Über Elsa

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Elsas 5 Ziele | Elsa’s 5 Goals

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Falls ihr euch zufällig durch unsere Profile geklickt habt, habt ihr vielleicht die 5 Ziele gefunden, die wir uns noch vor unserer Reise gesteckt haben. Diese 5 Dinge waren vage Wünsche, von denen wir hofften, dass sie sich während des Abenteuers erfüllen. Nun ist das Abenteuer zwar nicht um, aber veränderte sich drastisch durch unser Leben in der Wohnung und wird sich noch mehr ändern, wenn wir einen Job haben. Also dachte ich, es ist für mich an der Zeit zurück zu schauen, was ich mir damals in Deutschland gewünscht habe.

  1. Mit fremden Menschen reden, ganz ungezwungen, weil eigentlich nichts daran awkward ist. Und dann ihre Geschichten sammeln.
    Ich bin mittlerweile ganz schön gut darin, mit Fremden zu reden. Vor allem bin ich nicht mehr awkward, auch wenn es noch immer diese Momente gibt, in denen ich mich lieber unter dem Tisch verstecken würde, als den Mund aufzumachen. Aber grundlegend habe ich keine Probleme mehr, mit Fremden zu interagieren. Mir wurden auch ein paar schöne Geschichten erzählt und ich stelle fest, dass da draußen schon ein paar spannende Menschen herumlaufen.
    Zudem bin ich auch im Flirten recht sicher geworden. Ich sollte versuchen mit meiner Fähigkeit, Männer am Haken zu halten, Geld zu machen.
  2. Glutenfreie Pizza essen. In einem Restaurant.
    Hab ich in der ersten Woche bereits gemacht und auch danach noch sehr, sehr oft. Ich liebe Großbritannien für as glutenfreie Essen in Restaurants. Aber das wisst ihr ja schon.
  3. Zeichnen und schreiben – viel.
    Ne, ich war scheiße faul. Okay, nicht wirklich. Es ist einfach schwierig, Zeit zum Zeichnen und Schreiben zu finden, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und dann erschöpft im Auto einschläft. Aber ich hoffe, dass es besser wird, sobald wir ins unserer Wohnung sind. Ich muss meiner selbst wirklich Ausdruck verleihen. Auch etwas, das ich während des Trips entdeckt habe.
  4. Mir näher kommen und endlich wissen, was Leben für mich bedeutet.
    Ich war mir wahrscheinlich noch nie näher, als ich es aktuell bin. Das Reisen und auch die Gespräche mit Katrin haben mir gezeigt, wer ich bin, was ich vom Leben erwarte und gab mir ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Mittlerweile weiß ich auch in etwa, was ich werden will, wenn ich mal groß bin. Zudem habe ich auch gelernt, dass ich ziemlich okay bin, wie ich bin. Darüber hinaus habe ich viele versteckte Träume, Wünsche und Ziele während der neun Wochen (wieder)gefunden und ich hoffe, dass davon noch mehr die dunklen Höhlen meiner Seele verlässt, um an die Oberfläche zu dringen.
  5. Keine Angst mehr vorm Autofahren haben. Ich hoffe, das passiert in der ersten Woche.
    Nun…ich bin in der ersten Woche nicht gefahren, aber saß in Saffron Walden hinterm Steuer, was in einem hysterischen Heulkrampf auf einem Tesco-Parkplatz endete. Nach diesem unangenehmen Zwischenfall war ich zu gegruselt, sodass es acht Wochen und die leeren Straßen der Isle of Skye brauchte, damit ich wieder auf dem Fahrersitz platz nehme. Das hat dann auch Spaß gemacht, aber ich werde nie ein passionierter Fahrer werden. Viel lieber nehme ich den Bus. Oder meine Füße.

 

Ich habe auch gelernt, dass sich Wünsche nicht von selbst und ohne eigenes Zutun erfüllen. Es gab Tränen, Sturheit, Verzweiflung und viele andere unschöne Gefühle, um die bisher versteckte Teile meines wahren Selbst zu entdecken. Aber nun fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Ein wahrhaftigeres Ich mit einer ziemlich großen Portion Selbstbewusstsein. Und das ist einer der vielen Gründe, weshalb ich es niemals bereuen werde, alles zurückgelassen zu haben, um diese Reise durch Großbritannien und zu mir selbst anzutreten.

Vielleicht ist ja doch was dran, dass das Leben erst außerhalb der Comfort Zone anfängt.

 

ENGLISH

If  you have accidentally clicked our personal descriptions, you may have found the 5 goals we set us before we started the trip. These 5 things were very vague wishes, we hoped the adventure will eventually fulfil. Now the adventure isn’t over but changed from travel into a new life with a flat and hopefully a job. So it’s time for me to look back to the things I’ve wished for back in Germany.

  1. Talking to strangers to see that this isn’t awkward at all. And collecting their stories.
    I’m pretty great in talking with strangers by now. I’m not awkward anymore even if there are still the moments when I’d rather hide under a table than open my mouth and let words out. But in fact there are no problems anymore.  I also got some nice stories told. There are exciting people out there.
    Plus I got very confident with flirting. Should try to make money with my ability to tease and please.
  2. Eating gluten free pizza. In a restaurant. Cause that’s something you almost can’t do in Germany.
    I did this within the first week and so often after it. I love UK for the awesome gluten free food in restaurants! But you should already know.
  3. Drawing and writing – like a pro!
    Nah, I was  lazy as fuck. Okay, not really. It’s so difficult to find time to write or draw when you live in a car and fell exhausted asleep after a long day of sightseeing. But I hope I can start drawing again, when we hit the new flat. I really need to express myself. That’s also a thing that I’ve discovered during our trip.
  4. Getting more in touch with myself to get an idea what life really means to me.
    I was probably never more in touch with myself than I am now. The travels and also the intense chats with Katrin showed me, who I am, what I expect from life and gave me a massive amount of confidence. I even have a slight clue, what I wanna do when I grow up. And I also learned that I’m pretty okay the way I am and that there are many hidden dreams I (re)discovered during the nine weeks and I hope that there’s still more what will leave the deep caves of my soul to reach its surface.
  5. Stop being afraid to drive a car. I hope that happens within the first week.
    Well… I didn’t drove in the first week. I drove in our second week in Saffron Walden and this ended up with a hysterical breakdown on a Tesco car park. After this unpleasant incident I was too scared to drive and it took me eight weeks and the empty streets on the Isle of Skye to sit behind the steering wheel again. It was fun but I’ll never be a passionate driver. I rather take the bus or my feet.

