A perfect autumn day in York

Heute genau vor einem Jahr, am 28. September 2015 waren wir in York. Warum wir es innerhalb eines Jahres nicht geschafft haben, unsere Reise endlich mal fertig zu bloggen weiß niemand so genau, aber ich würde einen großen Batzen Lachgummi auf Faulheit verwetten. Naja, entschuldigen hilft ja nicht, am Ende wollen wir das ja schließlich eh für uns machen, und deswegen schmeiße ich jetzt die Zeitmaschine an und blicke zurück auf York.

York Minster and blue skies

Von Manchester aus fuhren wir quer durchs Land, landeten in Leeds, wo wir nur einen warmen Nachmittag verbrachten, um dann bei Familie Flowers irgendwo zwischen Leeds und York die ersten von zwei Nächten im vielleicht am besten eingerichteten Airbnb der ganzen Reise verbrachten. Noch nie hat ein Zimmer so gut gerochen, noch nie war eine Küche so gemütlich. Am nächsten Morgen sind wir ganz früh los und in das wunderhübsche Städtchen York gefahren, wo wir zwar ungefähr drölfzighundert Pfund für das Parkhaus bezahlen haben, aber trotzdem einen perfekten Herbsttag verbringen konnten.

Die beste heiße Schokolade?

York ist unfassbar schön, die mittelalterliche Altstadt mit den engen Gassen so charmant und das sonnige Wetter machte alles noch viel schöner. Wir sind über einen kleinen Markt geschlendert und Elsa schwärmt noch heute von den frischen und süßen Feigen, die sie dort kaufte. Wenn ihr mal in York seid, solltet ihr auf keinen Fall die beste heiße Schokolade eures Lebens verpassen. Die gibt es in der Monk Bar und zu jedem Becher, es gibt unterschiedliche Sorten, darf man sich eine von den tollen Pralinen oder Trüffeln aussuchen.

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Ich finde York ist auf jeden Fall einen Besuch wert, unser Tag bestand zwar hauptsächlich aus ein bisschen schlendern, essen, ein bisschen weiter schlendern, essen und noch ein bisschen mehr schlendern, aber wir haben es richtig genossen. Zwischendurch kann man die  beeindruckende Kathedrale „York Minster“ und den dahinter liegenden Park besuchen,  durch die ganzjährig geöffneten Christmas Shops stöbern oder sich, wie wir,  in alle Kuscheltiere im Disney Shop verlieben.

ENGLISH

Today exactly one year ago, on the 28th of September 2015 we visited York. I actually can’t say why we still haven’t managed to blog all of our journey, but I’d bet a good amount on laziness. Well, let’s hit the time machine and look back one year ago.

After Manchester we crossed the country and ended up in Leeds, where we only spend one warm afternoon before driving to our Airbnb somewhere in the middle between Leeds and York. Maybe this was the most beautifully decorated and definitely nicest smelling stay on our journey and we totally enjoyed the cosy kitchen and our hosts. On the next morning we hit the road early for a day trip to York.

Best hot chocolate!

York is stunning, the medieval Old Town with the small closes is just charming and the sun made everything even better. Elsa bought fresh and sweet figs on a little market and she is still raving about them today. If you ever visit York don’t miss the best hot chocolate of your life at Monk Bar, where you get a delicious praline with every cup of cocoa.

York is worth a visit, even though our day was mostly walking, eating, more walking and more eating we totally enjoyed ourselves. Meanwhile you could also visit the York Mister and the beautiful park behind the cathedral, have a look at the Christmas shops or, like we did, fall in love with all the plushies in the Disney Store.

Fat Fashion, fuck you attitude, cupcakes, unicorns & videogames. Cloud castle architect. Killerqueen. Graphic designer with a weak spot for hipster fonts.

Fat girls everywhere – Manchester

Ganz still und leise habe ich Birmingham jetzt einfach mal übersprungen, irgendwie gibt es von dort wirklich nichts zu erzählen, außer, dass wir auf einem sehr hübschen Pub Parkplatz übernachten haben. Danach ging es weiter nördlich nach Manchester, ich erinnere mich, dass wir irgendeine 90s Playlist auf dem Weg dorthin hörten und aus Leib und Seele „Umbreak My Heart“ geschmettert haben, was uns von dann an als stetiger Ohrwurm begleiten sollte.

Das Manchester mal eine tragende Rolle in der englischen Industrialisierung gespielt hat, sieht man auch heute noch an der Architektur der Stadt. Neben alten Fabrikgebäuden findet sich extrem moderne und neue Architektur, es gibt hübsche Kirchen, Parks und viele Musen. Leider haben wir es verpasst, das Manchester Museum of Science and Industry so richtig genießen zu können, da wir nicht damit gerechnet haben, dass es schon um 17.00 schließt.

 

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Ein großes Highlight war definitiv unser ausgedehnter Brunch im Tea 42, wo es so ziemlich alles glutenfrei gibt. Von Frühstück, über Sandwich Etageren, Pommes und unfassbar leckeren Kuchen, die wir natürlich auch probieren mussten.
Für Elsa war es das anti-gluten Paradies und ich sage ja grundsätzlich immer ja zu pochierten Eiern,  Speck und Kuchen.

The Curve Fest

Während unserer Zeit in Manchester durften wir auf Lisas Bettsofa übernachten, sie schlug auch vor, sie am Samstag zum Curve Fashion Festival zu begleiten und so kauften wir spontan zwei Tickets und hatten einen super schönen und aufregenden Tag umgeben von wundervollen Plus Size Babes.

Wie die meisten von euch wissen habe ich über 6 Jahre über Plus Size Mode und das Dicksein auf meinem Blog „Reizende Rundungen“ geschrieben, durch meinen Blog haben Elsa und ich uns überhaupt kennen gelernt, und Mode spiel nach wie vor eine große Rolle in meinem Leben. Daher war ich auch doppelt aufgeregt, musste aus meiner spärlichen Reisegarderobe ein passendes Outfit zusammen stellen und hatte ein bisschen sehr Herzklopfen, als plötzlich Tess Holiday an mir vorbei lief (und kleiner ist als ich!).

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Obwohl wir gar nicht so viel von der Stadt gesehen haben, gefiel uns Manchester ziemlich gut und wir haben die 3 Tage dort genießen können, bevor es weiter in Richtung Osten und somit in ein Airbnb zwischen Leeds und York ging.

ENGLISH

I decided to just skip Birmingham, as there isn’t much to say about it, apart from we stayed on a really nice pub parking lot. The morning after we went up north to Manchester, I remember we were listening to some 90s playlist and „Unbreak My Heart“ stayed with us from that moment for a very long time.

Manchester once played a major role in the Englisch industrial revolution and you can still see that in the architecture of the city, a very contrasting mix of old fabric buildings, lovely churches and very, very modern building. Sadly we missed most of the Museum Of Science and Industry because we didn’t expect it to be closed at 5pm already.

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One highlight was our long and amazing brunch at Tea 42 which offers almost everything gluten free no matter if you want breakfast, brunch, sandwiches for tea or loads of cake. And of course we had to try basically all of it, as it was a gluten free heaven for Elsa and I am always on board for Brunch!

The Curve Fest

During our three days in Manchester we stayed on Lisa’s couch and she suggested to accompany her to the Curve Fashion Festival, so we spontaneously bought to tickets and had a really nice and exciting day surrounded by lots of plus size babes.

Most of you probably know I blogged about plus size fashion and being fat on my blog ‚Reizende Rundungen‘ for over 6 years, it was my blog that made Elsa and me become friends and fashion still is a big part of my life, so I was even more excited, had to figure out a good outfit with my very small travel wardrobe und got super excited when suddenly Tess Holiday passed us (and was so much shorter than me!).

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Even though we didn’t  really see that much of Manchester we really liked this city and enjoyed the three days a lot. After that we traveled on east to a beautiful Airbnb in the middle between Leeds and York.

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Food and Art // Bristol

Manchmal da trifft man Menschen, mit denen versteht man sich einfach direkt ab der ersten Sekunde. Genauso so war es, als wir in der Nähe von Bristol in unserem Airbnb bei Rob & Betty ankamen. Ein wundervolles Pärchen in einem wundervollen Haus. Nachdem wir in den ersten Wochen hauptsächlich von Parkplatz zu Campingplatz zu Parkplatz gereist sind, war es sehr warm und flauschig auf einer Couch mit einer Tasse Tee in der Hand zu sitzen und in ein Gespräch verwickelt zu sein. Gleich am ersten Abend haben wir Pasta gemacht und Betty hat uns einen guten Überblick über Bristol gegeben, so dass wir am nächsten Morgen in der Innenstadt planen konnten.

Bristol ist voller Kunst, vor allen Dingen Street Art, und voller interessanter Ecken. Wir haben auf der Cheltenham Road geparkt und sind von dort in den Stadtkern gelaufen und kamen so am Hamilton House vorbei, einem großen Art und Community Center, wo unter anderem eins der ersten Banksys zu sehen ist.

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Wir haben am Hafen von Bristol in der Sonne gesessen, Pizza gegessen, ein wunderschönes Museum besucht und dort viel über Bristols Geschichte, Bürger*innen und Vergangenheit gelernt und es genossen, an jeder Ecke, Hauswand oder auf dem Gehweg bunte Dinge zu entdecken.

Abends wurden wir immer herzlich in unserem Airbnb empfangen, haben gemeinsam mit unseren Hosts gekocht, über Musik, Politik und Essen geredet und fanden es tatsächlich schade, als wir nach drei Nächten schon weiter in Richtung Birmingham ziehen mussten. Was uns wenig begeisterte und wo wir bloß einen Tag blieben, auf einem Pub Parkplatz schliefen und dann unsere Reise Richtung Manchester fortsetzten.

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Bristol fühlte sich für uns sehr richtig an. Kreativ und pulsierend, aber nicht überwältigend groß und stand für uns noch relativ lange sehr hoch auf der Liste der Städte, in denen wir uns vorstellen konnten zu leben.

ENGLISH

Sometimes you meet someone and just get on so well right from the first second. We felt like this when we stepped out of the car to meet Rob & Betty our Airbnb hosts close to Bristol. Such a wonderful couple in a wonderful home. After traveling from one parking space to the next camping place to the next parking space it was really warm and nice to sit down on a couch with a cup of tea in your hand having a great chat with nice people. We made dinner all together already on the first evening, Betty showed us a map of Bristol and so we could plan our first day in the city center.

Bristol is full of art, especially street art, and interesting places. Wir parked on Cheltenham Road and walked into the city centre from there, on our way we passed the Hamilton House, an art and community center where you can find one of Banksy’s first works.

 

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We sat in the sun at the city harbour, had pizza, visited a museum and learned things about Bristol’s past and community and just enjoyed finding pops of colour on every wall, around every corner and even on the sidewalk.

In the evening we were greeted with a warm welcome back at our Airbnb, cooked, talked about music, politics and food and we were actually a little sad when we had to leave after three nights to travel onwards to Birmingham. We only spend one day there and went on to Manchester after that.

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Let’s make some plans and visit Bath

Inzwischen ist schon Januar 2016, aber trotzdem würde ich euch gerne noch mal in den September 2015 entführen, denn irgendwo da sind wir in Cornwall stehen geblieben, mitten in der Erzählung unserer Abenteuer auf der Straße.

Pläne schmieden

Nachdem wir eine lange Zeit, die mir von heute aus betrachtet noch länger vorkommt, in Cornwall verbrachten, war eins klar: Wir brauchen einen Plan. Also planten wir. Wir buchten Airbnbs für alle großen Städte die wir auf dem Weg in den Norden sehen wollten und hatten den Plan, ziemlich schnell voran zu kommen, da wir beide irgendwie kaum erwarten konnten, nach Schottland zu kommen. Das Städte-Hopping war dafür eine super Möglichkeit, so konnten wir viel mitnehmen, aber auch schneller voran kommen, da die großen Städte im Norden alle durch gute Autobahnen verbunden sind. Der Plan sah wie folgt aus: Einen Tag in Bath verbringen, von da ins Airbnb nach Bristol zu fahren und ein paar Tage zu bleiben, danach bis Birmingham für einen Tagesaufenthalt fahren und eine Nacht im Auto, gefolgt vom Trip bis Manchester, wo wir bei einer Freundin unterkamen, danach weiter nach Leeds, York und Newcastle bis wir die Grenze überfahren um Richtung Glasgow zu reisen.

Retrospektiv haben wir uns für all das doch relativ wenig Zeit genommen, trotzdem glaube ich, dass wir in der dritten oder vierten Woche des Road Trips genau das brauchten, um nicht zwischen den Stationen irgendwo im Nirgendwo verloren zu gehen. So romantisch es sich anhört, einfach dahin zu fahren, wo der Herzkompass hinzeigt, so scheiße ist es aber manchmal auch, wenn man nicht den Luxus eines Campers mit Toilette oder Gasherd hat.

Besuch im Weltkulturerbe

Was kann ich zu Bath sagen? Eigentlich gar nicht so viel. Von Exmoor aus fuhren wir nach Norden bis Bath, wo wir auf einem Park and Ride zwischenparkten, um den Bus in die Stadt zu nehmen. Dort suchten wir uns als erstes einen Ort zum Mittagessen, unsere Wahl fiel auf „The Stables“, eine lokale Kette mit der Option auf glutenfreie Pizza für Elsa. Die Vierkäse-Pizza war absolut deliziös.

