich toll sein, da zu lernen, wo Touristen hinkommen, um Dinge anzustarren.

Leider waren die Tage in Saffron Walden viel zu schnell vorbei und so stand ein erneuter Abschied an. Um ehrlich zu sein, wollten wir beide gar nicht gehen und wenn wir schon gehen müssen, hätten wir Marie gern eingepackt und einfach mitgenommen. An dieser Stelle: Habe noch einmal vielen, vielen Dank, dass du uns Saffron Walden gezeigt hast und du hast recht, kein Post und kein Bild kann die Schönheit der Stadt auch nur ansatzweise erfassen. Es war großartig und wunderbar. Und genauso großartig war es, dich kennen zu lernen, Marie.

ENGLISH

After our exciting and busy week in London, we moved a bit more north to visit Marie in her barn in Saffron Walden. And guys, let me tell you, it’s probably the most beautiful barn you’ve ever seen. And Marie is the most wonderful you can be with. Thank you so much for having us and made us feel like living in a Jane Austen movie.

The days in Saffron were ment to be relaxing and so we slept long, had awesome home made dinners, took strolls through the beautiful town and met the lovely ladies from the town information center who told us everything about Saffron Walden and led us to a cute little pop-up tea party where we had cookies and ice tea.

And that’s probably Saffron Waldens secret: The town is small and looks sleepy but in fact it lives and is filled with cute tiny shops and nice, friendly and lovely people.

A-Maze-ing

But my absolute favorites were the Saffron Walden mazes. Marie took us to a maze located near the Bridge End Garden (a place you really have to see when you’re in town) and we directly went lost in there. It was a great experience as I ever (ever means since I played Tomb Raider II the first time) wanted to visit a real maze.

If you’re scared of being lost or finding some port keys which lead you to Voldemort, I recommend the Saffron Walden Turf Maze. It’s more a labyrinth than a maze what means you can’t get lost in there. The start leads you directly to the center and it’s very meditative to walk the 1,5 kilometer path cut in the grass.

As you read, I’m totally in love with mazes and I hope we’ll find some more on our trip.

Cambridge

Okay, we haven’t been that lazy in our Saffron Walden days and so we went to see Cambridge. Marie has shown and told us everything one have to know about Cambridge and it’s colleges and so we spent a lovely day with awesome architecture and the wish to study in Cambridge. I mean, how awesome must it be to live on a place where tourists come to stare at?

Unfortunately the days in Saffron passed very quick and so we had to say good-bye. To be hones, both of us didn’t want to leave and we sadly had no chance to take Marie with us. So again: Thanks a lot to show us the beauty of Saffron Walden which no post and no picture can capture. It was awesome, stunning and a really pleasure to meet you, Marie.

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The Map – Let’s go get lost right here in the UK

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Wir düsen jetzt schon fast vier Wochen durch diese wunderschöne Land, und egal wie oft wir zu enge Landstraßen entlang fahren oder durch schnuckelige Dörfer kommen, immer wieder liegt uns ein Lächeln auf den Lippen oder wir seufzen beide völlig verzückt. Es ist einfach so schön hier.

Da wird mit den Postings gar nicht so schnell hinterher kommen, wie wir fahren und selber nicht den Überblick verlieren wollen, wo wir eigentlich waren und was wir so gesehen haben und gern sehen wollen, habe ich eine Karte bei Google Maps angelegt, in der die Route und alle Zwischenstopps, inklusive kleiner Anmerkungen, festgehalten werden. Jetzt könnt ihr quasi noch mehr live dabei sein.

Falls ihr noch tolle Tipps habt, Orte wisst, an denen wir unbedingt gewesen sein müssen oder wisst, wo man gut (glutenfrei und vegetarisch) essen kann, sagt schnell bescheid, dann können wir das in die Karte aufnehmen!

Hier geht es zur Gin & Apples Map.

ENGLISCH

We are already traveling this beautiful country for almost four weeks now and no matter how often we cruise the too small country roads or pretty small towns, we never stop smiling or sighing out loud, because everything is just so beautiful.

As we don’t type up our posts as fast as we drive, I made a map with Google Maps that shows our route, lots of places and little notes to every stop we made, so you can follow us even better.

If you have some more great tips, want us to visit or know a place where we can have a great glutenfree, vegetarian meal, please share it with us in the comments and we can put it on our map.

Off to the Gin & Apples map here.

