Das Meer, Camping & Brighton | The Sea, Camping & Brighton

Mittlerweile sind wir im Norden Großbritanniens angekommen, während wir auf dem Blog noch immer im Süden abhängen. Es ist unheimlich viel passiert und das rollen wir für euch jetzt langsam mal auf, damit auch ihr auf dem neuesten Stand seid.

Das Meer & der Parkplatz

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Nach unserem unglaublichen Aufenthalt in Saffron Walden ging es nach Osten an die Küste – wir wollten endlich das Meer sehen! Und als wir Aldeburgh erreichten, waren wir einfach nur entzückt. Zwar war es fürchterlich kalt, aber da war das Meer. Wir sind gefühlt ewig den Steinstrand entlang gegangen und waren erfüllt voller wogender Glückseligkeit.

Zudem durften wir auch gleich einmal mehr die Offenheit der Engländer kennenlernen, als uns zwei Damen zu sich riefen, die einen gefunden hatten und ihn uns zeigen wollten. Faszinierend und irgendwie auch unheimlich nett.

Der Abend endete schließlich auf einem Parkplatz, auf dem wir das erste Mal wild in unserem Auto schliefen – und ganz so super war es nicht, waren wir doch ob des „Wildcampens“ etwas aufgeregt. Allerdings hat der Sonnenaufgang am Meer inklusive Frühstück hat für alle kleinen Albträume entschädigt.

Camping

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Wer mich kennt, wird vermutlich schon mal folgenden Satz gehört haben: „Ich campe nicht, ich hab‘ Würde.“ (Jaja, das ist unglaublich dumm, ich weiß, aber ich fand Camping immer gruselig, weil Klo und so.) Und doch war es dann so weit, dass wir uns nach einem Tag in Canterbury und einem zweiten Tag ohne Dusche auf einem Campingplatz nahe Brighton wieder fanden. Und Leute, nach zwei Tagen ohne Dusche war es mir unglaublich egal, dass um uns herum nur Wiese war, ich war einfach nur glücklich, fließendes Wasser zu haben.

Und auch generell war der Campingplatz sehr süß – es war letztlich nur eine große Grünfläche, die zu einer Farm gehörte, es gab Freiluftduschen und die Möglichkeit, sein eigenes Feuerchen zu entzünden. Wirklich süß und mein grundloses Campingtrauma ist mittlerweile auch überwunden, da ich die kostengünstige Möglichkeit von Hygieneräumen jenseits eines Costa Coffee wirklich schätzen gelernt habe.

Brighton, du bist mehr als ein Pier

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Ziel des Camping-Aufenthaltes war Brighton, die Stadt mit dem Pier, denn das ist oftmals das einzige, um was es in einem Gespräch über die Stadt geht. Und Leute – ja, der Pier ist rein architektonisch sehenswert, doch in seinem Inneren befindet sich einfach nur eine gigantische Arcade. Das macht Spaß, doch sobald euch der Greifautomat anfängt auszulachen, solltet ihr eure 20p-Stücke sammeln und in Eis investieren. Und keineswegs, ich wiederhole, KEINESWEGS in Essen am Strand. Tut es nicht. Die Pommes, die wir hatten, schmeckten wie geformtes Frittierfett.

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Kehrt lieber dem Pier den Rücken und erkundet die Stadt mit ihren kleinen, bunten Geschäften, den unzähligen süßen Cafés, kleinen Restaurants und all dem, was Brighton eigentlich zu Brighton macht – ein buntes, multikulturelles, kreatives Getümmel. Definitiv eine Reise wert!

ENGLISH

As you might’ve seen on our Instagram account, we already arrived in Scotland, even if we’re still in the south on our blog. It happend so much within the last weeks, so it’s finally time to start telling you all the stories you’ve missed so far.

The Sea & The Car Park

After our beautiful stop in Saffron Walden we drove more east to see the sea – finally! So we reached Aldeburgh and with it a state of calm delight. Admittedly it was freezing cold but hell, the sea! We took a neverending stroll on the stony beach and felt the overwhelming bliss only the sea can provide.

Besides the ocean we got to know the candour of British people. Two women beckoned us over to show us a death’s head hawkmoth, which lied paralysed on the beach. Fascinating and unquestionabyl nice.

The relaxed evening finally ended on a car park near the beach with our first night of „wild camping“. Well, it wasn’t that aswesome as we slept very unwell thanks to our excitement and the fear what might happen if anyone disturbs our sleep with bad things in mind. But everything was fine and the beautful coastal sunset combined with a nice beach breakfast compensated our nightmares very well.

Camping

People who know me might have heard one sentence out of my mouth more than once: „I don’t camp, I have grandeur.“ (Yeah, I know, it’s as silly as it’s arrogant, but camping really creeped me out for a long time cause loo and so…) But than the day came, where I found myself on a campsite near Brighton.  And guys, I didn’t mind. After two days without a shower I was just happy to feel water running over my body, so it didn’t mattered at all where the water was located.

The campsite was very cute in general. It was just a huge meadow and belonged to a farm. You found open air showers there (awesome!) and you had the opportunity to kindle your own camp fire. So it was easy to overcome my unfounded camping trauma and I really learned to appreciate lavatories that aren’t loos at Costa Coffee.

Brighton, you’re so much more than your Pier

The main reason of our campsite stay was Brighton, the city with the Pier. That’s the main subject when you talk with someone about this coastal city. And well, yes, the Pier is worth seeing but in fact it’s just an enormous arcade, which is fun till the crane machine starts laughing at you. So I’d recommend saving your 20p coins for ice cream or food. But à propos food – don’t eat at the beach. Never! Really. We had chips there and they’ve tasted liked chip-shaped deep-frying fat. Irgh.

You do better to leave the beach for the city and their small, colourful stores, the myriad cute cafés, the tiny restaurants and for everything that made Brighton that vibrant and fascinating – a varied, creative hurly-burly, which is so fucking worth a visit!

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