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Danach haben wir einen Rundgang durch die definitiv schöne Stadt gemacht, ein Kurort mit interessanter und historischer Architektur und natürlich den alten römischen Bädern als zentrale Sehenswürdigkeit. Eins der Bäder zu besuchen kostet leider furchtbar viel, also blieb uns nur der Blick von außen. Ich denke, dass Bath mit einer Stadtführung sehr viel Historie zu bieten hat, für uns war es aber nur ein kleiner Zwischenstop bevor wir Abends in einem unserer Lieblings-Airbnbs ankamen: bei Rob und Betty in Bristol.

ENGLISH

It’s January 2016 already, but I want you to come back to September 2015 with me. Somehow we got stuck somewhere close to Cornwall while telling you about our adventures on the road.

Making plans

After spending what feels like an even longer time looking back now, in Cornwall, we decided we needed a plan. And so we planned. We booked Airbnb’s for all the mayor cities we wanted to visit and had the plan of going up north pretty fast now, as we both somehow couldn’t wait for hitting Scotland. City hopping seemed like a good way of seeing a lot of stuff and getting forward, as most of the mayor cities in north England are connected with highways. Our plan was to look at Bath just for a day, go close to Bristol and spend a few nights in an Airbnb there, then drive to Birmingham and sleep in the car for a night somewhere, followed by going up to Manchester staying with a friend and doing Leeds, York and Newcastle next before hitting Glasgow.

In retrospective we really rushed through this a little, but I know that during the 3rd or 4th week of our road trip I really needed things to speed up a little and to have a plan for the next weeks, so we wouldn’t get lost in driving somewhere without actually knowing where to go or where to stay. As romantic as it sounds to just drive where your heart leads you, as shitty it can sometimes be, if you don’t have a real camper with the option of going to the loo or making some dinner.

Visiting a World Cultural Heritage

What can I tell you about Bath? Not much really, from Exmoor we drove North towards Bath, parked on a park and ride to take the bus into the city and spend the afternoon in town. We had a lovely lunch at „The Stable“ with Pizza with 4 different cheeses on it, a gluten free option for Elsa of course, and it was so delicious.

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Then we took a walk through the definitely beautiful city, a health resort with interesting and historic architecture and of course the Roman-built baths as it’s center piece. Visiting one of the old baths unfortunately costs a fortune and so we just looked at everything from the outside and popped into a few shops here and there. I think if you take the time for a guided tour there is lots of interesting stuff about Baths history to discover, for us it was just a quick stop before we ended our day with arriving at maybe one of our most favorite Airbnbs, with Rob & Betty.

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Elsas 5 Ziele | Elsa’s 5 Goals

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Falls ihr euch zufällig durch unsere Profile geklickt habt, habt ihr vielleicht die 5 Ziele gefunden, die wir uns noch vor unserer Reise gesteckt haben. Diese 5 Dinge waren vage Wünsche, von denen wir hofften, dass sie sich während des Abenteuers erfüllen. Nun ist das Abenteuer zwar nicht um, aber veränderte sich drastisch durch unser Leben in der Wohnung und wird sich noch mehr ändern, wenn wir einen Job haben. Also dachte ich, es ist für mich an der Zeit zurück zu schauen, was ich mir damals in Deutschland gewünscht habe.

  1. Mit fremden Menschen reden, ganz ungezwungen, weil eigentlich nichts daran awkward ist. Und dann ihre Geschichten sammeln.
    Ich bin mittlerweile ganz schön gut darin, mit Fremden zu reden. Vor allem bin ich nicht mehr awkward, auch wenn es noch immer diese Momente gibt, in denen ich mich lieber unter dem Tisch verstecken würde, als den Mund aufzumachen. Aber grundlegend habe ich keine Probleme mehr, mit Fremden zu interagieren. Mir wurden auch ein paar schöne Geschichten erzählt und ich stelle fest, dass da draußen schon ein paar spannende Menschen herumlaufen.
    Zudem bin ich auch im Flirten recht sicher geworden. Ich sollte versuchen mit meiner Fähigkeit, Männer am Haken zu halten, Geld zu machen.
  2. Glutenfreie Pizza essen. In einem Restaurant.
    Hab ich in der ersten Woche bereits gemacht und auch danach noch sehr, sehr oft. Ich liebe Großbritannien für as glutenfreie Essen in Restaurants. Aber das wisst ihr ja schon.
  3. Zeichnen und schreiben – viel.
    Ne, ich war scheiße faul. Okay, nicht wirklich. Es ist einfach schwierig, Zeit zum Zeichnen und Schreiben zu finden, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und dann erschöpft im Auto einschläft. Aber ich hoffe, dass es besser wird, sobald wir ins unserer Wohnung sind. Ich muss meiner selbst wirklich Ausdruck verleihen. Auch etwas, das ich während des Trips entdeckt habe.
  4. Mir näher kommen und endlich wissen, was Leben für mich bedeutet.
    Ich war mir wahrscheinlich noch nie näher, als ich es aktuell bin. Das Reisen und auch die Gespräche mit Katrin haben mir gezeigt, wer ich bin, was ich vom Leben erwarte und gab mir ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Mittlerweile weiß ich auch in etwa, was ich werden will, wenn ich mal groß bin. Zudem habe ich auch gelernt, dass ich ziemlich okay bin, wie ich bin. Darüber hinaus habe ich viele versteckte Träume, Wünsche und Ziele während der neun Wochen (wieder)gefunden und ich hoffe, dass davon noch mehr die dunklen Höhlen meiner Seele verlässt, um an die Oberfläche zu dringen.
  5. Keine Angst mehr vorm Autofahren haben. Ich hoffe, das passiert in der ersten Woche.
    Nun…ich bin in der ersten Woche nicht gefahren, aber saß in Saffron Walden hinterm Steuer, was in einem hysterischen Heulkrampf auf einem Tesco-Parkplatz endete. Nach diesem unangenehmen Zwischenfall war ich zu gegruselt, sodass es acht Wochen und die leeren Straßen der Isle of Skye brauchte, damit ich wieder auf dem Fahrersitz platz nehme. Das hat dann auch Spaß gemacht, aber ich werde nie ein passionierter Fahrer werden. Viel lieber nehme ich den Bus. Oder meine Füße.

 

Ich habe auch gelernt, dass sich Wünsche nicht von selbst und ohne eigenes Zutun erfüllen. Es gab Tränen, Sturheit, Verzweiflung und viele andere unschöne Gefühle, um die bisher versteckte Teile meines wahren Selbst zu entdecken. Aber nun fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Ein wahrhaftigeres Ich mit einer ziemlich großen Portion Selbstbewusstsein. Und das ist einer der vielen Gründe, weshalb ich es niemals bereuen werde, alles zurückgelassen zu haben, um diese Reise durch Großbritannien und zu mir selbst anzutreten.

Vielleicht ist ja doch was dran, dass das Leben erst außerhalb der Comfort Zone anfängt.

 

ENGLISH

If  you have accidentally clicked our personal descriptions, you may have found the 5 goals we set us before we started the trip. These 5 things were very vague wishes, we hoped the adventure will eventually fulfil. Now the adventure isn’t over but changed from travel into a new life with a flat and hopefully a job. So it’s time for me to look back to the things I’ve wished for back in Germany.

  1. Talking to strangers to see that this isn’t awkward at all. And collecting their stories.
    I’m pretty great in talking with strangers by now. I’m not awkward anymore even if there are still the moments when I’d rather hide under a table than open my mouth and let words out. But in fact there are no problems anymore.  I also got some nice stories told. There are exciting people out there.
    Plus I got very confident with flirting. Should try to make money with my ability to tease and please.
  2. Eating gluten free pizza. In a restaurant. Cause that’s something you almost can’t do in Germany.
    I did this within the first week and so often after it. I love UK for the awesome gluten free food in restaurants! But you should already know.
  3. Drawing and writing – like a pro!
    Nah, I was  lazy as fuck. Okay, not really. It’s so difficult to find time to write or draw when you live in a car and fell exhausted asleep after a long day of sightseeing. But I hope I can start drawing again, when we hit the new flat. I really need to express myself. That’s also a thing that I’ve discovered during our trip.
  4. Getting more in touch with myself to get an idea what life really means to me.
    I was probably never more in touch with myself than I am now. The travels and also the intense chats with Katrin showed me, who I am, what I expect from life and gave me a massive amount of confidence. I even have a slight clue, what I wanna do when I grow up. And I also learned that I’m pretty okay the way I am and that there are many hidden dreams I (re)discovered during the nine weeks and I hope that there’s still more what will leave the deep caves of my soul to reach its surface.
  5. Stop being afraid to drive a car. I hope that happens within the first week.
    Well… I didn’t drove in the first week. I drove in our second week in Saffron Walden and this ended up with a hysterical breakdown on a Tesco car park. After this unpleasant incident I was too scared to drive and it took me eight weeks and the empty streets on the Isle of Skye to sit behind the steering wheel again. It was fun but I’ll never be a passionate driver. I rather take the bus or my feet.

I also learned, that no goal fulfils without any effort. There’ve been tears, obstinacy, despair and many other unpleasant feelings to discover the parts of my true self. But now I feel like a new person. A new and truer me with a huge amount of self-esteem. And that’s one of the many reasons, why I’ll never regret having left everything behind to start this amazing adventure across the country and towards me.

Sometimes it seems to be true, that life starts right beyond your comfort zone.

Schreiben | Storytelling | Fakten-Queen | Graphic Novels & Erzähltheorie | Tech | Fantasy & Sci-Fi | kosmisches Einhorn | ❤

Baby, you can drive my car – Autofahren auf der Insel

Ich fahre gerne Auto. Also so richtig gerne. Ich fand die Fahrschule super, bin direkt an dem ersten Wochenende mit Führerschein über die Autobahn gerast. Generell bin ich davon überzeugt, dass ich recht passabel fahre, glänzend einparken kann und mit 8 Jahren Fahrerfahrung ziemlich ruhig und entspannt auf alle Situationen reagiere. Und dann kam ich ins Vereinigte Königreich.

Autofahren mag ich immer noch gerne, aber nach grob überschlagenen 4500km auf Großbritanniens Straßen ist es eine Erleichterung einfach mal den Bus zu nehmen. Der Linksverkehr, vor dem ich am Anfang so viel Schiss hatte, ist da wirklich noch das kleinste Hindernis. Einfach immer schön hinter allen anderen hinterher fahren und im Kreisverkehr besonders aufpassen, dann geht das schon. Es passierte nur ein oder vielleicht zwei mal, dass ich völlig verpennt beim links abbiegen doch auf die falsche Seite gefahren bin, zum Glück immer nur in kleinen, wenig befahrenen Straßen.

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Wagemutig wie wir sind, brachte uns der Weg von der Fähre direkt nach London, es war voll, laut und ich habe geflucht, vor allen Dingen als wir die zehnte Runde bei der Parkplatzsuche drehten. Viel gruseliger war allerdings eine Woche später der Weg nach Saffron Walden, der uns irgendwann von der Autobahn auf eine A-Straße führte und dann auf eine enge, mit Hecken eingegrenzte, unbeleuchtete Landstraße. Nachts. Besonders ermutigend war kurz nach dem Ankommen vor allen Dingen Maries Kommentar:

„Das war aber noch nicht die richtig enge Landstraße, die ihr genommen habt.“

Und sie sollte Recht behalten. Es gibt immer noch eine engere Straße. Immer und immer wieder landeten wir, geführt von Google Maps, in Straßen, in denen Marius kaum alleine durch passte, mit engen Kurven und kleinen Buchten, um entgegenkommende Fahrzeuge vorbei zu lassen und natürlich kamen uns immer kleine LKWs oder Sprinter entgegen. Elsa, die dank des Linksverkehrs in einem europäischen Auto ja zur Mitte der Straße saß, zuckte und quiekte einige Male, denn den Briten scheint es nichts auszumachen mit 75Km/h durch eine one-way-Lane zu rasen.

Bist du sicher, dass das eine Straße ist?

Man wundert sich manchmal, was von Google so als Straße gesehen wird. Asphalt? Braucht sie nicht haben! Obwohl die Wege und Sträßchen in Cornwall zu den engsten gehörten, vor allen Dingen weil sie oft zwei bis drei Meter hoch mit Hecken und Baumen gesäumt sind, war das ultimative OMG-wir-können-hier-nicht-drehen-aber-weiter-fahren-wollen-wir-eigentlich-auch-nicht-Erlebnis am Glen Coe in Schottland, als wir den Parkplatz zum Wanderweg suchten, und ich leicht hysterisch wurde, als der Weg nur noch aus Kieseln, Matsch und Blättern bestand und neben uns ein Bach verlief. Gruselig war auch der Porlock Hill in Exmoor. Wikipedia sagt dazu, dass der „Hügel“ innerhalb von 3,2km auf 400m Höhe ansteigt, die Angst, dass wir in Marius einfach rückwärts wieder runterrollen, war also wirklich berechtigt.

Trotz diverser Schreckmomente sind wir aber relativ sicher unterwegs gewesen, das einzige Unglück ist ein abgefahrener Spiegel, als uns ein entgegenkommendes Auto auf einer relativ breiten Straße streifte. Und wenn man davon mal absieht, gibt es kaum etwas schöneres als Küstenwege bei untergehender Sonne, Highland Straßen im Nebel oder leuchten grüne Felder in Essex unter blauem Himmel.

 

ENGLISH

I like driving. I really, really enjoy it. I liked driving lessons and on the first weekend with a drivers license I already hit the motorway. I do think I am a pretty good driver and my ability to find a parking place is my secret superpower. With 8 years of driving experience I feel calm and prepared for almost every situation. But then I came to the United Kingdom.

I still like driving the car, but after about 4500kms on British streets, sometimes taking the bus is a nice change. Driving on the left wasn’t as difficult as expected, you just have to follow the other cars and be a little more careful when you hit a roundabout. But to be honest, there have been one or two situations in which I turned left and ended up on the wrong side, but it only ever happened on streets with no other cars around.