I also learned, that no goal fulfils without any effort. There’ve been tears, obstinacy, despair and many other unpleasant feelings to discover the parts of my true self. But now I feel like a new person. A new and truer me with a huge amount of self-esteem. And that’s one of the many reasons, why I’ll never regret having left everything behind to start this amazing adventure across the country and towards me.

Sometimes it seems to be true, that life starts right beyond your comfort zone.

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Cornwall – So schön, so schrecklich | Cornwall – Beautiful & Cruel

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Cornwall. Was soll ich sagen? Du hast es uns nicht leicht gemacht. Also, wir haben es wirklich versucht. Wirklich. Und um ehrlich zu sein, war unser Anfang mehr als schön. Erinnerst du dich an unsere ersten Tag? Ja? Dieser wundervolle Sommertag im September, den wir gemeinsam an der Küste von Whitsand Bay verbracht haben. Du hast uns zugeschaut, wie wir im Sand gechillt haben, wie wir im Meer schwammen und wie wir die Zeit zwischen Steilküste und Strand genossen haben. Es war magisch.

Mystische Liebe

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Oder erinnerst du dich an unseren zweiten Tag? Du hast uns mystische Wolken und abenteuerliche Winde geschickt, als wir die verlassene Kapelle auf der spitze eines einsamen, grünen und mit blühender Heide bedeckten Berges entdeckt haben. Du hast uns die Romantik deiner Landschaft gezeigt und das wissen wir zu schätzen. Das weißt du.

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Erinnerst du dich an die Tage, an denen wir Minehead und Porlock erkundeten? Diese zwei wunderschönen, kleinen Städtchen. Oder unsere Zeit in Newquay? Bitte sag nicht, dass du bereits vergessen hast, wie sehr wir die mächtigen Wellen bewundert haben, die du für die Surfer an den Strand gespült hast. Die Spaziergänge durchs Watt, unser Lachen und das Strahlen in unseren Augen, als wir deine unglaubliche Landschaft betrachteten.

Ein Ende im Regen

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Cornwall. Kannst du mir bitte sagen, was passiert ist? Kannst du mir bitte sagen, was wir falsch gemacht haben? Nach all den schönen Tagen hast du uns Regen gesendent. Viel Regen. Graue Wolken. Du hast uns gezwungen, mit zwei Fremden in einem Zimmer zu nächtigen, da es unmöglich war, im Auto zu schlafen, da du es hast Bindfäden regnen lassen. Du hast uns nach Ivybridge geschickt – den traurigsten Ort, den wir hier je sahen. Warum Cornwall? Warum hast du uns jeden Tag durch die kleinsten, engsten und kaum einsehbare Straßen geschickt? Warum hast du den Seitenspiegel unseres Autos abgerissen?  Warum mussten wir auf dem matschigsten Stellplatz stehen, den der Campingplatz zu bieten hatte? Warum wurdest du so kalt? So unglaublich kalt? Ich dachte, wir wären mehr als Freunde. Wirklich. Wir haben bei Bloody Mary Metal einen Ring gekauft, der uns immer an dich und die Zeit mit dir erinnern sollte, Cornwall. Aber du hast es uns verdorben. Du hast Schluss gemacht, bevor wir wirklich eine Chance hatten. Aber es ist okay. Ich bin wirklich okay damit. Ich weiß, es ist sicher aus einem guten Grund passiert. Und ich weiß auch, dass du jemanden finden wirst, der perfekt für dich ist. Ich wünsche dir dabei Glück. Wirklich. Und ich werde immer an die wenigen wundervollen Tage zurückdenken, die wir teilen durften.

ENGLISH

Cornwall. What shall I say? You didn’t made it easy to us. I mean, we tried. Really. And to be honest, our start was more than beautiful. Do you remember our first day? Do you? The wonderful, summer day in September we spent on your coast in Whitsand Bay. You watched us relaxing in the sun, swimming in the sea and enjoying spending time with your cliff coasts and your beautiful sandy beaches. It was magical.

Mystical love

Or do you remember our second day? You gave us mystical cloudy weather with adventurous winds and a hike to a abbandoned chapel on the top of a lonely, green hill covered with blooming heathers. You showed us the whole romance of your landscape and we appreciated it. We really did, you know that.

Do you remember the days we discovered Minehead and Porlock – these two beautiful, small towns, we really enjoyed exploring? Or our time in Newquay? Please, don’t say you’ve already forgotten the times we adored the mighty waves you brought at the beach, to please all the surfers. The strolls we took through the tideland, the laughter and the bright light in our eyes as we admired your outstanding landscape.

Break Up In The Rain

Cornwall, can you please tell me, what happened, then? Can you please tell me, what we’ve done wrong? Rain. After all the wonderful days you sent us rain. A lot. Rain. Grey clouds. You made us stay in a bedroom with two strangers, as you made it impossible to sleep in the car as you poured cat and dogs on us. You led us to Ivybridge – the saddest town we’ve seen so far. Why Cornwall?  Why did you sent us everyday on the smallest and cruelest streets? Why did you take the side mirror of our car? Why did you let us sleep on the slushiest pit the campsite had to offer? Why did you get so cold? So unbelievably cold? I thought we were more than friends. Seriously. I mean, we bought a ring at Bloody Mary Metal, which should us remember at the time we spent together, Cornwall. But you spoilt it. You broke up with us before we even had a serious chance. That makes me sad and I don’t understand why you did this. But it’s okay now. I’m fine. I know it happened for a reason. I know you’ll find someone, who is perfect for you. I wish you luck. Really. I do. And I will always think back to the few wonderful days we had.