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London with Harry Potter, The Beatstakes & more

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Am Wochenende brachte London uns mehr Sonne und warmes Wetter und wir starteten mit einem Schmuck-Bastel-Workshop in den Samstag. Der Workshop fand in einer klimatisierten Bar mit einem 2-für-1-Cocktails-Deal statt und das machte alles noch viel besser.
Neben Ananas-Ohrringen haben wir hübsche Ketten mit Flamingos und Palmen gebastelt und wurden dabei ganz toll von der wundervollen Charlotte von Black Heart Creatives angeleitet. Danach haben wir den heißen Tag in der British Library verbracht, denn auch dort war es klimatisiert, es gab einen Trinkwasserbrunnen, viele Bücher und interessante Ausstellungen. Gegen Abend zog es uns nach Shortditch zu einem Pizza-Date mit Vanessa und Steffi, zwei deutschen Mädels, die in London leben.

Let the Magic begin…

Da wir die Tour durch die Warner Brother Studios schon im Voraus gebucht hatten (es empfiehlt sich, das zu tun), beschlossen wir, einen faulen Samstag zu machen. Nach indischem Lunch mit Katie und Steven, sind wir die Brick Lane entlang geschlürt, ich kaufte einen fancy grünen Hut und danach machten wir uns auf den Weg zu den Studios.

Wir waren beide super aufgeregt und wurden keineswegs enttäuscht. Harry Potter ist einfach immer magisch und es gab so viel zu sehen, dass wir leicht in Panik gerieten, als irgendwann die Durchsage kam, dass in einer Stunde der letzte Bus zum Bahnhof fahren würde. Bringt also viel Zeit mit, wenn ihr euch die Studios anschauen wollt.

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I don’t care as long as you sing

Der Montag wurde dem Blog gewidmet und am Dienstag haben wir endlich Camden erkundet. Die wunderschönen bunten Märkte, Street Food an jeder Ecke und der abgefahrenen Laden Cyberdog haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Danach tranken wir ein Cider im Pub und schließlich ging’s ins KOKO, wo die Beatsteaks spielten. Was soll ich sagen? Ich habe Arnim berührt, ich stand irgendwie zwischen der zweiten und dritten Reihe, habe gemosht, getanzt, gehüpft und gesungen und der nassgeschwitze Weg zurück ins Airbnb hat meiner Gesundheit nicht so richtig gut getan, aber es war trotzdem alles ziemlich toll.

MIttwoch konnten wir Sissy und Illona treffen, was mich sehr gefreut hat, auch wenn es nur ein ganz kurzes Abendessen war, war es doch schön, die Familie zu sehen. Außerdem konnte ich so alles unterschreiben, was gebraucht wurde, um meinen neuen Führerschein zu bestellen, der jetzt auch bald endlich in meinen Händen sein sollte.

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English

The weekend brought us more sunshine and warm weather and we started the Saturday with a jewelry making workshop from Black Heart Creatives in an air conditioned bar with a 2for1 cocktails deal. Could be worse, right?
We made some tropical themed pineapple earrings and cool necklaces with palm trees, flamingos and more pineapples and Charlotte was a super lovely host. After the workshop we spent the rest of the day at the British Library, which meant air conditioned rooms, lots of books and interesting exhibitions. The evening called for Pizza with Vanessa und Steffi, two German girls, we knew from Twitter, who live in London.

Let the Magic begin…

We’ve already booked a tour at the Warner Brothers studios and so we decided to spent a lazy sunday with nothing but a short stroll through Brick Lane, where I bought a fancy green hat, and an amazing Indian Lunch with Katie and Steven. Elsa and me were super excited about the Harry Potter Studios and they really did not disappoint. It was simply amazing and full of magic, as you want it to be. There was so much to see, that when they had a information call, that the last bus was going in about an hour, we panicked a bit, that we wouldn’t be able to have a look at everything. On the other hand booking a tour in the evening meant hardly any queueing and it wasn’t that full inside of the exhibition rooms.

I don’t care as long as you sing

After a quiet monday with blogging, we explored Camden and the markets on Tuesday. The colorful markets, street food everywhere and that shop called Cyberdog left an lasting impression.

We also had Cider at a pub and attended the Beatsteaks concert at KOKO. What can I say? I touched Arnim and I somehow got into the second-thirdish row and had the time of my life moshing and jumping and singing. A soaked in sweat way home really wasn’t good for the cold I caught and so it really only got worse on Wednesday.

On our last day in London we packed up all our stuff, went shopping on Oxford Street and to my great joy met with Sissy and Ilona for a short dinner, which was so nice and lovely. They also brought all the things I had to sign for getting a new drivers license, which shortly and finally will be with me again, yeah!

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5 Dinge – London | 5 Things – London

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So ein Road Trip geht nicht spurlos an einem vorbei und generell lernt man ja nie aus. Damit wir uns bewusst machen, wie wir uns während der Zeit verändern und in wie fern der Trip uns bereichert, posten wir in unregelmäßigen Abständen 5 Dinge, die wir auf unseren Etappen gelernt haben.