Daring as we are our first destination after arriving in the UK with the ferry was London. It was crowded, loud and I swore a lot. Especially when we took the same street for the tenth time to find a parking lot. But much more terrifying was our journey to Saffron Walden one week later, which brought us from the motorway onto an A-street, leading to a narrow, dark country road seamed with high hedges. At night. Shortly after arriving Maries encouraging comment was:

„But the road you took to came here, wasn’t the narrow one.“

Well, she was right. There is always an even more narrow road. Again and again Google Maps lead us into roads almost too small for Marius, with sudden turns and small passing places for approaching vehicles, which most of the time seemed to be sprinters. Elsa, who has to sit in the middle of the road thanks to the situations of driving left in a german car, had some moments of shock and horror, when a big car approached with 75km/h.

Are you sure, we are still on a road?

It’s odd what counts as a street for google maps. Asphalt? Nah, a street doesn’t need that! Though some of the most narrow roads where in Cornwall, as they used to be seamed with two to three meter high hedges and trees, our main OMG-we-cant-turn-around-anymore-but-this-path-doesn‚t-look-like-we-should-go-on-moment was while searching for the parking lot to go hiking at Glen Coe. The path was in the middle of the forrest, muddy and full of leaves, next to a small stream. Also pretty scarring was going up Porlock Hill in exmoor. Wikipedia says, it’s leading up to 400m heights in only 3,2km of way, so our fear of just rolling backwards down again was real!

Despite the shock moments, we drove pretty safely through the whole of England and Scotland, except that on one of the wider streets someone hit our side mirror. Still there isn’t much as beautiful as driving along a coast way watching the sun set, taking an almost empty road through the foggy Highlands or driving under blue skies in Essex.

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Cornwall – So schön, so schrecklich | Cornwall – Beautiful & Cruel

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Cornwall. Was soll ich sagen? Du hast es uns nicht leicht gemacht. Also, wir haben es wirklich versucht. Wirklich. Und um ehrlich zu sein, war unser Anfang mehr als schön. Erinnerst du dich an unsere ersten Tag? Ja? Dieser wundervolle Sommertag im September, den wir gemeinsam an der Küste von Whitsand Bay verbracht haben. Du hast uns zugeschaut, wie wir im Sand gechillt haben, wie wir im Meer schwammen und wie wir die Zeit zwischen Steilküste und Strand genossen haben. Es war magisch.

Mystische Liebe

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Oder erinnerst du dich an unseren zweiten Tag? Du hast uns mystische Wolken und abenteuerliche Winde geschickt, als wir die verlassene Kapelle auf der spitze eines einsamen, grünen und mit blühender Heide bedeckten Berges entdeckt haben. Du hast uns die Romantik deiner Landschaft gezeigt und das wissen wir zu schätzen. Das weißt du.

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Erinnerst du dich an die Tage, an denen wir Minehead und Porlock erkundeten? Diese zwei wunderschönen, kleinen Städtchen. Oder unsere Zeit in Newquay? Bitte sag nicht, dass du bereits vergessen hast, wie sehr wir die mächtigen Wellen bewundert haben, die du für die Surfer an den Strand gespült hast. Die Spaziergänge durchs Watt, unser Lachen und das Strahlen in unseren Augen, als wir deine unglaubliche Landschaft betrachteten.

Ein Ende im Regen

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Cornwall. Kannst du mir bitte sagen, was passiert ist? Kannst du mir bitte sagen, was wir falsch gemacht haben? Nach all den schönen Tagen hast du uns Regen gesendent. Viel Regen. Graue Wolken. Du hast uns gezwungen, mit zwei Fremden in einem Zimmer zu nächtigen, da es unmöglich war, im Auto zu schlafen, da du es hast Bindfäden regnen lassen. Du hast uns nach Ivybridge geschickt – den traurigsten Ort, den wir hier je sahen. Warum Cornwall? Warum hast du uns jeden Tag durch die kleinsten, engsten und kaum einsehbare Straßen geschickt? Warum hast du den Seitenspiegel unseres Autos abgerissen?  Warum mussten wir auf dem matschigsten Stellplatz stehen, den der Campingplatz zu bieten hatte? Warum wurdest du so kalt? So unglaublich kalt? Ich dachte, wir wären mehr als Freunde. Wirklich. Wir haben bei Bloody Mary Metal einen Ring gekauft, der uns immer an dich und die Zeit mit dir erinnern sollte, Cornwall. Aber du hast es uns verdorben. Du hast Schluss gemacht, bevor wir wirklich eine Chance hatten. Aber es ist okay. Ich bin wirklich okay damit. Ich weiß, es ist sicher aus einem guten Grund passiert. Und ich weiß auch, dass du jemanden finden wirst, der perfekt für dich ist. Ich wünsche dir dabei Glück. Wirklich. Und ich werde immer an die wenigen wundervollen Tage zurückdenken, die wir teilen durften.

ENGLISH

Cornwall. What shall I say? You didn’t made it easy to us. I mean, we tried. Really. And to be honest, our start was more than beautiful. Do you remember our first day? Do you? The wonderful, summer day in September we spent on your coast in Whitsand Bay. You watched us relaxing in the sun, swimming in the sea and enjoying spending time with your cliff coasts and your beautiful sandy beaches. It was magical.

Mystical love

Or do you remember our second day? You gave us mystical cloudy weather with adventurous winds and a hike to a abbandoned chapel on the top of a lonely, green hill covered with blooming heathers. You showed us the whole romance of your landscape and we appreciated it. We really did, you know that.

Do you remember the days we discovered Minehead and Porlock – these two beautiful, small towns, we really enjoyed exploring? Or our time in Newquay? Please, don’t say you’ve already forgotten the times we adored the mighty waves you brought at the beach, to please all the surfers. The strolls we took through the tideland, the laughter and the bright light in our eyes as we admired your outstanding landscape.

Break Up In The Rain

Cornwall, can you please tell me, what happened, then? Can you please tell me, what we’ve done wrong? Rain. After all the wonderful days you sent us rain. A lot. Rain. Grey clouds. You made us stay in a bedroom with two strangers, as you made it impossible to sleep in the car as you poured cat and dogs on us. You led us to Ivybridge – the saddest town we’ve seen so far. Why Cornwall?  Why did you sent us everyday on the smallest and cruelest streets? Why did you take the side mirror of our car? Why did you let us sleep on the slushiest pit the campsite had to offer? Why did you get so cold? So unbelievably cold? I thought we were more than friends. Seriously. I mean, we bought a ring at Bloody Mary Metal, which should us remember at the time we spent together, Cornwall. But you spoilt it. You broke up with us before we even had a serious chance. That makes me sad and I don’t understand why you did this. But it’s okay now. I’m fine. I know it happened for a reason. I know you’ll find someone, who is perfect for you. I wish you luck. Really. I do. And I will always think back to the few wonderful days we had.

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Und alles wird anders | And Everything Changes. Again.

Nun, ihr habt die Stille auf dem Blog ja sicherlich schon bemerkt. Ich möchte mich dafür jetzt nicht entschuldigen, sondern euch erzählen, was bei uns so abgeht.

Grundsätzlich findet man sich als Schriftsteller oder Blogger ständig in einer dieser Situationen wider: Entweder man schreibt über Dinge, die man nie erleben wird, oder erlebt Dinge, über die man aus Zeitmangel nicht schreiben kann.

Gruselige, spannende Veränderungen

In unserem Fall war es Letzteres. Denn einmal mehr haben Veränderungen zugeschlagen und unsere volle Aufmerksamkeit abverlangt.

Denn als wir vor ungefähr drei Wochen in Edinburgh ankamen, war es Liebe auf den ersten Blick. Nach nur wenigen Tagen stand dann auch der Entschluss fest: Wir wollen hier bleiben!

Also mussten wir erst einmal alles in die Wege leiten, um hier wohnen und arbeiten zu können. Und wir ihr euch vorstellen könnt, blieb somit wenig Zeit für den Blog übrig.

Aber keine Sorge, wir  werden euch natürlich trotzdem noch jedes kleinste Detail unserer Reise erzählen und auch über unser Leben in Edinburgh berichten.

Also bleibt dran, hier wird es weiterhin spannend bleiben!

ENGLISH

Well, you might have recognised the silence on our blog. I wont apologise with this post, I rather explain what’s going on.

Basically, as a writer you find yourself in one of these two situations: Either you’re going to write about things, you’ll never explore or you explore things you won’t have the time to write about.

Creepy, Exciting Changes

Well, in our case it’s the latter, cause there again were big changes, which kept us busy. Very busy.

As we arrived in Edinburgh about 3 weeks ago, we immediately fell in love with this city. After only a few days we just decided, to stay here. So we had to arrange everything to be able to live and work here and as you might can imagine we had no time to blog.

But don’t be scared! We still will tell you everything about our trip and we will blog about our life in Edinburgh as well.

So stay tuned – exciting stuff is about to happen!

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The noms – glutenfrei Einkaufen | Gluten Free Grocery Shopping

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Bevor ich mich in dieser Rubrik den Restaurants widme, tippe ich euch einen kurzen Post zum glutenfreien Einkaufen. Denn mal ehrlich, essen gehen ist schön und gut, aber man braucht eben auch mal Brot, Pasta oder Süßkram. Aber woher?

Glutenfrei – auf die Größe kommt’s an

Was in Deutschland zu einer unfassbar ätzenden Herausforderung ist, wird in UK denkbar einfach, denn in beinahe jedem Supermarkt (die Ausnahmen machen Lidl und Aldi – die Deutschen wieder) findet ihr eine „Free From“-Abteilung. Dieses mehr oder minder große Regal beherbergt neben glutenfreien Lebensmittel zum Beispiel auch Produkte ohne Laktose. Seid ihr in einem kleinen Supermarkt, ist die Auswahl ähnlich wie in Deutschland auf das Nötigste beschränkt, ist der Markt allerdings groß, kriegt ihr feuchte Augen. Versprochen.

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Mein Supermarkt der Wahl für glutenfreie Lebensmittel ist Tesco. Hier findet ihr vor allem im Tesco Superstore alles und noch viel mehr, was ihr zum Glücklichsein braucht. Und im Vergleich zu zum Beispiel Sainsbury’s ist der Preis ein klein wenig geringer. Denn auch in UK löhnt man natürlich mehr für seine speziellen Lebensmittel. Das mache ich aber gern, wenn ich neben Brot und Nudeln auch eine Auswahl an verschiedenen (!) Kuchen, Keksen, Waffeln, Muffins und anderen Leckereien findet. Kennt ihr Millionaire’s Shortbread? Nein? Probiert es! Unbedingt! Es ist SO unfassbar gut.

Gefrorene Schätze

Und vergesst nicht, bei den Gefriertruhen vorbei zu schauen. Dort gibt es auch was für euch. Glutenfreie Mac & Cheese zum Beispiel. Oder Eishörnchen. Und natürlich Pizza. Es ist einfach nur schön und so angenehm einfach.

Fertig-Sandwiches – die Rarität

Schwierig wird es allerdings bei glutenfreien Sandwiches. In Großbritannien ist es gängig, sich ein fertiges Sandwich zu kaufen und schon hat man einen schnellen Snack. Die glutenfreie Variante habe ich bisher nur bei Marks and Spencer gefunden – und das für nicht ganz günstige 3£. Kann man mal machen, muss man aber nicht.

Neben der „Free From“-Range lohnt es sich auch, mal auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Der Brite wirft weitaus weniger Weizen in die Lebensmittel als der Deutsche. Also könnt ihr auch hier glutenfreie Schätzchen finden. Natürlich gilt hier auch immer Obacht, je nachdem, wie empfindlich ihr seid – allerdings sind auch in UK Allergene fett gedruckt und Spuren gekennzeichnet.

Ihr seht, glutenfreies Shoppen ist recht einfach und nichts, vor dem man sich fürchten müsste. Also habt Spaß und genießt die Auswahl!

ENGLISH

Before I start with all the awesome gluten free spots, I’ll tell you a few things about gluten free grocery shopping. Because eating out is great, but it’s also important to know, where you can buy gluten free groceries. 

Gluten Free – Size Matters

What is almost a torture in Germany gets kinda easy in UK, cause nearly every supermarket (expect the German chains like Aldi and Lidl) offer a „Free From“ section. This shelf offers you all groceries which are free from a certain ingredient like gluten, eggs or dairy. Is the supermarket small, you’ll probably only find some general things like bread, pasta and basic cookies etc. But when you visit a huge market, your eyes will get wet – I promise! 

When it comes to gluten free grocery shopping my supermarket of choice is Tesco, especially the Tesco Superstore offers you actually more than you need to be happy. And compared to Sainsbury’s the gluten free range is a bit cheaper, even if it’s much more expensive than normal food. Sad and unfair. Meh. But at Tesco you’ll get much for your money. Besides bread and pasta you’ll find several kinds of cookies and cakes, waffles, muffins and a lot more of awesome bakeries. Do you know Millionaire’s Shortbread? No? So go for it! It’s the most awesome shit ever!

Frozen Treasures

And don’t forget to spend the freezers a visit. Here you’ll find for example gluten free Mac & Cheese, pizza or gluten and diary free ice cream comes. Unexpected and awesome!

Ready Made Sandwiches – The Struggles

Sadly it gets a bit difficult when you’re looking for ready made sandwiches. The only gluten free ones I’ve found came from Marks and Spencers and were with 3£ kinda expensive. Nothing I have to do again, actually.

Besides the „Free From“ range it’s recommended to check the ingredients. All allergens are bold and even traces of gluten are listet. It’s a bit time-consuming but worth it. But be careful – if you are very sensitive you better go with the „Free From“ groceries.