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Und alles wird anders | And Everything Changes. Again.

Nun, ihr habt die Stille auf dem Blog ja sicherlich schon bemerkt. Ich möchte mich dafür jetzt nicht entschuldigen, sondern euch erzählen, was bei uns so abgeht.

Grundsätzlich findet man sich als Schriftsteller oder Blogger ständig in einer dieser Situationen wider: Entweder man schreibt über Dinge, die man nie erleben wird, oder erlebt Dinge, über die man aus Zeitmangel nicht schreiben kann.

Gruselige, spannende Veränderungen

In unserem Fall war es Letzteres. Denn einmal mehr haben Veränderungen zugeschlagen und unsere volle Aufmerksamkeit abverlangt.

Denn als wir vor ungefähr drei Wochen in Edinburgh ankamen, war es Liebe auf den ersten Blick. Nach nur wenigen Tagen stand dann auch der Entschluss fest: Wir wollen hier bleiben!

Also mussten wir erst einmal alles in die Wege leiten, um hier wohnen und arbeiten zu können. Und wir ihr euch vorstellen könnt, blieb somit wenig Zeit für den Blog übrig.

Aber keine Sorge, wir  werden euch natürlich trotzdem noch jedes kleinste Detail unserer Reise erzählen und auch über unser Leben in Edinburgh berichten.

Also bleibt dran, hier wird es weiterhin spannend bleiben!

ENGLISH

Well, you might have recognised the silence on our blog. I wont apologise with this post, I rather explain what’s going on.

Basically, as a writer you find yourself in one of these two situations: Either you’re going to write about things, you’ll never explore or you explore things you won’t have the time to write about.

Creepy, Exciting Changes

Well, in our case it’s the latter, cause there again were big changes, which kept us busy. Very busy.

As we arrived in Edinburgh about 3 weeks ago, we immediately fell in love with this city. After only a few days we just decided, to stay here. So we had to arrange everything to be able to live and work here and as you might can imagine we had no time to blog.

But don’t be scared! We still will tell you everything about our trip and we will blog about our life in Edinburgh as well.

So stay tuned – exciting stuff is about to happen!

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The noms – glutenfrei Einkaufen | Gluten Free Grocery Shopping

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Bevor ich mich in dieser Rubrik den Restaurants widme, tippe ich euch einen kurzen Post zum glutenfreien Einkaufen. Denn mal ehrlich, essen gehen ist schön und gut, aber man braucht eben auch mal Brot, Pasta oder Süßkram. Aber woher?

Glutenfrei – auf die Größe kommt’s an

Was in Deutschland zu einer unfassbar ätzenden Herausforderung ist, wird in UK denkbar einfach, denn in beinahe jedem Supermarkt (die Ausnahmen machen Lidl und Aldi – die Deutschen wieder) findet ihr eine „Free From“-Abteilung. Dieses mehr oder minder große Regal beherbergt neben glutenfreien Lebensmittel zum Beispiel auch Produkte ohne Laktose. Seid ihr in einem kleinen Supermarkt, ist die Auswahl ähnlich wie in Deutschland auf das Nötigste beschränkt, ist der Markt allerdings groß, kriegt ihr feuchte Augen. Versprochen.

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Mein Supermarkt der Wahl für glutenfreie Lebensmittel ist Tesco. Hier findet ihr vor allem im Tesco Superstore alles und noch viel mehr, was ihr zum Glücklichsein braucht. Und im Vergleich zu zum Beispiel Sainsbury’s ist der Preis ein klein wenig geringer. Denn auch in UK löhnt man natürlich mehr für seine speziellen Lebensmittel. Das mache ich aber gern, wenn ich neben Brot und Nudeln auch eine Auswahl an verschiedenen (!) Kuchen, Keksen, Waffeln, Muffins und anderen Leckereien findet. Kennt ihr Millionaire’s Shortbread? Nein? Probiert es! Unbedingt! Es ist SO unfassbar gut.

Gefrorene Schätze

Und vergesst nicht, bei den Gefriertruhen vorbei zu schauen. Dort gibt es auch was für euch. Glutenfreie Mac & Cheese zum Beispiel. Oder Eishörnchen. Und natürlich Pizza. Es ist einfach nur schön und so angenehm einfach.

Fertig-Sandwiches – die Rarität

Schwierig wird es allerdings bei glutenfreien Sandwiches. In Großbritannien ist es gängig, sich ein fertiges Sandwich zu kaufen und schon hat man einen schnellen Snack. Die glutenfreie Variante habe ich bisher nur bei Marks and Spencer gefunden – und das für nicht ganz günstige 3£. Kann man mal machen, muss man aber nicht.

Neben der „Free From“-Range lohnt es sich auch, mal auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Der Brite wirft weitaus weniger Weizen in die Lebensmittel als der Deutsche. Also könnt ihr auch hier glutenfreie Schätzchen finden. Natürlich gilt hier auch immer Obacht, je nachdem, wie empfindlich ihr seid – allerdings sind auch in UK Allergene fett gedruckt und Spuren gekennzeichnet.

Ihr seht, glutenfreies Shoppen ist recht einfach und nichts, vor dem man sich fürchten müsste. Also habt Spaß und genießt die Auswahl!

ENGLISH

Before I start with all the awesome gluten free spots, I’ll tell you a few things about gluten free grocery shopping. Because eating out is great, but it’s also important to know, where you can buy gluten free groceries. 