Wie ihr ja bereits wisst, war London die erste große Station unseres Trips. Wo kann man bitte schön mehr lernen als in dem gigantischen Konglomerat aus verschiedensten Nationen, Massen an Menschen, Kapitalismus, Verfall und Gentrifizierung?

Gemeinsame Learnings:

  1. Ohne (zumindest grobe) Planung geht nicht. Denn dann verpasst man Dinge.
  2. Bei Costa gibt’s besseren Kaffee als bei Starbucks.
  3. Die Deutsche Botschaft ist nur bedingt hilfreich, sollte man sein Portemonnaie verlieren.
  4. Trinke nie Irn Bru, wenn du nicht in Schottland aufgewachsen bist.
  5. Wenn man beschäftigt ist, frisst man weniger Schrott in sich rein.

Elsas Learnings:

  1. Es ist okay, wenn ein Mann kleiner ist als ich (was gefühlt 90% der Männer sind).
  2. Machen. Einfach aufs Bauchgefühl hören und machen. Weniger denken. Denken macht zu viel kaputt.
  3. Sunblocker hilft wirklich und ist kein leeres Werbeversprechen.
  4. Höflichkeit tut nicht weh. Das sollten sich generell alle annehmen.
  5. Um Hilfe fragen ist wichtig und keine Schande. Niemand kann alles allein machen. Niemand.

Katrins Learnings:

  1. In London kann man Tinder nicht durchspielen.
  2. Wer offen um Hilfe fragt, dem wird meistens auch geholfen.
  3. Leitungswasser im Restaurant trinken ist in England völlig normal und das finde ich super!
  4. Arnim ist mehr Sex als Ben. Augenzuhalt-Affen-Emoji.
  5. Das Portemonnaie verlieren ist scheiße, aber kein Weltuntergang.

 

ENGLISH

A road trip always leaves its marks and you’ll never stop learning in general. For us it’s kinda important to bring all changes within us to our minds. For this reason we’re going to post 5 things we’ve learned after finishing the one or another stage.

As you already know we started or trip in London. And where could learning be easier than in a conglomerate of so many diverse cultures and people, capitalism, decay and gentrification?

Common Learnings:

  1. Nothing works without a little scheduling. Otherwise you’ll miss things.
  2. Costa Coffee is better than Starbucks.
  3. The German Embassy isn’t helpful at all if you lost your wallet.
  4. Never drink Irn Bru unless you grew up in Scotland.
  5. As long as you’re busy you have no urge to guzzle down shitty food.

Elsa’s Learnings:

  1. It’s pretty fine if a man is smaller than me (actually perceived 90% of all men are).
  2. Do things. Just listen to your gut instincts and do it. Think less. Thinking spoils too many things.
  3. Sunblock works and isn’t a hollow promise at all.
  4. Courtesy doesn’t hurt. More people should cosider being more polite.
  5. If you need help – ask. It’s no shame. You can’t do everything on your own.

Katrin’s Learnings:

  1. It’s impossible to beat Tinder in London.
  2. If you ask for help you will get help.
  3. It’s totally normal to order tap water in restaurants and that’s totally aweseome.
  4. Arnim is sexier than Ben. Ape-with-covered-eyes-emoji.
  5. Losing your wallet sucks but isn’t the end of the world.
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Exciting London – Fandom Days | Aufregendes London

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Unser erster großer Stop ist London. So exciting! Übernachtet haben wir in einem Airbnb in Wood Green, von wo man ca. immer eine halbe Stunde mit der Tube nach überall hin braucht. Wir hatten schon jede Menge für die erste Woche geplant, aber leider fing die Woche nicht so großartig an, wie wir es gehofft hatten. Am ersten Abend, als wir nur schnell zum Picadilly und was esssen wollten, wurde mir mein Portemonnaie geklaut… oder ich habe es verloren. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nichts, was ich in der ersten Woche erleben wollte, oder überhaupt. Aber nach dem ersten Schock habe ich versucht, mich so gut es geht damit anzufreunden. Die Deutsche Botschaft war leider überhaupt nicht hilfreich, aber meine Familie zuhause hat ihr bestes getan, um das ganze so gut es geht ins Reine zu bringen, so dass ich zumindest einen neuen Führerschein bekomme. Aber ich hatte Glück im Unglück, denn mein Reisepass, das meiste Geld und meine Oystercard waren nicht im Portmonnaie.

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I’ll call thee Hamlet

Nachdem der Donnerstag dann erstmal nicht so sonnig war, wollte ich mir den Abend aber nicht vermiesen lassen, denn es war Hamlet-Zeit! Das große Ereignis auf das ich seit über einem Jahr gewartet habe. OMFG!