As you’ve seen, grocery shopping is pretty easy in the UK and nothing to be scared off!

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Plenty of old stones | So viele alte Steine

25Nach den Tagen in Brighton sind wir weiter die Südküste entlang gefahren, haben Portsmouths einen Besuch abgestattet und in Southsee glutenfreien Pie gegessen (mehr über gute Restaurants mit einer glutenfreien Speisekarte gibt’s hier) und wollten eine weitere Nacht auf einem Park-and-Ride-Parkplatz verbringen, bevor es weiter ins nächste Airbnb in Shaftesbury ging. Leider wurden wir von einem „no overnight parking“-Schild überrascht, konnten dann aber mit Hilfe dieser Karte einen Pub finden, auf dessen Parkplatz man bleiben durfte. Pub-Parkplätze sind somit schnell eine unserer Lieblingsmethoden für „wildes“ Campen geworden, denn: sicher und einfach.

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Am darauffolgenden Sonntag, haben wir Halt in Old Sarum gemacht, eine von vielen English-Heritage-Sehenswürdigkeiten. Dort konnten wir im Gras picknicken und sind danach die Ruine erkunden gegangen, bevor wir Nachmittags im Airbnb ankamen. Unser sehr lieber Host hat uns sogar ins Dorf gefahren, das sehr hübsch und klein ist, und wo wir unseren ersten Sunday Roast aßen.

 

Menschen, die auf Steine starren

Shaftesbury liegt in der Nähe von Stonehenge, das ziemlich hoch auf unserer must-see-Liste stand, daher war es am Montag auch unser erstes Ziel. Bei blauem Himmel und mit einem Audioguide bewaffnet, liefen wir mit einiger Entfernung um diese großen und imposanten Steine und dachten uns unsere ganz eigenen Verschwörungstheorien darüber aus, was sie sind und wie sie dort hin kamen.

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Aber sein wir mal ehrlich, so faszinierend das alles ist, genauso komisch ist es auch, wenn man sich mal kurz hinsetzt und die Menschen dabei beobachtet wie sie voller Bewunderung einen Haufen Steine anstarren. Ich stelle mir gerne vor, dass die Steine ungehört vor sich hin kichern, weil sie wissen, das wir ihr Rätsel niemals lösen werden. Das Besucherzentrum war gut organisiert, mit einem Café und einer Ausstellung; mit Bussen oder zu Fuß kommt man von dort zum Steinkreis.

Ein Schloss auf einer Lichtung

Da wir danach noch nicht genug von alten Steinen hatten, sind wir auf dem Rückweg zum The Old Wadour Castle gefahren, der Weg dort hin war ziemlich abenteuerlich, aber die Schlossruine liegt auf einer wunderschönen Lichtung, direkt mit Blick auf einen kleinen See. Es gab kaum Touristen, einen tollen Audioguide und man konnte die Ruine bis ganz oben besteigen und den Ausblick genießen.

Nach zwei schönen Tagen in Shaftesbury sind wir weiter nach Süden Richtung Paignton gefahren, allerdings konnten wir uns ein Frühstück im Beggar’s Banquet nicht entgehen lassen, da dort veganes, vegetarisches und glutenfreies Essen serviert wurde.

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ENGLISH

After Brighton we traveled along the coast for a few more days, visited Portsmouth, had amazing gluten free pie in Southsee (you’ll find more about good places to eat gluten free here) and headed towards Shaftesbury. We planned to stay on a park and ride close to Portsmouth, cause the one in Canterbury had been so nice, but we unfortunately found out that overnight parking wasn’t allowed, so we had so look for a different option. It already got pretty dark and we felt a bit lost, when we decided to have a look at this map, which provides lots of options for permitted overnight parking in the UK, luckily there was a pub not that far from our current location. In general our experience with overnight parking at pubs is really good. We had a cider in the pub, asked if we could spend the night at their car park and had a pretty quiet and safe stay there.

On the Sunday afterwards we stopped in Old Sarum, one of the many English Heritage sights, and had a lovely picnic in the sun and a walk through the old ruins. Then we arrived in Shaftesbury around afternoon. Out host was a lovely woman, who drove us into town for dinner, we had our first Sunday roast,  and after camping and sleeping in the car for about a week we really appreciated the big bed.

People starring at stones

Shaftesbury is close to Stonehenge, which was on our must see list, so on Monday morning this was our first destination. Under blue skies we listened to the audio guide, looked at these magnificent and ancient stones and made up our own conspiracy theories about how they got there. When you think about it, it really is a strange thing, thousands of people walking around that circle in awe, starring at it but in the end no one really knows what it is. So I like to imagine the stones, in all their grace and mightiness, giggle silently about us and how everyone is attracted to their secrets.The visitor center is well organized, with busses that take you to the stone circle, an exhibition and a big gift shop.

A clearance with a castle

Because we hadn’t seen enough old stones for one day, we decided to take good use of the sunny weather and visit The Old Wadour Castle. The way up there was a bit adventurous, a one lane way with the car, pretty steep and sometimes muddy, but the castle itself was really beautiful, situated on a clearance with a pretty little lake in the front, there also were hardly any other tourist around. You could take an audio guide or just follow the signs and read the most important information. Located close to a big pond the scenery of the castle is beautiful and when you make the effort of climbing up the ruins you have a spectacular view over the landscape.

After two nights we had to leave again, going down south to Paignton. But we couldn’t leave without having breakfast at the Beggar’s Banquet, a little and lovely cafe that offered vegan and vegetarian food and gluten free stuff aswell.

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The Noms – Glutenfreie Cafés & Restaurants | Gluten Free Places

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Stellt euch mal vor, ihr dürft quasi nix aus Getreide essen. Keine Pasta, keine Pizza, kein Brot, keinen Kuchen – quasi nichts, wo Mehl drin ist. Schwierig, was? Alle Glutenintoleranten und ihre Freunde wissen sicher, von was ich rede. Es kotzt an und ist sehr schwierig, Cafés oder Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden. Vor allem in Deutschland ist es quasi unmöglich, außerhalb der eigenen Küche glutenfrei zu essen. Und für mich als glutenintoleranter Pescetarier ist es noch eine Schippe schwerer, denn Fleisch fällt weg. Und ja, es ist genauso frustrierend wie es klingt. Für alle beteiligten

Leichter, als gedacht – danke Großbritannien!

Während unserer Road-Trip-Vorbereitungen, habe ich mir durchaus Sorgen gemacht, wenn ich an das Essen in UK gedacht habe. Doch als ich schließlich ankam, war ich überwältigt. Die Auswahl an glutenfreiem Essen ist großartig und selbst in Kleinstädten oder Dörfern hatte ich kein Problem, Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden.

Wo kann man essen? Ich erzähl’s euch!

Und genau das ist der Grund, weshalb ich die Kategorie „The Noms“ ins Leben gerufen habe. Ich möchte euch großartige und unerwartete Orte zeigen, an denen ihr richtig gute glutenfreie Gerichte findet.

Damit ihr dabei auch den Überblick behaltet, findet ihr ab sofort im Side-Menü einen Link zu The Noms, der Restaurants und Cafés inklusive Adresse und einem Shortcut zum jeweiligen Blogpost auflistet. Die Liste wächst stetig weiter und natürlich kommt nach und nach ein eigener Post zu den jeweiligen Lokalitäten.

Falls ihr generelle Fragen zur glutenfreien Ernährung in Großbritannien habt, lasst mir gern einen Kommentar da oder schreibt mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

In diesem Sinne: Seid gespannt und lasst’s euch schmecken!

ENGLISH

Imagine, you aren’t allowed to eat wheat. No pasta, no pizza, no bread, no cake – effectively nothing with flour. Hard one, huh? Gluten intolerant people and their friends might know, what I’m talking about. It sucks and it’s hard to find cafés and restaurants with a gluten free menue. Especially in Germany it’s almost impossible for a gluten intolerant person to eat outside the own kitchen. And for me as a gluten intolerant pescetarian it’s even harder to find an (amazing) meal. And yes, it is exactly that frustrating as it sounds. For all involved.

Easier than expected – thanks UK!

During our road trip preperations, I really was afraid what’s like to eat in the UK as a gluten intolerat. But when I arrived, I was amazed. The range of gluten free food is amazing and even in small towns or villages I never had problems finding a gluten free menue.

I tell you where to eat

And that’s the reason why I’m gonna to start the category „The Noms“ – I wanna show you great and maybe unexpected places, where you are going to find amazing gluten free food.

To keep track of all this places, I created an extra link in the side menu, where you find a list with the cafés and restaurants, their addresses and a shortcut to the current blog post. The list will grow and withing the next weeks you’ll find separate posts to every place.

If you have any questions about eating gluten free in the UK, feel free to drop a comment or a message via the contact form.

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Das Meer, Camping & Brighton | The Sea, Camping & Brighton

Mittlerweile sind wir im Norden Großbritanniens angekommen, während wir auf dem Blog noch immer im Süden abhängen. Es ist unheimlich viel passiert und das rollen wir für euch jetzt langsam mal auf, damit auch ihr auf dem neuesten Stand seid.

Das Meer & der Parkplatz

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Nach unserem unglaublichen Aufenthalt in Saffron Walden ging es nach Osten an die Küste – wir wollten endlich das Meer sehen! Und als wir Aldeburgh erreichten, waren wir einfach nur entzückt. Zwar war es fürchterlich kalt, aber da war das Meer. Wir sind gefühlt ewig den Steinstrand entlang gegangen und waren erfüllt voller wogender Glückseligkeit.

Zudem durften wir auch gleich einmal mehr die Offenheit der Engländer kennenlernen, als uns zwei Damen zu sich riefen, die einen gefunden hatten und ihn uns zeigen wollten. Faszinierend und irgendwie auch unheimlich nett.

Der Abend endete schließlich auf einem Parkplatz, auf dem wir das erste Mal wild in unserem Auto schliefen – und ganz so super war es nicht, waren wir doch ob des „Wildcampens“ etwas aufgeregt. Allerdings hat der Sonnenaufgang am Meer inklusive Frühstück hat für alle kleinen Albträume entschädigt.

Camping

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Wer mich kennt, wird vermutlich schon mal folgenden Satz gehört haben: „Ich campe nicht, ich hab‘ Würde.“ (Jaja, das ist unglaublich dumm, ich weiß, aber ich fand Camping immer gruselig, weil Klo und so.) Und doch war es dann so weit, dass wir uns nach einem Tag in Canterbury und einem zweiten Tag ohne Dusche auf einem Campingplatz nahe Brighton wieder fanden. Und Leute, nach zwei Tagen ohne Dusche war es mir unglaublich egal, dass um uns herum nur Wiese war, ich war einfach nur glücklich, fließendes Wasser zu haben.

Und auch generell war der Campingplatz sehr süß – es war letztlich nur eine große Grünfläche, die zu einer Farm gehörte, es gab Freiluftduschen und die Möglichkeit, sein eigenes Feuerchen zu entzünden. Wirklich süß und mein grundloses Campingtrauma ist mittlerweile auch überwunden, da ich die kostengünstige Möglichkeit von Hygieneräumen jenseits eines Costa Coffee wirklich schätzen gelernt habe.

Brighton, du bist mehr als ein Pier

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Ziel des Camping-Aufenthaltes war Brighton, die Stadt mit dem Pier, denn das ist oftmals das einzige, um was es in einem Gespräch über die Stadt geht. Und Leute – ja, der Pier ist rein architektonisch sehenswert, doch in seinem Inneren befindet sich einfach nur eine gigantische Arcade. Das macht Spaß, doch sobald euch der Greifautomat anfängt auszulachen, solltet ihr eure 20p-Stücke sammeln und in Eis investieren. Und keineswegs, ich wiederhole, KEINESWEGS in Essen am Strand. Tut es nicht. Die Pommes, die wir hatten, schmeckten wie geformtes Frittierfett.

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Kehrt lieber dem Pier den Rücken und erkundet die Stadt mit ihren kleinen, bunten Geschäften, den unzähligen süßen Cafés, kleinen Restaurants und all dem, was Brighton eigentlich zu Brighton macht – ein buntes, multikulturelles, kreatives Getümmel. Definitiv eine Reise wert!

ENGLISH

As you might’ve seen on our Instagram account, we already arrived in Scotland, even if we’re still in the south on our blog. It happend so much within the last weeks, so it’s finally time to start telling you all the stories you’ve missed so far.

The Sea & The Car Park

After our beautiful stop in Saffron Walden we drove more east to see the sea – finally! So we reached Aldeburgh and with it a state of calm delight. Admittedly it was freezing cold but hell, the sea! We took a neverending stroll on the stony beach and felt the overwhelming bliss only the sea can provide.

Besides the ocean we got to know the candour of British people. Two women beckoned us over to show us a death’s head hawkmoth, which lied paralysed on the beach. Fascinating and unquestionabyl nice.

The relaxed evening finally ended on a car park near the beach with our first night of „wild camping“. Well, it wasn’t that aswesome as we slept very unwell thanks to our excitement and the fear what might happen if anyone disturbs our sleep with bad things in mind. But everything was fine and the beautful coastal sunset combined with a nice beach breakfast compensated our nightmares very well.

Camping

People who know me might have heard one sentence out of my mouth more than once: „I don’t camp, I have grandeur.“ (Yeah, I know, it’s as silly as it’s arrogant, but camping really creeped me out for a long time cause loo and so…) But than the day came, where I found myself on a campsite near Brighton.  And guys, I didn’t mind. After two days without a shower I was just happy to feel water running over my body, so it didn’t mattered at all where the water was located.