Gluten Free – Size Matters

What is almost a torture in Germany gets kinda easy in UK, cause nearly every supermarket (expect the German chains like Aldi and Lidl) offer a „Free From“ section. This shelf offers you all groceries which are free from a certain ingredient like gluten, eggs or dairy. Is the supermarket small, you’ll probably only find some general things like bread, pasta and basic cookies etc. But when you visit a huge market, your eyes will get wet – I promise! 

When it comes to gluten free grocery shopping my supermarket of choice is Tesco, especially the Tesco Superstore offers you actually more than you need to be happy. And compared to Sainsbury’s the gluten free range is a bit cheaper, even if it’s much more expensive than normal food. Sad and unfair. Meh. But at Tesco you’ll get much for your money. Besides bread and pasta you’ll find several kinds of cookies and cakes, waffles, muffins and a lot more of awesome bakeries. Do you know Millionaire’s Shortbread? No? So go for it! It’s the most awesome shit ever!

Frozen Treasures

And don’t forget to spend the freezers a visit. Here you’ll find for example gluten free Mac & Cheese, pizza or gluten and diary free ice cream comes. Unexpected and awesome!

Ready Made Sandwiches – The Struggles

Sadly it gets a bit difficult when you’re looking for ready made sandwiches. The only gluten free ones I’ve found came from Marks and Spencers and were with 3£ kinda expensive. Nothing I have to do again, actually.

Besides the „Free From“ range it’s recommended to check the ingredients. All allergens are bold and even traces of gluten are listet. It’s a bit time-consuming but worth it. But be careful – if you are very sensitive you better go with the „Free From“ groceries.

As you’ve seen, grocery shopping is pretty easy in the UK and nothing to be scared off!

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The Noms – Glutenfreie Cafés & Restaurants | Gluten Free Places

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Stellt euch mal vor, ihr dürft quasi nix aus Getreide essen. Keine Pasta, keine Pizza, kein Brot, keinen Kuchen – quasi nichts, wo Mehl drin ist. Schwierig, was? Alle Glutenintoleranten und ihre Freunde wissen sicher, von was ich rede. Es kotzt an und ist sehr schwierig, Cafés oder Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden. Vor allem in Deutschland ist es quasi unmöglich, außerhalb der eigenen Küche glutenfrei zu essen. Und für mich als glutenintoleranter Pescetarier ist es noch eine Schippe schwerer, denn Fleisch fällt weg. Und ja, es ist genauso frustrierend wie es klingt. Für alle beteiligten

Leichter, als gedacht – danke Großbritannien!

Während unserer Road-Trip-Vorbereitungen, habe ich mir durchaus Sorgen gemacht, wenn ich an das Essen in UK gedacht habe. Doch als ich schließlich ankam, war ich überwältigt. Die Auswahl an glutenfreiem Essen ist großartig und selbst in Kleinstädten oder Dörfern hatte ich kein Problem, Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden.

Wo kann man essen? Ich erzähl’s euch!

Und genau das ist der Grund, weshalb ich die Kategorie „The Noms“ ins Leben gerufen habe. Ich möchte euch großartige und unerwartete Orte zeigen, an denen ihr richtig gute glutenfreie Gerichte findet.

Damit ihr dabei auch den Überblick behaltet, findet ihr ab sofort im Side-Menü einen Link zu The Noms, der Restaurants und Cafés inklusive Adresse und einem Shortcut zum jeweiligen Blogpost auflistet. Die Liste wächst stetig weiter und natürlich kommt nach und nach ein eigener Post zu den jeweiligen Lokalitäten.

Falls ihr generelle Fragen zur glutenfreien Ernährung in Großbritannien habt, lasst mir gern einen Kommentar da oder schreibt mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

In diesem Sinne: Seid gespannt und lasst’s euch schmecken!

ENGLISH

Imagine, you aren’t allowed to eat wheat. No pasta, no pizza, no bread, no cake – effectively nothing with flour. Hard one, huh? Gluten intolerant people and their friends might know, what I’m talking about. It sucks and it’s hard to find cafés and restaurants with a gluten free menue. Especially in Germany it’s almost impossible for a gluten intolerant person to eat outside the own kitchen. And for me as a gluten intolerant pescetarian it’s even harder to find an (amazing) meal. And yes, it is exactly that frustrating as it sounds. For all involved.

Easier than expected – thanks UK!

During our road trip preperations, I really was afraid what’s like to eat in the UK as a gluten intolerat. But when I arrived, I was amazed. The range of gluten free food is amazing and even in small towns or villages I never had problems finding a gluten free menue.

I tell you where to eat

And that’s the reason why I’m gonna to start the category „The Noms“ – I wanna show you great and maybe unexpected places, where you are going to find amazing gluten free food.

To keep track of all this places, I created an extra link in the side menu, where you find a list with the cafés and restaurants, their addresses and a shortcut to the current blog post. The list will grow and withing the next weeks you’ll find separate posts to every place.

If you have any questions about eating gluten free in the UK, feel free to drop a comment or a message via the contact form.

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Das Meer, Camping & Brighton | The Sea, Camping & Brighton

Mittlerweile sind wir im Norden Großbritanniens angekommen, während wir auf dem Blog noch immer im Süden abhängen. Es ist unheimlich viel passiert und das rollen wir für euch jetzt langsam mal auf, damit auch ihr auf dem neuesten Stand seid.

Das Meer & der Parkplatz

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Nach unserem unglaublichen Aufenthalt in Saffron Walden ging es nach Osten an die Küste – wir wollten endlich das Meer sehen! Und als wir Aldeburgh erreichten, waren wir einfach nur entzückt. Zwar war es fürchterlich kalt, aber da war das Meer. Wir sind gefühlt ewig den Steinstrand entlang gegangen und waren erfüllt voller wogender Glückseligkeit.