Tatsächlich war es gut, dass ich nicht mehr so verrückt nach Ben bin, wie vor einem Jahr, denn sonst hätte ich das nicht so schön genießen können, sondern wäre vielleicht hysterisch kichernd zusammengebrochen. Was soll ich sagen? Ihn spielen zu sehen war natürlich unglaublich toll. Das Bühnenbild, die Kostüme und die Effekte waren unglaublich gut, trotzdem sind fast drei Stunden Hamlet doch sehr anstrengend und dem Englisch zu folgen war auch nicht immer einfach.

Eigentlich wollten wir nicht zur Stage Door, aber gerade als wir auf dem Weg nach draußen waren, hörten wir Kreischen und aufgeregtes Schreien und die Stage Door lag direkt auf unserem Weg, also haben wir natürlich geguckt. Es war um einiges aufregender, als ich dachte, denn plötzlich stand ich in einer Masse von aufgeregten Menschen und Benedict Cumberbatch in Fleisch und Blut war nur noch ein paar Meter von mir entfernt.

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Sherlock & Big Ben

Am Donnerstag morgen habe wir uns dann mit Sonja und Johanna, mit denen wir bei Hamlet waren, im Speedy’s Café getroffen. Für alle nicht-Sherlock-Fans: Das ist der Drehort, an dem die BBC für ihren Sherlock die 221b Bakerstreet verortet. Unser Frühstück da konnte man allerdings nicht wirklich als Frühstück bezeichnen, da es in meinem Fall aus Pommes, Spiegelei, Frikadelle mit Pilzen und Zwiebeln und Bacon bestand. Dort haben wir natürlich ein paar Fotos gemacht und hinterher das schöne Wetter genutzt, um an der South Bank entlang zu spazieren, Big Ben und die Tower Bridge zu sehen und einfach typische Touri-Dinge zu machen.

Abends gab es Hard Shakes, Milkshakes mit Alkohol (Kann es noch besser werden?) und Knoblauchbutter-Pommes (Ja kann es!) und dann sind wir doch noch mal zur Stage Door des Barbican gegangen, aber hatten leider wieder kein Glück.
London hat uns am Wochenende mit mehr gutem Wetter überrascht, auch wenn es jetzt wieder genau das Regenwetter ist, das man sich vorstellen würde. Im nächsten Post gibt es dann einen Bilderspam von der Harry Potter Studio-Tour, denn das war unglaublich cool!

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Englisch

The first big stop is London. How exciting! We booked an Airbnb in Wood Green to stay for a week and already had lots of stuff planned for these seven days. But somehow the first week didn’t want to start of as amazing as we hoped and on our first night in London where we went for dinner, I lost my purse… or maybe someone stole it.  As you can imagine that’s really not what we wanted to happen in our first week, or at all. But after the first shock and a somehow really down day, where I went to the German Embassy to find out they aren’t helpful at all, I accepted the situation and tried my best to get everything sorted out, that I can sort out from here, to at least get a new driver’s license. Luckily my passport, most of my money and my Oystercard weren’t in my purse.

I’ll call thee Hamlet

After a little depressiv Thursday I really wanted to enjoy the evening, cause it was that moment I waited for over a year, it was Hamlet time! OMFG.
I was so happy I am not as into Ben anymore as I was some time before, that’s why I got excited but not overly hysterical. What can I say? It was quite amazing to see Benedict Cumberbatch live, but to be honest, about 3h of Shakespeare in original English can be pretty hard, especially when you are exhausted and tired. The stage, the costumes and the effects where stunning and I loved how they changed scenes. Just like the way they managed to change between what was going on Hamlet’s mind as well as on the outside, was so great
At first I didn’t really want to wait at the stage door, but just when we wanted to leave the Barbican we heard some cheering and screams just from the direction where we were about to head. And there he was, in flesh and blood, signing stuff. Of cause most of us weren’t able to really get close, but I could see him and that was a lot more exciting than I imagined it to be.

Sherlock & Big Ben

We met with Sonja and Johanna, with whom we went to Hamlet, on the next morning for a late breakfast at Speedy’s Cafe. For all of you non Sherlock fans, it is the place where in BBC Sherlock the 221b Baker Street is located. We took a lot of pictures, had something that can’t really be called breakfast and started the day really fandom appropriated. After that we took use of the sunny and lovely weather and walked around South Bank, took pictures with Big Ben and at the Tower Bridge. Just the typical tourist things.
In the evening we met for hard shakes, milkshakes with booze (can it get any better?), and garlic butter fries (so yes it can get better) and went to The Barbican stage door again. Unfortunately they finished a bit earlier and so we missed the right moment and had no, luck again.

London surprised us with amazing sunny weather over the weekend, but now it’s rainy and as you imagine it to be . There will be another post about our time in London within the next days, with loads of pictures from our time at the Harry Potter Studios Tour, which was so exciting!

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