The campsite was very cute in general. It was just a huge meadow and belonged to a farm. You found open air showers there (awesome!) and you had the opportunity to kindle your own camp fire. So it was easy to overcome my unfounded camping trauma and I really learned to appreciate lavatories that aren’t loos at Costa Coffee.

Brighton, you’re so much more than your Pier

The main reason of our campsite stay was Brighton, the city with the Pier. That’s the main subject when you talk with someone about this coastal city. And well, yes, the Pier is worth seeing but in fact it’s just an enormous arcade, which is fun till the crane machine starts laughing at you. So I’d recommend saving your 20p coins for ice cream or food. But à propos food – don’t eat at the beach. Never! Really. We had chips there and they’ve tasted liked chip-shaped deep-frying fat. Irgh.

You do better to leave the beach for the city and their small, colourful stores, the myriad cute cafés, the tiny restaurants and for everything that made Brighton that vibrant and fascinating – a varied, creative hurly-burly, which is so fucking worth a visit!

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I would walk five hundred miles – Die Geschichte vom Laufen

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Wer mich kennt, also so wirklich kennt und Alltag mit mir bestreitet, weiß, dass Laufen ein schwieriges Thema ist. Ich bin nicht generell bewegungsfaul, aber egal wie fit ich war (zur Zeit bin ich es nicht mehr so, aber früher, als ich regelmäßig schwamm und Fahrrad fuhr), ich fand Laufen schon immer doof. Und mit Laufen meine ich nicht Rennen, sondern Spazieren gehen, von A nach B kommen, die 5 Minuten zur Bushaltestelle gehen. Laufen war irgendwie immer falsch.

Ich lauf doch nicht!

Es gibt da diese Anekdote aus der Gymnasialzeit: Die Bushaltestellen waren recht nah an der Schule, die eine etwas weiter die Straße rauf als die andere, und man konnte irgendwie schon von weitem sehen, wenn der Bus kam. J. und S. und ich hatten Schulschluss und als der Bus plötzlich nahte, rannten beide los.

„Kadi! Los!“

Doch auf meinem Gesicht war nur Unverständnis zu sehen.

„Ich lauf doch nicht!“, platze es trotzig aus mir heraus, der nächste Bus kam in zehn Minuten und ich renne doch nicht mit schwerem Rucksack die Straße hoch, also echt?

Der Satz sollte mich nicht nur Tage oder Wochen sondern Jahre verfolgen. Meine ganze Familie inklusive aller engen Freunde, auch die, die nicht an der Situation beteiligt waren, geben regelmäßig ein „Ich lauf doch nicht!“ von sich, wenn es irgendwie um mich und laufen geh.

Das gemeine ist, mein Laufproblem ist keins, was nur aus Faulheit besteht, ich neigte Jahre lang dazu, bei jeder Kleinigkeit umzuknicken und meine Bänder in den Füßen sind total versaut. Wenn ich von Null auf Hundert losgehe, verkrampfen sich meine Füße und tun weh. Das wird so schlimm, dass ich irgendwann mit den Tränen kämpfend neben meiner Begleitung herschlürfe wie ein Zombie und jeden Schritt verfluche. Die Angst davor, dass das passiert, ist meistens schon das größte Argument gegen das Laufen, und bis vor ein paar Wochen habe ich jeden Weg genauestens abgeschätzt und mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn ich plötzlich nicht mehr weiter komme, wenn alles weh tut, wenn ich mal wieder blockiere.

Angst vor der Angst vor der Angst vor der…

Angst und zu viel denken macht meistens alles schlimmer und endete oft darin, dass ich viel zu viel über den Schritt, über meine Fußstellung und meine Haltung nachdachte, und nie, wirklich nie entspannt gegangen bin. Witzigerweise war das schon immer anders, wenn es darum ging, irgendwo zu laufen, wo ich es wirklich wollte, Sight-Seeing in London? Kein Ding. Wenn ich abgelenkt war und mich nicht unter Druck fühlte, ging gleich alles viel besser..

Obwohl wir jetzt mit dem Auto unterwegs sind, lässt sich Laufen natürlich nicht vermeiden und was soll ich sagen? Es wird immer besser. So viel besser. Elsa schaut mich immer mal wieder völlig erstaunt an, vor allen Dingen wenn ich Sätze wie „Google Maps sagt das sind nur 12 Minuten, da brauchen wir keinen Bus nehmen“, sage. Wir sind durch London gegangen, durch Brighton, durch Saffron Walden, nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern auch einfach so. Wir sind zum Strand in Whitsand Bay eine Steilküste abgestiegen mit unendlich vielen Stufen und wackeligen Wegen und am nächsten Tag haben wir eine verlassene Hütte auf einem einsam stehenden Hügel besucht. Ich merke, dass mir das Laufen immer einfacher fällt, das meine Oberschenkel kräftiger werden und ich meinen Kopf dabei ausschalten kann. Für mich ist das etwas unglaublich phänomenales, weniger wegen der Strecken, die ich zurück legen kann, als wegen der Tatsache, dass ich keine Angst mehr davor habe,  zu Fuß unterwegs zu sein, selbst wenn Elsa sagt, dass es eine 30 Minuten Strecke ist.

ENGLISH

Everyone who knows me, like really knowing and spending daily life with me, know how much I despise walking. You can’t say I am lazy to move in general, but no matter how fit or in which condition I was, I always hated walking. And I am not talking about running, it’s just about simply walking, getting from A to B, the 5 minutes walk to the bus stop. Walking just always felt wrong. 

As if I would run!

There is this anecdote from school days: Our bus station was pretty close to the school ground, when you were walking towards it, you could see when a bus was coming or already waiting. It was end of school and J., S. and I walked to the stop as suddenly the bus arrived and my friends started running. 

„Kadi! Come on!“

But they could only see incomprehension on my face. 

„As if I would run!“, I bursted out loud, the next bus was coming in ten minutes, no reason at all to run down a street with a heavy school bag on my back. 

This sentence was doomed to stay with me forever. Everyone, my family and friends, lots of people who did not witnessed this situation are commonly saying it again and again as soon the topic turns to walking and me. 

What no one wanted to understand is, that my walking problem never was one of simply laziness. For years I snapped my ankles in every thinkable situation, over stretched the ligaments in my feet. Whenever I started walking too quickly and at a too high pace everything cramped up painfully. Sometimes it got so worse, I had to fight with tears with every step. The fear of this happening was always so huge, that it turned out to be my favourite reason against walking and just six week ago I was still overthinking every short walk.

The fear of fear of fear…

Fear and too much thinking make most things worse and ended in me thinking about every single step I took. To look for the way I would hold my feet or how I rolled over them, I never really walked relaxed. Funnily, whenever walking was about looking at something nice, like sight seeing in London, or when I felt no pressure behind it, it worked a lot better.

At the moment we travel by car, but of course traveling and exploring cities include a lot of walking and what can I say? I gets better. So much better. Sometimes Elsa looks strange at me, or a bit bewildered, especially when I say things like: „Google Maps says it’s just a 12 minutes walk, we don’t need a bus.“. We walked through London, Brighton, Saffron Walden, Glasgow, the Exmoor, we walked not only to get from A to B but just because. We managed to more or less walk down the cliff coast at Whitsand Bay to get to the beach, and stumple over lots of steel steps and small paths to see a lonely hut with nothing but the ocean around. I feel that my legs grow stronger and that I can stop my head from spinning so much.  It’s a liberating and amazing, not only because of the distance I suddenly walk without problem, but mostly because I feel no fear or panic anymore, even if Elsa tells me it’s a 30 minutes walk. 

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5 Dinge – Südengland | 5 Things – South England

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Da sind sie wieder, die Fünf Dinge – diesmal frisch aus Südengland!

Gemeinsame Learnings

  1. Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit kann und sollte man unbedingt einfach mal annehmen.
  2. Wenn man nicht weiß, wo man parken und schlafen kann, lohnt es sich, in einem Pub nachzufragen, denn Menschen sind in der Regel echt nett.
  3. Park and Rides dagegen sind nicht immer gut.
  4. Warum auf morgen warten? Mach’s doch einfach heute! Sonst verpasst du vielleicht den Tag deines Lebens! Oder den einzigen Tag mit Sommerwetter, an dem man perfekt im Meer baden kann.
  5. Seitenspiegel verliert man nicht auf den ganz engen Landstraßen.

Elsas Learnings

  1. Vertrauen haben. Einfach mal vertrauen haben. In sich, andere und das Universum. Mehr dazu, lest ihr hier.
  2. Ich sehe im Badeanzug umwerfend aus. Obwohl ich Cellulite habe. Dömdömdöööm.
  3. Natur rockt. Laufen in der Natur auch. Bewegung ist gut. Frische Luft ist gut. So gut!
  4. Es gibt viele verschiedene Arten des Gehen-Lassens und Abschiednehmens. Und alle bergen eine Lehre über die eigenen Wünsche.
  5. Man braucht keine 1000 Shirts, 50 Hosen und 3000 Schlüpper, um glücklich zu sein. Aber Schokolade tut ab und an echt gut.

Karins Learnings

  1. Es gibt immer eine Landstraße, die noch enger ist.
  2. Laufen ist gar nicht so schlimm.
  3. Dass ich eigentlich tief im Inneren doch ein Beach Babe bin und wirklich, wirklich Surfen lernen will.
  4. ich brauche keine Wurst.
  5. Im Hostel schlafen ist nicht so schlimm, wie gedacht.

ENGLISCH

Here they are again – the five things. This time with learnings we made in South England.

Common Learning:

  1. Kindness and hospitality is something you need to learn to accept.
  2. If you don’t know where to park and spend the night, ask in a pub, owners are usually really nice and let you stay on their parking lots.
  3. Park & Rides, on the other hand, aren’t always the best option for overnight parking.
  4. Why wait for tomorrow? Just do it today. Otherwise you’ll miss out the day of your life. Or the only day with summer weather. Or the only day with summerweather and the beach around.
  5. You don’t lose side mirros on the tiny countryside roads.

Elsa’s Learnings

  1. Have trust. Trust in yourself, in others and in the universe. You can read more about it here.
  2. I look stunning in a bathing suit. Even with cellulite. Domdomdooom.
  3. Nature rocks. Having outdoor walks, too. Moving is good. Fresh air is amazing. So amazing!
  4. There are lots of different ways of letting go and valediction. And all of them hide a learning about our own wishes.
  5. You really don’t need 1000 shirts, 50 pairs of pants and 3000 panties to be happy. But some chocolate now and then doesn’t hurt.

Karin’s Learnings

  1. There is always an even smaller road.
  2. Walking really isn’t that bad.
  3. Deep down inside of me I am a beach babe that really wants to learn surfing.
  4. I don’t need cold meat or sausages on my sandwiches.
  5. Sleeping in a hostel is better then imagined.
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Saffron Walden – ein Paradies in Essex | A Paradise In Essex

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Nach unserer aufregenden und vollgepackten London-Woche ging es etwas weiter nach Norden, um Marie in ihrer Scheune in Saffron Walden zu besuchen. Und Leute, lasst euch gesagt sein, es ist die schönste Scheune, die ihr je gesehen habt und Marie ist die wohl tollste Gastgeberin, die es gibt. Vielen, vielen Dank, dass wir bei dir wohnen und uns wie in einem Jane-Austen-Film fühlen durften.

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Die Tage in Saffron Walden waren faul und entspannt, wir schliefen lang, hatten großartige, von Marie gekochte Abendessen und schlenderten durch die Stadt. Auf einem der Spaziergänge trafen wir die bezaubernden Damen der Stadt-Information, die uns sofort alles über Saffron Walden erzählten und dafür sorgten, dass wir einen großartigen Eistee bei einer zuckersüßen pop-up-Tee-Party trinken konnten.

Irre, der Garten (badum tss)

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Meine absoluten Highlights in Saffron waren die Labyrinthe. Als uns Marie den Bridge End Garden zeigte (den auch ihr unbedingt anschauen müsst, solltet ihr es nach Saffron schaffen), führte sie uns zu einem Hecken-Labyrinth und wir verirrten uns auch sofort da drin. Für mich war es eine großartige Erfahrung, wollte ich doch schon immer (Immer meint, seit ich das erste Mal Tomb Raider II gespielt habe) mal einen Irrgarten bewältigen.

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Falls ihr es gruselig findet, euch zwischen Hecken zu verirren, oder Angst habt, einen Portschlüssel zu finden, der euch direkt zu Voldemort führt, empfehle ich das Saffron Walden Turf Maze. Dieser Irrgarten ist eigentlich ein Labyrinth – das heißt, ihr könnt euch da nicht verirren, da der Anfang direkt zur Mitte des Labyrinthes führt, zudem ist der Pfad in den rasen geschnitten, sodass ihr stets den Überblick über den Weg habt. Und ich kann euch sagen, es ist sehr meditativ, das 1,5 Kilometer lange Labyrinth zu laufen.

Cambridge

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Okay, wir waren nicht komplett faul, denn wir haben einen Tagesausflug nach Cambridge unternommen. Marie hat uns alles über die Stadt und ihre verschiedenen Colleges erzählt und so hatten wir einen wundervollen Tag voll mit Architektur und dem Wunsch, noch einmal in Cambridge zu studieren. Ich meine: Es muss unheimlich toll sein, da zu lernen, wo Touristen hinkommen, um Dinge anzustarren.

Leider waren die Tage in Saffron Walden viel zu schnell vorbei und so stand ein erneuter Abschied an. Um ehrlich zu sein, wollten wir beide gar nicht gehen und wenn wir schon gehen müssen, hätten wir Marie gern eingepackt und einfach mitgenommen. An dieser Stelle: Habe noch einmal vielen, vielen Dank, dass du uns Saffron Walden gezeigt hast und du hast recht, kein Post und kein Bild kann die Schönheit der Stadt auch nur ansatzweise erfassen. Es war großartig und wunderbar. Und genauso großartig war es, dich kennen zu lernen, Marie.