Zudem durften wir auch gleich einmal mehr die Offenheit der Engländer kennenlernen, als uns zwei Damen zu sich riefen, die einen gefunden hatten und ihn uns zeigen wollten. Faszinierend und irgendwie auch unheimlich nett.

Der Abend endete schließlich auf einem Parkplatz, auf dem wir das erste Mal wild in unserem Auto schliefen – und ganz so super war es nicht, waren wir doch ob des „Wildcampens“ etwas aufgeregt. Allerdings hat der Sonnenaufgang am Meer inklusive Frühstück hat für alle kleinen Albträume entschädigt.

Camping

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Wer mich kennt, wird vermutlich schon mal folgenden Satz gehört haben: „Ich campe nicht, ich hab‘ Würde.“ (Jaja, das ist unglaublich dumm, ich weiß, aber ich fand Camping immer gruselig, weil Klo und so.) Und doch war es dann so weit, dass wir uns nach einem Tag in Canterbury und einem zweiten Tag ohne Dusche auf einem Campingplatz nahe Brighton wieder fanden. Und Leute, nach zwei Tagen ohne Dusche war es mir unglaublich egal, dass um uns herum nur Wiese war, ich war einfach nur glücklich, fließendes Wasser zu haben.

Und auch generell war der Campingplatz sehr süß – es war letztlich nur eine große Grünfläche, die zu einer Farm gehörte, es gab Freiluftduschen und die Möglichkeit, sein eigenes Feuerchen zu entzünden. Wirklich süß und mein grundloses Campingtrauma ist mittlerweile auch überwunden, da ich die kostengünstige Möglichkeit von Hygieneräumen jenseits eines Costa Coffee wirklich schätzen gelernt habe.

Brighton, du bist mehr als ein Pier

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Ziel des Camping-Aufenthaltes war Brighton, die Stadt mit dem Pier, denn das ist oftmals das einzige, um was es in einem Gespräch über die Stadt geht. Und Leute – ja, der Pier ist rein architektonisch sehenswert, doch in seinem Inneren befindet sich einfach nur eine gigantische Arcade. Das macht Spaß, doch sobald euch der Greifautomat anfängt auszulachen, solltet ihr eure 20p-Stücke sammeln und in Eis investieren. Und keineswegs, ich wiederhole, KEINESWEGS in Essen am Strand. Tut es nicht. Die Pommes, die wir hatten, schmeckten wie geformtes Frittierfett.

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Kehrt lieber dem Pier den Rücken und erkundet die Stadt mit ihren kleinen, bunten Geschäften, den unzähligen süßen Cafés, kleinen Restaurants und all dem, was Brighton eigentlich zu Brighton macht – ein buntes, multikulturelles, kreatives Getümmel. Definitiv eine Reise wert!

ENGLISH

As you might’ve seen on our Instagram account, we already arrived in Scotland, even if we’re still in the south on our blog. It happend so much within the last weeks, so it’s finally time to start telling you all the stories you’ve missed so far.

The Sea & The Car Park

After our beautiful stop in Saffron Walden we drove more east to see the sea – finally! So we reached Aldeburgh and with it a state of calm delight. Admittedly it was freezing cold but hell, the sea! We took a neverending stroll on the stony beach and felt the overwhelming bliss only the sea can provide.

Besides the ocean we got to know the candour of British people. Two women beckoned us over to show us a death’s head hawkmoth, which lied paralysed on the beach. Fascinating and unquestionabyl nice.

The relaxed evening finally ended on a car park near the beach with our first night of „wild camping“. Well, it wasn’t that aswesome as we slept very unwell thanks to our excitement and the fear what might happen if anyone disturbs our sleep with bad things in mind. But everything was fine and the beautful coastal sunset combined with a nice beach breakfast compensated our nightmares very well.

Camping

People who know me might have heard one sentence out of my mouth more than once: „I don’t camp, I have grandeur.“ (Yeah, I know, it’s as silly as it’s arrogant, but camping really creeped me out for a long time cause loo and so…) But than the day came, where I found myself on a campsite near Brighton.  And guys, I didn’t mind. After two days without a shower I was just happy to feel water running over my body, so it didn’t mattered at all where the water was located.

The campsite was very cute in general. It was just a huge meadow and belonged to a farm. You found open air showers there (awesome!) and you had the opportunity to kindle your own camp fire. So it was easy to overcome my unfounded camping trauma and I really learned to appreciate lavatories that aren’t loos at Costa Coffee.

Brighton, you’re so much more than your Pier

The main reason of our campsite stay was Brighton, the city with the Pier. That’s the main subject when you talk with someone about this coastal city. And well, yes, the Pier is worth seeing but in fact it’s just an enormous arcade, which is fun till the crane machine starts laughing at you. So I’d recommend saving your 20p coins for ice cream or food. But à propos food – don’t eat at the beach. Never! Really. We had chips there and they’ve tasted liked chip-shaped deep-frying fat. Irgh.

You do better to leave the beach for the city and their small, colourful stores, the myriad cute cafés, the tiny restaurants and for everything that made Brighton that vibrant and fascinating – a varied, creative hurly-burly, which is so fucking worth a visit!

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5 Dinge – Südengland | 5 Things – South England

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Da sind sie wieder, die Fünf Dinge – diesmal frisch aus Südengland!

Gemeinsame Learnings

  1. Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit kann und sollte man unbedingt einfach mal annehmen.
  2. Wenn man nicht weiß, wo man parken und schlafen kann, lohnt es sich, in einem Pub nachzufragen, denn Menschen sind in der Regel echt nett.
  3. Park and Rides dagegen sind nicht immer gut.
  4. Warum auf morgen warten? Mach’s doch einfach heute! Sonst verpasst du vielleicht den Tag deines Lebens! Oder den einzigen Tag mit Sommerwetter, an dem man perfekt im Meer baden kann.
  5. Seitenspiegel verliert man nicht auf den ganz engen Landstraßen.