ENGLISH

After our exciting and busy week in London, we moved a bit more north to visit Marie in her barn in Saffron Walden. And guys, let me tell you, it’s probably the most beautiful barn you’ve ever seen. And Marie is the most wonderful you can be with. Thank you so much for having us and made us feel like living in a Jane Austen movie.

The days in Saffron were ment to be relaxing and so we slept long, had awesome home made dinners, took strolls through the beautiful town and met the lovely ladies from the town information center who told us everything about Saffron Walden and led us to a cute little pop-up tea party where we had cookies and ice tea.

And that’s probably Saffron Waldens secret: The town is small and looks sleepy but in fact it lives and is filled with cute tiny shops and nice, friendly and lovely people.

A-Maze-ing

But my absolute favorites were the Saffron Walden mazes. Marie took us to a maze located near the Bridge End Garden (a place you really have to see when you’re in town) and we directly went lost in there. It was a great experience as I ever (ever means since I played Tomb Raider II the first time) wanted to visit a real maze.

If you’re scared of being lost or finding some port keys which lead you to Voldemort, I recommend the Saffron Walden Turf Maze. It’s more a labyrinth than a maze what means you can’t get lost in there. The start leads you directly to the center and it’s very meditative to walk the 1,5 kilometer path cut in the grass.

As you read, I’m totally in love with mazes and I hope we’ll find some more on our trip.

Cambridge

Okay, we haven’t been that lazy in our Saffron Walden days and so we went to see Cambridge. Marie has shown and told us everything one have to know about Cambridge and it’s colleges and so we spent a lovely day with awesome architecture and the wish to study in Cambridge. I mean, how awesome must it be to live on a place where tourists come to stare at?

Unfortunately the days in Saffron passed very quick and so we had to say good-bye. To be hones, both of us didn’t want to leave and we sadly had no chance to take Marie with us. So again: Thanks a lot to show us the beauty of Saffron Walden which no post and no picture can capture. It was awesome, stunning and a really pleasure to meet you, Marie.

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The Map – Let’s go get lost right here in the UK

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Wir düsen jetzt schon fast vier Wochen durch diese wunderschöne Land, und egal wie oft wir zu enge Landstraßen entlang fahren oder durch schnuckelige Dörfer kommen, immer wieder liegt uns ein Lächeln auf den Lippen oder wir seufzen beide völlig verzückt. Es ist einfach so schön hier.

Da wird mit den Postings gar nicht so schnell hinterher kommen, wie wir fahren und selber nicht den Überblick verlieren wollen, wo wir eigentlich waren und was wir so gesehen haben und gern sehen wollen, habe ich eine Karte bei Google Maps angelegt, in der die Route und alle Zwischenstopps, inklusive kleiner Anmerkungen, festgehalten werden. Jetzt könnt ihr quasi noch mehr live dabei sein.

Falls ihr noch tolle Tipps habt, Orte wisst, an denen wir unbedingt gewesen sein müssen oder wisst, wo man gut (glutenfrei und vegetarisch) essen kann, sagt schnell bescheid, dann können wir das in die Karte aufnehmen!

Hier geht es zur Gin & Apples Map.

ENGLISCH

We are already traveling this beautiful country for almost four weeks now and no matter how often we cruise the too small country roads or pretty small towns, we never stop smiling or sighing out loud, because everything is just so beautiful.

As we don’t type up our posts as fast as we drive, I made a map with Google Maps that shows our route, lots of places and little notes to every stop we made, so you can follow us even better.

If you have some more great tips, want us to visit or know a place where we can have a great glutenfree, vegetarian meal, please share it with us in the comments and we can put it on our map.

Off to the Gin & Apples map here.

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London with Harry Potter, The Beatstakes & more

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Am Wochenende brachte London uns mehr Sonne und warmes Wetter und wir starteten mit einem Schmuck-Bastel-Workshop in den Samstag. Der Workshop fand in einer klimatisierten Bar mit einem 2-für-1-Cocktails-Deal statt und das machte alles noch viel besser.
Neben Ananas-Ohrringen haben wir hübsche Ketten mit Flamingos und Palmen gebastelt und wurden dabei ganz toll von der wundervollen Charlotte von Black Heart Creatives angeleitet. Danach haben wir den heißen Tag in der British Library verbracht, denn auch dort war es klimatisiert, es gab einen Trinkwasserbrunnen, viele Bücher und interessante Ausstellungen. Gegen Abend zog es uns nach Shortditch zu einem Pizza-Date mit Vanessa und Steffi, zwei deutschen Mädels, die in London leben.

Let the Magic begin…

Da wir die Tour durch die Warner Brother Studios schon im Voraus gebucht hatten (es empfiehlt sich, das zu tun), beschlossen wir, einen faulen Samstag zu machen. Nach indischem Lunch mit Katie und Steven, sind wir die Brick Lane entlang geschlürt, ich kaufte einen fancy grünen Hut und danach machten wir uns auf den Weg zu den Studios.

Wir waren beide super aufgeregt und wurden keineswegs enttäuscht. Harry Potter ist einfach immer magisch und es gab so viel zu sehen, dass wir leicht in Panik gerieten, als irgendwann die Durchsage kam, dass in einer Stunde der letzte Bus zum Bahnhof fahren würde. Bringt also viel Zeit mit, wenn ihr euch die Studios anschauen wollt.

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I don’t care as long as you sing

Der Montag wurde dem Blog gewidmet und am Dienstag haben wir endlich Camden erkundet. Die wunderschönen bunten Märkte, Street Food an jeder Ecke und der abgefahrenen Laden Cyberdog haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Danach tranken wir ein Cider im Pub und schließlich ging’s ins KOKO, wo die Beatsteaks spielten. Was soll ich sagen? Ich habe Arnim berührt, ich stand irgendwie zwischen der zweiten und dritten Reihe, habe gemosht, getanzt, gehüpft und gesungen und der nassgeschwitze Weg zurück ins Airbnb hat meiner Gesundheit nicht so richtig gut getan, aber es war trotzdem alles ziemlich toll.

MIttwoch konnten wir Sissy und Illona treffen, was mich sehr gefreut hat, auch wenn es nur ein ganz kurzes Abendessen war, war es doch schön, die Familie zu sehen. Außerdem konnte ich so alles unterschreiben, was gebraucht wurde, um meinen neuen Führerschein zu bestellen, der jetzt auch bald endlich in meinen Händen sein sollte.

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English

The weekend brought us more sunshine and warm weather and we started the Saturday with a jewelry making workshop from Black Heart Creatives in an air conditioned bar with a 2for1 cocktails deal. Could be worse, right?
We made some tropical themed pineapple earrings and cool necklaces with palm trees, flamingos and more pineapples and Charlotte was a super lovely host. After the workshop we spent the rest of the day at the British Library, which meant air conditioned rooms, lots of books and interesting exhibitions. The evening called for Pizza with Vanessa und Steffi, two German girls, we knew from Twitter, who live in London.

Let the Magic begin…

We’ve already booked a tour at the Warner Brothers studios and so we decided to spent a lazy sunday with nothing but a short stroll through Brick Lane, where I bought a fancy green hat, and an amazing Indian Lunch with Katie and Steven. Elsa and me were super excited about the Harry Potter Studios and they really did not disappoint. It was simply amazing and full of magic, as you want it to be. There was so much to see, that when they had a information call, that the last bus was going in about an hour, we panicked a bit, that we wouldn’t be able to have a look at everything. On the other hand booking a tour in the evening meant hardly any queueing and it wasn’t that full inside of the exhibition rooms.

I don’t care as long as you sing

After a quiet monday with blogging, we explored Camden and the markets on Tuesday. The colorful markets, street food everywhere and that shop called Cyberdog left an lasting impression.

We also had Cider at a pub and attended the Beatsteaks concert at KOKO. What can I say? I touched Arnim and I somehow got into the second-thirdish row and had the time of my life moshing and jumping and singing. A soaked in sweat way home really wasn’t good for the cold I caught and so it really only got worse on Wednesday.

On our last day in London we packed up all our stuff, went shopping on Oxford Street and to my great joy met with Sissy and Ilona for a short dinner, which was so nice and lovely. They also brought all the things I had to sign for getting a new drivers license, which shortly and finally will be with me again, yeah!

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5 Dinge – London | 5 Things – London

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So ein Road Trip geht nicht spurlos an einem vorbei und generell lernt man ja nie aus. Damit wir uns bewusst machen, wie wir uns während der Zeit verändern und in wie fern der Trip uns bereichert, posten wir in unregelmäßigen Abständen 5 Dinge, die wir auf unseren Etappen gelernt haben.

Wie ihr ja bereits wisst, war London die erste große Station unseres Trips. Wo kann man bitte schön mehr lernen als in dem gigantischen Konglomerat aus verschiedensten Nationen, Massen an Menschen, Kapitalismus, Verfall und Gentrifizierung?

Gemeinsame Learnings:

  1. Ohne (zumindest grobe) Planung geht nicht. Denn dann verpasst man Dinge.
  2. Bei Costa gibt’s besseren Kaffee als bei Starbucks.
  3. Die Deutsche Botschaft ist nur bedingt hilfreich, sollte man sein Portemonnaie verlieren.
  4. Trinke nie Irn Bru, wenn du nicht in Schottland aufgewachsen bist.
  5. Wenn man beschäftigt ist, frisst man weniger Schrott in sich rein.

Elsas Learnings:

  1. Es ist okay, wenn ein Mann kleiner ist als ich (was gefühlt 90% der Männer sind).
  2. Machen. Einfach aufs Bauchgefühl hören und machen. Weniger denken. Denken macht zu viel kaputt.
  3. Sunblocker hilft wirklich und ist kein leeres Werbeversprechen.
  4. Höflichkeit tut nicht weh. Das sollten sich generell alle annehmen.
  5. Um Hilfe fragen ist wichtig und keine Schande. Niemand kann alles allein machen. Niemand.

Katrins Learnings:

  1. In London kann man Tinder nicht durchspielen.
  2. Wer offen um Hilfe fragt, dem wird meistens auch geholfen.
  3. Leitungswasser im Restaurant trinken ist in England völlig normal und das finde ich super!
  4. Arnim ist mehr Sex als Ben. Augenzuhalt-Affen-Emoji.
  5. Das Portemonnaie verlieren ist scheiße, aber kein Weltuntergang.

 

ENGLISH

A road trip always leaves its marks and you’ll never stop learning in general. For us it’s kinda important to bring all changes within us to our minds. For this reason we’re going to post 5 things we’ve learned after finishing the one or another stage.

As you already know we started or trip in London. And where could learning be easier than in a conglomerate of so many diverse cultures and people, capitalism, decay and gentrification?

Common Learnings:

  1. Nothing works without a little scheduling. Otherwise you’ll miss things.
  2. Costa Coffee is better than Starbucks.
  3. The German Embassy isn’t helpful at all if you lost your wallet.
  4. Never drink Irn Bru unless you grew up in Scotland.
  5. As long as you’re busy you have no urge to guzzle down shitty food.

Elsa’s Learnings:

  1. It’s pretty fine if a man is smaller than me (actually perceived 90% of all men are).
  2. Do things. Just listen to your gut instincts and do it. Think less. Thinking spoils too many things.
  3. Sunblock works and isn’t a hollow promise at all.
  4. Courtesy doesn’t hurt. More people should cosider being more polite.
  5. If you need help – ask. It’s no shame. You can’t do everything on your own.

Katrin’s Learnings:

  1. It’s impossible to beat Tinder in London.
  2. If you ask for help you will get help.
  3. It’s totally normal to order tap water in restaurants and that’s totally aweseome.
  4. Arnim is sexier than Ben. Ape-with-covered-eyes-emoji.
  5. Losing your wallet sucks but isn’t the end of the world.
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Exciting London – Fandom Days | Aufregendes London

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Unser erster großer Stop ist London. So exciting! Übernachtet haben wir in einem Airbnb in Wood Green, von wo man ca. immer eine halbe Stunde mit der Tube nach überall hin braucht. Wir hatten schon jede Menge für die erste Woche geplant, aber leider fing die Woche nicht so großartig an, wie wir es gehofft hatten. Am ersten Abend, als wir nur schnell zum Picadilly und was esssen wollten, wurde mir mein Portemonnaie geklaut… oder ich habe es verloren. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nichts, was ich in der ersten Woche erleben wollte, oder überhaupt. Aber nach dem ersten Schock habe ich versucht, mich so gut es geht damit anzufreunden. Die Deutsche Botschaft war leider überhaupt nicht hilfreich, aber meine Familie zuhause hat ihr bestes getan, um das ganze so gut es geht ins Reine zu bringen, so dass ich zumindest einen neuen Führerschein bekomme. Aber ich hatte Glück im Unglück, denn mein Reisepass, das meiste Geld und meine Oystercard waren nicht im Portmonnaie.

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I’ll call thee Hamlet

Nachdem der Donnerstag dann erstmal nicht so sonnig war, wollte ich mir den Abend aber nicht vermiesen lassen, denn es war Hamlet-Zeit! Das große Ereignis auf das ich seit über einem Jahr gewartet habe. OMFG!

Tatsächlich war es gut, dass ich nicht mehr so verrückt nach Ben bin, wie vor einem Jahr, denn sonst hätte ich das nicht so schön genießen können, sondern wäre vielleicht hysterisch kichernd zusammengebrochen. Was soll ich sagen? Ihn spielen zu sehen war natürlich unglaublich toll. Das Bühnenbild, die Kostüme und die Effekte waren unglaublich gut, trotzdem sind fast drei Stunden Hamlet doch sehr anstrengend und dem Englisch zu folgen war auch nicht immer einfach.

Eigentlich wollten wir nicht zur Stage Door, aber gerade als wir auf dem Weg nach draußen waren, hörten wir Kreischen und aufgeregtes Schreien und die Stage Door lag direkt auf unserem Weg, also haben wir natürlich geguckt. Es war um einiges aufregender, als ich dachte, denn plötzlich stand ich in einer Masse von aufgeregten Menschen und Benedict Cumberbatch in Fleisch und Blut war nur noch ein paar Meter von mir entfernt.

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Sherlock & Big Ben

Am Donnerstag morgen habe wir uns dann mit Sonja und Johanna, mit denen wir bei Hamlet waren, im Speedy’s Café getroffen. Für alle nicht-Sherlock-Fans: Das ist der Drehort, an dem die BBC für ihren Sherlock die 221b Bakerstreet verortet. Unser Frühstück da konnte man allerdings nicht wirklich als Frühstück bezeichnen, da es in meinem Fall aus Pommes, Spiegelei, Frikadelle mit Pilzen und Zwiebeln und Bacon bestand. Dort haben wir natürlich ein paar Fotos gemacht und hinterher das schöne Wetter genutzt, um an der South Bank entlang zu spazieren, Big Ben und die Tower Bridge zu sehen und einfach typische Touri-Dinge zu machen.

Abends gab es Hard Shakes, Milkshakes mit Alkohol (Kann es noch besser werden?) und Knoblauchbutter-Pommes (Ja kann es!) und dann sind wir doch noch mal zur Stage Door des Barbican gegangen, aber hatten leider wieder kein Glück.
London hat uns am Wochenende mit mehr gutem Wetter überrascht, auch wenn es jetzt wieder genau das Regenwetter ist, das man sich vorstellen würde. Im nächsten Post gibt es dann einen Bilderspam von der Harry Potter Studio-Tour, denn das war unglaublich cool!

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Englisch

The first big stop is London. How exciting! We booked an Airbnb in Wood Green to stay for a week and already had lots of stuff planned for these seven days. But somehow the first week didn’t want to start of as amazing as we hoped and on our first night in London where we went for dinner, I lost my purse… or maybe someone stole it.  As you can imagine that’s really not what we wanted to happen in our first week, or at all. But after the first shock and a somehow really down day, where I went to the German Embassy to find out they aren’t helpful at all, I accepted the situation and tried my best to get everything sorted out, that I can sort out from here, to at least get a new driver’s license. Luckily my passport, most of my money and my Oystercard weren’t in my purse.

I’ll call thee Hamlet

After a little depressiv Thursday I really wanted to enjoy the evening, cause it was that moment I waited for over a year, it was Hamlet time! OMFG.
I was so happy I am not as into Ben anymore as I was some time before, that’s why I got excited but not overly hysterical. What can I say? It was quite amazing to see Benedict Cumberbatch live, but to be honest, about 3h of Shakespeare in original English can be pretty hard, especially when you are exhausted and tired. The stage, the costumes and the effects where stunning and I loved how they changed scenes. Just like the way they managed to change between what was going on Hamlet’s mind as well as on the outside, was so great
At first I didn’t really want to wait at the stage door, but just when we wanted to leave the Barbican we heard some cheering and screams just from the direction where we were about to head. And there he was, in flesh and blood, signing stuff. Of cause most of us weren’t able to really get close, but I could see him and that was a lot more exciting than I imagined it to be.

Sherlock & Big Ben

We met with Sonja and Johanna, with whom we went to Hamlet, on the next morning for a late breakfast at Speedy’s Cafe. For all of you non Sherlock fans, it is the place where in BBC Sherlock the 221b Baker Street is located. We took a lot of pictures, had something that can’t really be called breakfast and started the day really fandom appropriated. After that we took use of the sunny and lovely weather and walked around South Bank, took pictures with Big Ben and at the Tower Bridge. Just the typical tourist things.
In the evening we met for hard shakes, milkshakes with booze (can it get any better?), and garlic butter fries (so yes it can get better) and went to The Barbican stage door again. Unfortunately they finished a bit earlier and so we missed the right moment and had no, luck again.

London surprised us with amazing sunny weather over the weekend, but now it’s rainy and as you imagine it to be . There will be another post about our time in London within the next days, with loads of pictures from our time at the Harry Potter Studios Tour, which was so exciting!

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Von Bielefeld nach Brügge | Bielefeld to Bruges

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Nein, ich habe eigentlich nicht so richtig dran geglaubt, dass der Tag kommt, an dem wir mit gepacktem Auto losfahren – in ein nur halb bis gar nicht durchgeplantes Abenteuer. Aber dann war es so weit. Ganz plötzlich mussten alle Sachen verstaut werden, sodass wir am Tag vor der großen Abreise bis um 3 vor unseren Kisten saßen und panisch alles einsortierten. Am nächsten Morgen waren wir dementsprechend kaputt, mussten zudem noch alles ins Auto packen und weil es so schön ist, durfte ich wegen Schmerzen noch einmal zum Zahnarzt (und da es nicht wirklich besser wird, muss ich hier sicher auch irgendwann noch mal einen Dentist aufsuchen – stay tuned).

Doch irgendwann gegen Mittag waren wir fertig, hatten die Abschiedstränen getrocknet und dann hieß es „Tschüss Deutschland, bis … ähm … irgendwann!“

Brügge sehen und ….

Das erste Ziel auf unserer Reise: Brügge. Warum Brügge? Nun einerseits wollte ich seit eines bestimmten Filmes ganz unbedingt einmal dahin und andererseits hat uns Google Maps angelogen. Bei der Recherche der Reisedauer von Bielefeld zur Fähre nach Calais spuckte uns Datenkrakes Kartendienst fälschlicherweise die Stadt Clais aus (entweder ist Google doof oder wir haben beide unabhängig voneinander den gleichen Typo vollbracht). Bis dort hin brauchten wir etwa 8 Stunden – etwas heftig, wenn wir dann noch Fährzeit nach Dover und die Fahrt nach London einberechnen.

Ich nutzte also die Gunst der Stunde und brüllte „Brügge!“ in die Reiseplanung, wir buchten einen Campingplatz für den Zwischenstopp und stellten danach fest, dass wir die falsche Fähr-Stadt gesucht haben und bis Calais nur 4 Stunden entfernt gewesen wäre. Ups.

Aber egal, Brügge! Ich war unglaublich aufgeregt und leider auch ein wenig traurig, dass wir dank des Staus erst um 20 Uhr das Stadtzentrum von Brügge erreichten und auch nur 3 Stunden Erkundungszeit hatten, da der Campingplatz uns sonst nicht mehr reingelassen hätte. Aber besser als nichts!

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Wobei, staunen trifft es nicht wirklich – ich war vielmehr überwältigt. Brügge ist einfach nur unfassbar schön. Die historischen Gebäude sind beinahe monumental und da die Stadt nie zerstört wurde, säumen sie noch immer in voller Pracht die Straßen.

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Auf dem Grote Markt könnt ihr euch von Fritten bis Muscheln an allen kulinarischen Köstlichkeiten gütlich tun und habt dabei einen absolut perfekten Blick auf den Belfried – den gigantischen Glocketurm.

Überall durch die Stadt findet ihr Kanäle, kleine Häuschen und bezaubernde Geschäfte. Ein absoluter Traum und selbst bei Regen und Dunkelheit habe ich mich in Brügge absolut heimisch gefühlt, während Katrin der Charme des deutlich zu spürenden Mittelalters kalte Schauer über den Rücken jagte. Es ist verrückt, wie unterschiedlich man ein und dieselbe Stadt wahrnehmen kann.

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Leider kann ich euch gar nicht viel mehr über Brügge erzählen – da 3 Stunden bei weitem nicht ausreichen, die Stadt auch nur ansatzweise zu erfassen. Ich hätte zu gern gesehen, was sich hinter den Kirchen verbirgt, welche Museen die Stadt zu bieten hat, hätte gern am Kanal ein Eis gegessen und wäre auf den Belfried geklettert  (SPOILER: in der Hoffnung, dass mich da niemand erschießt). Irgendwann werden wir nicht nur auf Durchreise sein und ich kann völlig euphorisch durch die Stadt springen. Vielleicht sogar ohne Regen.

ENGLISH

I really coud never believe that the day, on which we start our trip, will ever come. But suddenly it was there when I saw myself at 3 am tired from packing things in boxes sitting  on the floor. On the next morning we were tired, had to squeeze everything in the car, and since that’s so nice, I had to go to see the dentist cause my toothache just wouldn’t stop. 

But, eventually, around lunch time, when all farewell tears were dried we said „Good bye Germany, till … well … sometime!“

In Bruges…

The first stop on our trip: Bruges. Why Bruges? Well on one side I wanted to go there since I saw THAT movie, on the other side Google Maps just lied to us. When we looked up the way from Bielefeld to the ferry in Calais it mistakenly give us the way and time to Clais, which is about 8h. So we ended up deciding to have a stop on a Camping side in Bruges first, booked everything before we saw that Calais is just a 4h trip. Oops.

I was super excited for Burges but also a bit sad when the traffic jam took us more time than planned, so we arrived on the camping side at 8pm which gave us only 3h of time to explore the city before the camping side shut its doors. 

…oh beautiful Bruges

When I was standing in the city centre I was completely stunned. Bruges is just breathtakingly beautiful. Epic and historical buildings on every street, as the city has never been bombed or destroyed. 

On Grote Market you could feast through musseles and chips with the perfect view on the Belfried – a gigantic belfry. 

There were canals, small houses and lovely shops everywhere. Like a dream and even in the rain and at night I felt so at home there, while Katrin was a little scared by the medieval charm of this city. Crazy how different the view of one and the same city can be.

Unfortunately I can’t tell you more, as 3 hours clearly weren’t enough to get a good view on everything. I would have been so pleases to have a look behind and into the churches, to explore museums and eat ice cream at the canal. Someday I will come back not only a way trough. And maybe when the sun shines on this historic setting.

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Abschied | Farewell

 

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Tschüss sagen ist nicht so meine Stärke. Ich halte es eher mit „Bis später“. Ein „Bis später“ trifft es aber irgendwie nicht so ganz, wenn man für eine unbestimmte Zeit ins Ausland geht. Und wenn wir ehrlich sind, ist dann ein Tschüss auch irgendwie unangebracht.

Mit anderen Worten: Das Verabschieden war schwieriger, als ich angenommen habe. Alles war gut, bis zu dem Tag, an dem ich Ute das letzte Mal traf. Wir hatten einen perfekten letzten Tag mit Essen und Magic Mike XXL. Doch als ich sie abends zum Zug brachte und wir uns am Bahnsteig verabschiedeten sickerte es durch: Ich fahre weg. Nicht nur 2 Stunden mit dem Zug, sondern weg im Sinne von weg. Weg. Und ich habe keine Ahnung, wann ich die Menschen, die ich liebe, wiedersehen werden. Klar, man ist durch das Internet immer verbunden, aber dennoch ist man erst einmal weg. Nicht mehr live dabei, wenn im Leben von Freunden und Familie etwas bahnbrechendes passiert.

So fand ich mich also im nächtlichen Dresden wieder, wartete auf meinen Bus gen Heimat und weinte. In der Öffentlichkeit. Und dass, obwohl ich eigentlich kein überemotionaler Mensch bin. Aber all der Stress der letzten Zeit kanalisierte sich in diesem Moment in den Abschiedsschmerz und ich weinte einfach. Aber ich kann euch sagen: Das Weinen in der Öffentlichkeit ist nicht schlimm. Erst die überforderten Blicke der anderen machen es dazu. Menschen eben.

Der nächste Abschiedshammer kam, als ich meine Familie verabschiedete. Zwar wohne ich seit ich 17 bin nicht mehr Zuhause und doch hat es mich wahnsinnig traurig gemacht, zu gehen. Nicht zu wissen, wann man sie wiedersieht. Und dabei den kleinen, leisen Gedanken im Hinterkopf zu haben, dass man sie aus rein egoistischen Gründen traurig macht. Immerhin werde ich viele neue Dinge erleben und (hoffentlich) viel Spaß haben, während die anderen Zuhause sitzen. Unfair? Vielleicht ein bisschen. Aber manche Dinge müssen eben sein. Und so müssen eben manchmal viele Tränen fließen.

Außerdem bin ich ja nicht aus der Welt – daher: Bis später!

ENGLISH

Saying good bye has never been my strong point. I rather go with „See ya“. But „See ya“ is quite inappropriate when you go abroad for an indefinite period. And to be honest – „Good bye“ seems also a bit missplaced.

In other words: My private farewells were more difficult than I’ve expected. In fact everything was fine till the day I met Ute the last time. We had a perfect day with great food and Magic Mike XXL. But than I brought her to the train station and in that very moment I understood what is going on here. I’m leaving. And I’m not leaving by train to go to the next big city. I’m leaving. And I have no clue when I will see my loved ones again. Yeah, in these times internet connects us all but nevertheless I will be abroad for a while and probably miss many things which are going on in their lives.

After saying farewell to her I found myself in the middle of Dresden, waiting for my bus back home and crying. In public. Despite the fact that I’m not one of the most emotional persons of all time. But all the supressed stress of the last months just broke out in form of tears. And I have to say: Crying in public itself is not so bad. The people who can’t cope with emotions are making it bad. Unfortunately.

The next terrible farewell came when I said goodbye to my family. To be clear I left my parents house with 17 but nontheless it made me unbelievably sad to leave and not to know when I’ll come back. Besides there also is the tiny, silly thought of sadden the loved ones for completely selfish reasons. So it’s me who will make new (hopefully fun) experiences while others remain at home. Unfair? Maybe a little bit. But some things have to happen. And so sometimes tears must be cried.