Elsas Learnings

  1. Vertrauen haben. Einfach mal vertrauen haben. In sich, andere und das Universum. Mehr dazu, lest ihr hier.
  2. Ich sehe im Badeanzug umwerfend aus. Obwohl ich Cellulite habe. Dömdömdöööm.
  3. Natur rockt. Laufen in der Natur auch. Bewegung ist gut. Frische Luft ist gut. So gut!
  4. Es gibt viele verschiedene Arten des Gehen-Lassens und Abschiednehmens. Und alle bergen eine Lehre über die eigenen Wünsche.
  5. Man braucht keine 1000 Shirts, 50 Hosen und 3000 Schlüpper, um glücklich zu sein. Aber Schokolade tut ab und an echt gut.

Karins Learnings

  1. Es gibt immer eine Landstraße, die noch enger ist.
  2. Laufen ist gar nicht so schlimm.
  3. Dass ich eigentlich tief im Inneren doch ein Beach Babe bin und wirklich, wirklich Surfen lernen will.
  4. ich brauche keine Wurst.
  5. Im Hostel schlafen ist nicht so schlimm, wie gedacht.

ENGLISCH

Here they are again – the five things. This time with learnings we made in South England.

Common Learning:

  1. Kindness and hospitality is something you need to learn to accept.
  2. If you don’t know where to park and spend the night, ask in a pub, owners are usually really nice and let you stay on their parking lots.
  3. Park & Rides, on the other hand, aren’t always the best option for overnight parking.
  4. Why wait for tomorrow? Just do it today. Otherwise you’ll miss out the day of your life. Or the only day with summer weather. Or the only day with summerweather and the beach around.
  5. You don’t lose side mirros on the tiny countryside roads.

Elsa’s Learnings

  1. Have trust. Trust in yourself, in others and in the universe. You can read more about it here.
  2. I look stunning in a bathing suit. Even with cellulite. Domdomdooom.
  3. Nature rocks. Having outdoor walks, too. Moving is good. Fresh air is amazing. So amazing!
  4. There are lots of different ways of letting go and valediction. And all of them hide a learning about our own wishes.
  5. You really don’t need 1000 shirts, 50 pairs of pants and 3000 panties to be happy. But some chocolate now and then doesn’t hurt.

Karin’s Learnings

  1. There is always an even smaller road.
  2. Walking really isn’t that bad.
  3. Deep down inside of me I am a beach babe that really wants to learn surfing.
  4. I don’t need cold meat or sausages on my sandwiches.
  5. Sleeping in a hostel is better then imagined.
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Dating & Zweifel | Dating & The Monster Within

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Auch wenn ich mir es wünschte, geht Reisen letztendlich nicht ohne eines: Männer. Man ist ja auch neugierig, was der hiesige Kulturkreis zu bieten hat und geht auf die Pirsch. Nur um zu gucken. Bloß nicht anfassen. Weil eigentlich hat man dafür überhaupt keine Zeit, keinen Kopf und generell sind alle romantischen Dinge völlig unnötig. Ihr kennt das ja.

Tinderella

Was macht man also, wenn man nur Gucken will? Richtig: Tinder installieren. Nur gucken. Und links swipen. Und mal kurz rechts. Hier. Und da vielleicht. Und der da sieht ja auch richtig nett aus. Oh ein Musiker. Und so führte ein kurzes Tindern in London zu meinem allerersten Tinder-Date. Und das war auch noch nett, zog ein zweites Date nach sich, aber verlief sich dann auch im Sande. Was auch vollkommen okay ist. Ich will ja schließlich nicht gleich in den ersten Wochen mein Herz an irgendeinen Dude verlieren. Pft.

G.

Aber selbst mit der kühnsten Einstellung gibt es immer jemanden, der einem aus dem Konzept wirft. In meinem Falle trägt OkCupid daran Schuld (vielleicht sollte ich einen Post über Dating-Apps schreiben?). Auch hier wollte ich nur gucken, ein bisschen mit Locals plaudern und das war’s.

Aber dann tauchte G. auf. Und das auf eine Art und Weise, über die niemals jemand eine Liebesgeschichte schreiben würde. Aber mit sowas kriegt man mich. Direkt, grenzwertig, etwas abseits des guten Geschmacks. Ich antwortete. Und wir unterhielten uns. Erst bei OkCupid, dann bei WhatsApp. Was ihn schockte, da er nicht dachte, dass ich meine Nummer raus geben würde. Ja, sorry, ich bin kein verhuschtes Püppchen. Ich bin unerwartet, spannend, ebenbürtig. Und das überrascht.

Schweigen

Wir schrieben weiter. Die Einzelheiten erspare ich euch. Es war nett. Mehr als nett. Aufregend. Jenseits des Normalen. Mein Ding. Ich fing an ihn zu mögen. Er hat mich verstanden. Wir verabredeten uns. Ich würde ihn besuchen. Danach schwieg er. Und schwieg. Und schwieg. Und ich begann zu zweifeln. Wie es Frauen nun einmal tun. Weil es in unserer Sozialisierung liegt, den Fehler bei uns zu suchen. Als dicke Frau ist es noch schlimmer. Schließlich weicht man unendlich weit von dem proklamierten Schönheitsideal ab, dass man ja froh sein kann, wenn einen jemand auch nur mit dem Arsch anguckt. Was hatte ich falsch gemacht? Ein Foto zu viel? Die Aussicht auf den Besuch zu gruselig? Oder hat er doch festgestellt, dass er den dicken Arsch nicht handhaben kann?