Furthermore I’m not on the other side of the word. Therefore: See ya!

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Anticipation – A Playlist

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Dienstag gehts es los, das ist einfach quasi fast morgen! Kaum zu glauben, wie schnell die letzen Wochen rumgegangen sind. Meine Vorfreude ist riesig, auch wenn ich gleichzeitig immer trauriger werde. Der Gedanke daran, wen und was ich hier erstmal zurück lasse, ist mit jedem Tag beängstigender. Um mich ein bisschen davon abzulenken, habe ich euch eine Vorfreuden-Playlist auf Spotify gebastelt, denn was ist schon ein Road Trip ohne gute Musik?

12 Songs, die sich für mich nach Reisen, nach Vorfreude, nach los ziehen und frei sein anhören und anfühlen. Und hier geht es auch gleich zur Playlist.

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Fokus | Focus

Focus

Das mit dem Fokussieren ist manchmal gar nicht so einfach. Monate lang denkt man immer nur daran, dass irgendwann im Sommer da mal irgendwas passiert. Dann ist plötzlich Juli und die To-Do Liste platzt aus allen Nähten und gerade, wenn man denkt, dass endlich alles im Flow ist, dass die schlimmsten bürokratischen Sachen über den Berg sind, tauchen neue Probleme auf. Dabei fokussiert zu bleiben und daran zu glauben, dass am Ende das Richtige raus kommt, ist wirklich schwierig.

Es gibt eben immer das Gute, das Schlechte und das ganz Schlimme. Als wir das Auto abgeholt und sicher von Hamm hier her gefahren haben, war ich hell auf begeistert. Mein eigenes Auto, es ist groß und fährt gut, und ich sitze so hoch, dass ich alles total toll überblicken kann. Und dann fährt man sicher und zufrieden damit hin und her und hin und her und hin und her und plötzlich blinkt da eine kleine gelbe Leuchte auf und wie auf einem Barometer schwingt mein Fokus hektisch aus und steht anstatt auf „Gut“ auf „Ganz Schlimm“.

Plötzlich wird alles wieder unscharf und schwebt in bunten Farben um einen rum, man weiß nicht wo man Anfangen soll und man gerät in eine Art Schockzustand und manchmal auch an den Punkt, wo man am liebsten nur den Kopf unter die Bettdecke stecken und alles an sich vorbei ziehen lassen möchte.

Tief durchatmen und nicht schreiend im Kreis rennen, ist schon mal der erste und wichtigste Schritt. Und dann? Akzeptieren, dass nicht immer alles tutti-frutti nach Plan läuft. Unsicherheit wird ein ganz großer Teil von den nächste Monaten sein, denn wir können nicht immer ganz genau planen was passieren wird.

Das mit der Kontrolleuchte war alles halb so schlimm, und dann hat das Auto mich sicher von Bielefeld, nach Hamburg, nach Dresden und zurück nach Bielefeld gebracht. Wird schon irgendwie, dachte ich mir, stieg gestern in unser Auto um Altkleidersäcke wegzubringen und dann? Dann springt es nicht an.

Nachdem ich von meinen Eltern abgeholt wurde, habe ich erstmal eine Stunde lang wie ein Schlosshund vor mich hin geheult und sehr dramatische Sprachnachrichten an Elsa geschickt. Es ist eben nicht immer alles gut und es läuft nicht immer alles nach Plan. Aber schlussendlich sollte das Auto  ja eh zum Durchchecken noch mal in die Werkstadt.

Was ist also die Quintessenz? Sich auf die guten Dinge und auf das Gefühl, dass am Ende das richtige dabei raus kommt, zu fokussieren ist wichtig, ist essenziell. Trotzdem muss ich lernen offen zu sein, offen für Eventualitäten und Planänderungen, für Hindernisse und Steine, für Hürden und Challenges, ohne dabei den Fokus zu verlieren.

ENGLISH

Focusing sometimes really isn’t easy. For months it was just that thought that somewhen in summer something is going to happen. And suddenly it’s July and the to-do list is bursting at the seams, jut when you think, everything is in flow and the worst of the bureaucratic is done, new problems arise. Staying focussed and believe that everything will turn our right in the end can be kinda hard then.

There is always the good, the bad and the ugly. When we picked up our car and I drove it safely from Hamm to Bielefeld, I was complete enthusiastic about how perfect that car is for us. Its roomy and nice and feels safe. And so I was super satisfied for a few days, took the car even for small things and everything was fine till suddenly this small little yellow warning light light up and my focus barometer dropped from good to ugly within micro seconds.

Suddenly everything is blurry and in a colorful rush, you don’t longer know where to start or what to do and you drift into this state of shock where you just want to burry your head in your bedding.

Taking a deep breath and not running around screaming is the first thing to do, but then? Accept that not everything is easy peasy and according to plan all the time. Uncertainity is something that will be a great part of our journey and the next month, because we won’t be able to plan every little detail.

The thing with the warning light turned out to not be something bad and the car drove me super safe till Hamburg, then to Dresden and back to Bielefeld. Yesterday me and mum took my car to drive some old-clothes bags to the collectiong point and right there on the parking place my car didn’t want to start anymore.

My parents picked me up with the other car and I cried like 5 year old toddler for an hour and send really dramatic voice mails to Elsa. It’s not perfect all the time and things go wrong, but in the end we wanted to bring the car the to car service station for a final check up anyway.

So what’s the bottomline? Focus on the good things and on the feeling that everything will be fine and right in the end is important, is essential. But I do have to learn to be open for all the eventualities and changes of plans, challenges and obstacles without losing said focus.

 

 

Fat Fashion, fuck you attitude, cupcakes, unicorns & videogames. Cloud castle architect. Killerqueen. Graphic designer with a weak spot for hipster fonts.

Desicion making

Ich treffe Entscheidungen meistens aus dem Bauch heraus.

„Wenn du echt nach England ziehst, kann ich dann mit?“
„Klar!“

Mein Bauch, den ich übrigens von Innen als auch von Außen sehr lieb gewonnen habe, gibt dann entweder ein nettes Kribbeln oder ein ungutes Uuuarghs-Gefühl von sich und ich entscheide Dinge innerhalb von Sekunden.

„Was wäre wenn wir anstatt nach London zu fahren, einen Road Trip machen?„Hmm… ja?“
„Ja!“
„Okay!“

In letzter Zeit scheint alles nur noch aus Entscheidungen zu bestehen. Egal, ob ich abends durch das Bücherregal gehe und mich frage, ob ich diesen Kitschroman mit dem hübschen roten Einband und der Goldprägung wirklich in die Momox-Kisten packen sollte, oder vielleicht doch noch behalte? Bis eben hin zu der Frage: Möchte ich mein ganzes Leben auf den Kopf stellen und einfach mal so kündigen?

Komischerweise fallen mir die großen Entscheidungen oft einfacher. Denn ja, ich will nach London und verdammt ein Road Trip vorher klingt super. Aber das Buch…? Vielleicht liegt es daran, dass die Entscheidung zu treffen, seinen Job zu kündigen und nach London oder nach England zu gehen so abstrakt ist, dass erstmal in der direkten Zukunft oder im Jetzt, nichts passiert. Die Entscheidung steht, mehr aber nicht, alles weitere ist Zukunft, die mich später irgendwann einholen wird. Beim Aussortieren des Kleiderschrankes, des Bücherregals oder der Schminkschublade ist das was ganz anderes. Denn jedes Teil, gegen das ich mich entscheide, ist weg – und zwar sofort.

Direkte Konsequenzen beeinflussen meine Entscheidungsfähigkeit maßgeblich, trotzdem glaube ich, das, wie alles andere im Leben auch, Entscheiden reine Übungssache ist. Erstmal im Flow fliegen die Bücher nur so in die Verkauf-den-Scheiss-Kiste und erstmal die Entscheidung getroffen „Alles muss raus!“, macht auch die vielen kleinen Momente, in denen man das Teil in der Hand ihn und her dreht, viel einfacher.

ENGLISCH

Most of the time decision making is based on my gut instinct.

„If you really leave Germany to move to UK, can I come with you?“
„Sure!“

My gut and belly,  which I by the way learned to love from the inside and the outside, makes a lovely flutter or gives me a terrifying uaargh-feel and within seconds when I decide the things I have to decide.

„What if we do a road trip instead of just moving to London?
„Hmm.. .yes??“
„Yes!“
„Alrigh!“

Lately my life seems to be made out of making decisions. It doesn’t matter wether its a simple one like going through my bookshelf, picking up books and deciding if I really want to throw away that lovely history romance novel with the sweet golden imprint? Or something a lot bigger like: Do I want to change up everything in my life and quit my job?

Funnily enough the big decisions sometimes are a lot more easy. Cause yes thanks, I am really sure I want to move to England yes damn a road trip sounds fantastic but the book…? Maybe it really depends on the fact that most of the big decisions like putting a job and leaving your hometown almost always feel pretty far away and don’t influence me right in that second I make them. It is just a deciding that is made and everything regarding to it will come up in the close or more far away future. But the book or the dress or that one lipstick I really like but never really use – that is something that leaves the house immediately as soon asI decide to throw it in the trash or sell it.

Immediate consequenses influence my decision making strongly, still I think being able to make desicions straight forward and quick is something, as almost everything, that can be learned. Once I am in the flow every moves into the „Sell this Shit!“ box quite quickly.

Fat Fashion, fuck you attitude, cupcakes, unicorns & videogames. Cloud castle architect. Killerqueen. Graphic designer with a weak spot for hipster fonts.

Wacholderschnaps und Äpfel?

Es geht hier um das Leben. Das Leben in all seinen Facette. Um genau das Leben, das jenseits der Couch stattfindet. Um Abenteuer, gesprengte Grenzen, um das Loslassen und einfach mal Machen. Um das Suchen und vielleicht auch das Finden.

Gin & Apples – das sind Katrin und Elsa. Wir stecken irgendwo in unseren Zwanzigern und in einem Leben zwischen Bett und Büroalltag fest. Soll das alles sein? Bis zur Rente? Erst Studium, dann Job? In der immer gleichen Stadt, im immer gleichen Land, ein großer Urlaub im Jahr, um gut erholt einmal mehr in das Grau des Alltags einzutauchen?

Es hat uns große Überwindung gekostet, viele Kämpfe mit Comfort Zone und gelerntem Sicherheitsdenken, bis wir den Entschluss gefasst haben, all das hinter uns zu lassen, das sich seit langer Zeit viel zu falsch anfühlt, obwohl es doch eigentlich richtig sein sollte. Aber letztendlich ist es nicht das Leben, das wir führen wollen. Wir wollen nicht in einem nine-to-five-Job feststecken, der uns ein gutes Leben am Rande der Unzufriedenheit ermöglicht. Das Leben ist zu kurz, um zu funktionieren. Die Welt ist zu groß, um zu rasten.

Genau das ist der Grund, aus dem wir Deutschland verlassen und unser Abenteuer in Großbritannien beginnen. Wir nehmen euch mit auf die Reise. Lassen euch an dem teilhaben, was uns im Vereinten Königreich erwartet – an all den schönen Ereignissen, den Fragen des Lebens, an unserem Schwanken zwischen Euphorie und Panik. Und sind wir ehrlich, wir haben eine scheiß Angst. Veränderung bringt immer Furcht – vor dem Scheitern sowie vor dem Stillen der Sehnsucht.

Alles beginnt mit einem Road Trip. Von Deutschland nach London. Von London überall hin. Wir wollen Dartmoor sehen. Glasgow und Loch Ness. Wir wollen Schafe in Wales zählen und mit dem Flüstern der Wellen an den Küsten eins werden. Wir wollen Gin trinken, neue Menschen treffen. Unvoreingenommen, ehrlich und offen. Generelle Offenheit. Für alles. Für uns, für andere, für neue Situationen. Das Leben umarmen. Uns selbst finden.

Was danach kommt? Keine Ahnung. Aber wir werden es euch erzählen.

ENGLISH

Gin & Apples is about life. Life in all its facets. The very life that starts beyond the couch. About adventures, pushed boundaries, about letting things go and doing what you always wanted to do. It’s about searching and maybe finding.

Gin & Apples – that’s Katrin and Elsa. We’re stuck somewhere in our twenties and in a life between our beds and the daily office routine. And that’s it? That’s life? Till retirement? First university, then a job? Always in the same city, always in the same country? One huge vacation a year to recover and being prepared to drown once more in the grey of every day’s life?

We fought dirty battles with comfort zone and safety culture till we took the final decision to leave the things behind that felt wrong for so many times even though it should be right. But in the end it’s not the life we want to live. We don’t want to feel trapped in a nine to five job that makes a good living but leads us to the edge of unhappiness. Life’s too short just to operate. The world’s too big for closing your eyes from the land behind the horizon.

All these are the reason why we leave Germany for a big adventure in the United Kingdom. We invite you to come with us. To share the things Great Britain is offering us – all the great experiences, the questions of life, the hovering between euphoria and panic. Cause let’s be serious, change always comes along with fear – fear of failing as well as fear for fulfilling every single dream.

Everything starts with a road trip. From Germany to London to everywhere. We want to visit Dartmoor. Glasgow and Loch Ness. We wanna count sheep in Wales and become one with the free whispering waves in South England. We wanna drink amounts of Gin, meet new people. Unbiassed, honest and open minded. Open minded in general. For everything. For us, for others, for new situations. Embracing life. Finding ourselves.

You wish to know what comes after our trip? We have no clue. But we’re definitely going to tell you.

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