Lernen

Wir treffen andere Menschen, weil sie uns etwas über uns selbst beibringen. Dass dieser Allgemeinplatz stimmt, habe ich mit G. einmal mehr gelernt. Ich fragte ihn, was zu seinem Schweigen führte. Und erntete erneute Stille. Erst Tage später erhielt ich seine Antwort. Es lag nicht an mir. Ich habe nichts falsch gemacht. Ich bin nicht zu viel. Weder charakterlich noch körperlich. Ich bin perfekt. Es waren äußere Umstände, die ihn abgehalten hatten. Vollkommen verständliche Umstände. Es ist geklärt. Die Stille getilgt. Er ist wieder da. Ob er bleibt, weiß ich nicht. Ob wir uns sehen, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich vertrauen sollte. Nicht nun mir selbst. Vor allem auch anderen. Endlich mal vertrauen. Es bleibt nur eine Frage: Wie, verdammt, geht das?

ENGLISH

Even if I wished for, traveling always comes along with one thing: men. At least one is curious what the new country has to offer and so hunting season is open. But I just wanna have a look. I won’t touch anything. At least I have no time for these things and romantic stuff is unneccessary in general. You know what I mean.

Tinderella

So what to do when you just want to take a look? Right: Tinder. Just getting an eyeful. And swipe left. Maybe right here. And here. And maybe there. And he’s also looking kinda nice. Right. Oh a musician. And that’s how using Tinder in London led to my very first Tinder date. And it was nice, entailed another date but was fizzling out in the end. What is in fact pretty okay cause I don’t wanna lose my heart tot he next best dude. Pft.

G.

But even the bravest mindset is made for someone who just knocks down everything. In my case OkCupid ist he one to blame (maybe I shoul write a post about dating apps?). I also just wanted to talk to locals here, and have just a curious look at all the guys near me.

But than G. appeared. In a way, that will never ever lead to a romantic love story. But exactly this gets me. Direct, near the nuckle, miles away from every nice conversation starter. I replied. We talked. First on OkCupid, later on WhatsApp, what shocked him a bit, cause he never thought that I’d give him my number. But I’m not a shy puppy. I’m unexpected, exciting, equal. And that surprises.

Silence

We continued writing. I’ll spare you the details. It was nice. More than nice. Thrilling. Beyond normal. I liked it. And I started liking him as well, cause he got what I wanted. We arranged a meeting. I was about to visit him. Than he was silent. Silent. Silent. And the monster within awoke: self-doubts. Cause women tend to get self-doubts. It lies on our socialisation. And as a fat woman it‘s even worse, as you are miles away from the proclaimed beauty standards, so you can be happy if a guy ever looks at you. So what have I done wrong? A picture too much? Was the prospect of my visit too scary? Or did he just realize, that he can’t or won’t handle a big ass?

Learning

We’re meeting people so they can teach us something about us. With G. I realized this motherhood statement’s truth once more. I asked him, why he remained silent. Only a few days later I got the answer. It had nothing to do with me. I wasn’t too much. Neither my personality nor my body. I’m perfect. And at least external circumstances kept him away from writing. Completely understandable circumstances. But now everything’s clarified. He’s back. I don’t know if he stays and I don’t know if we’ll meet. I just know, that I should trust. Not just myself, especially other people. But there’s just one more question: How, bloody hell, how?

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Saffron Walden – ein Paradies in Essex | A Paradise In Essex

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Nach unserer aufregenden und vollgepackten London-Woche ging es etwas weiter nach Norden, um Marie in ihrer Scheune in Saffron Walden zu besuchen. Und Leute, lasst euch gesagt sein, es ist die schönste Scheune, die ihr je gesehen habt und Marie ist die wohl tollste Gastgeberin, die es gibt. Vielen, vielen Dank, dass wir bei dir wohnen und uns wie in einem Jane-Austen-Film fühlen durften.

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Die Tage in Saffron Walden waren faul und entspannt, wir schliefen lang, hatten großartige, von Marie gekochte Abendessen und schlenderten durch die Stadt. Auf einem der Spaziergänge trafen wir die bezaubernden Damen der Stadt-Information, die uns sofort alles über Saffron Walden erzählten und dafür sorgten, dass wir einen großartigen Eistee bei einer zuckersüßen pop-up-Tee-Party trinken konnten.

Irre, der Garten (badum tss)

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Meine absoluten Highlights in Saffron waren die Labyrinthe. Als uns Marie den Bridge End Garden zeigte (den auch ihr unbedingt anschauen müsst, solltet ihr es nach Saffron schaffen), führte sie uns zu einem Hecken-Labyrinth und wir verirrten uns auch sofort da drin. Für mich war es eine großartige Erfahrung, wollte ich doch schon immer (Immer meint, seit ich das erste Mal Tomb Raider II gespielt habe) mal einen Irrgarten bewältigen.

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Falls ihr es gruselig findet, euch zwischen Hecken zu verirren, oder Angst habt, einen Portschlüssel zu finden, der euch direkt zu Voldemort führt, empfehle ich das Saffron Walden Turf Maze. Dieser Irrgarten ist eigentlich ein Labyrinth – das heißt, ihr könnt euch da nicht verirren, da der Anfang direkt zur Mitte des Labyrinthes führt, zudem ist der Pfad in den rasen geschnitten, sodass ihr stets den Überblick über den Weg habt. Und ich kann euch sagen, es ist sehr meditativ, das 1,5 Kilometer lange Labyrinth zu laufen.

Cambridge

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Okay, wir waren nicht komplett faul, denn wir haben einen Tagesausflug nach Cambridge unternommen. Marie hat uns alles über die Stadt und ihre verschiedenen Colleges erzählt und so hatten wir einen wundervollen Tag voll mit Architektur und dem Wunsch, noch einmal in Cambridge zu studieren. Ich meine: Es muss unheimlich toll sein, da zu lernen, wo Touristen hinkommen, um Dinge anzustarren.

Leider waren die Tage in Saffron Walden viel zu schnell vorbei und so stand ein erneuter Abschied an. Um ehrlich zu sein, wollten wir beide gar nicht gehen und wenn wir schon gehen müssen, hätten wir Marie gern eingepackt und einfach mitgenommen. An dieser Stelle: Habe noch einmal vielen, vielen Dank, dass du uns Saffron Walden gezeigt hast und du hast recht, kein Post und kein Bild kann die Schönheit der Stadt auch nur ansatzweise erfassen. Es war großartig und wunderbar. Und genauso großartig war es, dich kennen zu lernen, Marie.

ENGLISH

After our exciting and busy week in London, we moved a bit more north to visit Marie in her barn in Saffron Walden. And guys, let me tell you, it’s probably the most beautiful barn you’ve ever seen. And Marie is the most wonderful you can be with. Thank you so much for having us and made us feel like living in a Jane Austen movie.

The days in Saffron were ment to be relaxing and so we slept long, had awesome home made dinners, took strolls through the beautiful town and met the lovely ladies from the town information center who told us everything about Saffron Walden and led us to a cute little pop-up tea party where we had cookies and ice tea.

And that’s probably Saffron Waldens secret: The town is small and looks sleepy but in fact it lives and is filled with cute tiny shops and nice, friendly and lovely people.

A-Maze-ing

But my absolute favorites were the Saffron Walden mazes. Marie took us to a maze located near the Bridge End Garden (a place you really have to see when you’re in town) and we directly went lost in there. It was a great experience as I ever (ever means since I played Tomb Raider II the first time) wanted to visit a real maze.

If you’re scared of being lost or finding some port keys which lead you to Voldemort, I recommend the Saffron Walden Turf Maze. It’s more a labyrinth than a maze what means you can’t get lost in there. The start leads you directly to the center and it’s very meditative to walk the 1,5 kilometer path cut in the grass.

As you read, I’m totally in love with mazes and I hope we’ll find some more on our trip.

Cambridge

Okay, we haven’t been that lazy in our Saffron Walden days and so we went to see Cambridge. Marie has shown and told us everything one have to know about Cambridge and it’s colleges and so we spent a lovely day with awesome architecture and the wish to study in Cambridge. I mean, how awesome must it be to live on a place where tourists come to stare at?

Unfortunately the days in Saffron passed very quick and so we had to say good-bye. To be hones, both of us didn’t want to leave and we sadly had no chance to take Marie with us. So again: Thanks a lot to show us the beauty of Saffron Walden which no post and no picture can capture. It was awesome, stunning and a really pleasure to meet you, Marie.

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5 Dinge – London | 5 Things – London

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So ein Road Trip geht nicht spurlos an einem vorbei und generell lernt man ja nie aus. Damit wir uns bewusst machen, wie wir uns während der Zeit verändern und in wie fern der Trip uns bereichert, posten wir in unregelmäßigen Abständen 5 Dinge, die wir auf unseren Etappen gelernt haben.

Wie ihr ja bereits wisst, war London die erste große Station unseres Trips. Wo kann man bitte schön mehr lernen als in dem gigantischen Konglomerat aus verschiedensten Nationen, Massen an Menschen, Kapitalismus, Verfall und Gentrifizierung?

Gemeinsame Learnings:

  1. Ohne (zumindest grobe) Planung geht nicht. Denn dann verpasst man Dinge.
  2. Bei Costa gibt’s besseren Kaffee als bei Starbucks.
  3. Die Deutsche Botschaft ist nur bedingt hilfreich, sollte man sein Portemonnaie verlieren.
  4. Trinke nie Irn Bru, wenn du nicht in Schottland aufgewachsen bist.
  5. Wenn man beschäftigt ist, frisst man weniger Schrott in sich rein.

Elsas Learnings:

  1. Es ist okay, wenn ein Mann kleiner ist als ich (was gefühlt 90% der Männer sind).
  2. Machen. Einfach aufs Bauchgefühl hören und machen. Weniger denken. Denken macht zu viel kaputt.
  3. Sunblocker hilft wirklich und ist kein leeres Werbeversprechen.
  4. Höflichkeit tut nicht weh. Das sollten sich generell alle annehmen.
  5. Um Hilfe fragen ist wichtig und keine Schande. Niemand kann alles allein machen. Niemand.

Katrins Learnings:

  1. In London kann man Tinder nicht durchspielen.
  2. Wer offen um Hilfe fragt, dem wird meistens auch geholfen.
  3. Leitungswasser im Restaurant trinken ist in England völlig normal und das finde ich super!
  4. Arnim ist mehr Sex als Ben. Augenzuhalt-Affen-Emoji.
  5. Das Portemonnaie verlieren ist scheiße, aber kein Weltuntergang.

 

ENGLISH

A road trip always leaves its marks and you’ll never stop learning in general. For us it’s kinda important to bring all changes within us to our minds. For this reason we’re going to post 5 things we’ve learned after finishing the one or another stage.

As you already know we started or trip in London. And where could learning be easier than in a conglomerate of so many diverse cultures and people, capitalism, decay and gentrification?

Common Learnings:

  1. Nothing works without a little scheduling. Otherwise you’ll miss things.
  2. Costa Coffee is better than Starbucks.
  3. The German Embassy isn’t helpful at all if you lost your wallet.
  4. Never drink Irn Bru unless you grew up in Scotland.
  5. As long as you’re busy you have no urge to guzzle down shitty food.

Elsa’s Learnings:

  1. It’s pretty fine if a man is smaller than me (actually perceived 90% of all men are).
  2. Do things. Just listen to your gut instincts and do it. Think less. Thinking spoils too many things.
  3. Sunblock works and isn’t a hollow promise at all.
  4. Courtesy doesn’t hurt. More people should cosider being more polite.
  5. If you need help – ask. It’s no shame. You can’t do everything on your own.

Katrin’s Learnings:

  1. It’s impossible to beat Tinder in London.
  2. If you ask for help you will get help.
  3. It’s totally normal to order tap water in restaurants and that’s totally aweseome.
  4. Arnim is sexier than Ben. Ape-with-covered-eyes-emoji.
  5. Losing your wallet sucks but isn’t the end of the world.
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