Plenty of old stones | So viele alte Steine

25Nach den Tagen in Brighton sind wir weiter die Südküste entlang gefahren, haben Portsmouths einen Besuch abgestattet und in Southsee glutenfreien Pie gegessen (mehr über gute Restaurants mit einer glutenfreien Speisekarte gibt’s hier) und wollten eine weitere Nacht auf einem Park-and-Ride-Parkplatz verbringen, bevor es weiter ins nächste Airbnb in Shaftesbury ging. Leider wurden wir von einem „no overnight parking“-Schild überrascht, konnten dann aber mit Hilfe dieser Karte einen Pub finden, auf dessen Parkplatz man bleiben durfte. Pub-Parkplätze sind somit schnell eine unserer Lieblingsmethoden für „wildes“ Campen geworden, denn: sicher und einfach.

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Am darauffolgenden Sonntag, haben wir Halt in Old Sarum gemacht, eine von vielen English-Heritage-Sehenswürdigkeiten. Dort konnten wir im Gras picknicken und sind danach die Ruine erkunden gegangen, bevor wir Nachmittags im Airbnb ankamen. Unser sehr lieber Host hat uns sogar ins Dorf gefahren, das sehr hübsch und klein ist, und wo wir unseren ersten Sunday Roast aßen.

 

Menschen, die auf Steine starren

Shaftesbury liegt in der Nähe von Stonehenge, das ziemlich hoch auf unserer must-see-Liste stand, daher war es am Montag auch unser erstes Ziel. Bei blauem Himmel und mit einem Audioguide bewaffnet, liefen wir mit einiger Entfernung um diese großen und imposanten Steine und dachten uns unsere ganz eigenen Verschwörungstheorien darüber aus, was sie sind und wie sie dort hin kamen.

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Aber sein wir mal ehrlich, so faszinierend das alles ist, genauso komisch ist es auch, wenn man sich mal kurz hinsetzt und die Menschen dabei beobachtet wie sie voller Bewunderung einen Haufen Steine anstarren. Ich stelle mir gerne vor, dass die Steine ungehört vor sich hin kichern, weil sie wissen, das wir ihr Rätsel niemals lösen werden. Das Besucherzentrum war gut organisiert, mit einem Café und einer Ausstellung; mit Bussen oder zu Fuß kommt man von dort zum Steinkreis.

Ein Schloss auf einer Lichtung

Da wir danach noch nicht genug von alten Steinen hatten, sind wir auf dem Rückweg zum The Old Wadour Castle gefahren, der Weg dort hin war ziemlich abenteuerlich, aber die Schlossruine liegt auf einer wunderschönen Lichtung, direkt mit Blick auf einen kleinen See. Es gab kaum Touristen, einen tollen Audioguide und man konnte die Ruine bis ganz oben besteigen und den Ausblick genießen.

Nach zwei schönen Tagen in Shaftesbury sind wir weiter nach Süden Richtung Paignton gefahren, allerdings konnten wir uns ein Frühstück im Beggar’s Banquet nicht entgehen lassen, da dort veganes, vegetarisches und glutenfreies Essen serviert wurde.

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ENGLISH

After Brighton we traveled along the coast for a few more days, visited Portsmouth, had amazing gluten free pie in Southsee (you’ll find more about good places to eat gluten free here) and headed towards Shaftesbury. We planned to stay on a park and ride close to Portsmouth, cause the one in Canterbury had been so nice, but we unfortunately found out that overnight parking wasn’t allowed, so we had so look for a different option. It already got pretty dark and we felt a bit lost, when we decided to have a look at this map, which provides lots of options for permitted overnight parking in the UK, luckily there was a pub not that far from our current location. In general our experience with overnight parking at pubs is really good. We had a cider in the pub, asked if we could spend the night at their car park and had a pretty quiet and safe stay there.

On the Sunday afterwards we stopped in Old Sarum, one of the many English Heritage sights, and had a lovely picnic in the sun and a walk through the old ruins. Then we arrived in Shaftesbury around afternoon. Out host was a lovely woman, who drove us into town for dinner, we had our first Sunday roast,  and after camping and sleeping in the car for about a week we really appreciated the big bed.

People starring at stones

Shaftesbury is close to Stonehenge, which was on our must see list, so on Monday morning this was our first destination. Under blue skies we listened to the audio guide, looked at these magnificent and ancient stones and made up our own conspiracy theories about how they got there. When you think about it, it really is a strange thing, thousands of people walking around that circle in awe, starring at it but in the end no one really knows what it is. So I like to imagine the stones, in all their grace and mightiness, giggle silently about us and how everyone is attracted to their secrets.The visitor center is well organized, with busses that take you to the stone circle, an exhibition and a big gift shop.

A clearance with a castle

Because we hadn’t seen enough old stones for one day, we decided to take good use of the sunny weather and visit The Old Wadour Castle. The way up there was a bit adventurous, a one lane way with the car, pretty steep and sometimes muddy, but the castle itself was really beautiful, situated on a clearance with a pretty little lake in the front, there also were hardly any other tourist around. You could take an audio guide or just follow the signs and read the most important information. Located close to a big pond the scenery of the castle is beautiful and when you make the effort of climbing up the ruins you have a spectacular view over the landscape.

After two nights we had to leave again, going down south to Paignton. But we couldn’t leave without having breakfast at the Beggar’s Banquet, a little and lovely cafe that offered vegan and vegetarian food and gluten free stuff aswell.

The Noms – Glutenfreie Cafés & Restaurants | Gluten Free Places

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Stellt euch mal vor, ihr dürft quasi nix aus Getreide essen. Keine Pasta, keine Pizza, kein Brot, keinen Kuchen – quasi nichts, wo Mehl drin ist. Schwierig, was? Alle Glutenintoleranten und ihre Freunde wissen sicher, von was ich rede. Es kotzt an und ist sehr schwierig, Cafés oder Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden. Vor allem in Deutschland ist es quasi unmöglich, außerhalb der eigenen Küche glutenfrei zu essen. Und für mich als glutenintoleranter Pescetarier ist es noch eine Schippe schwerer, denn Fleisch fällt weg. Und ja, es ist genauso frustrierend wie es klingt. Für alle beteiligten

Leichter, als gedacht – danke Großbritannien!

Während unserer Road-Trip-Vorbereitungen, habe ich mir durchaus Sorgen gemacht, wenn ich an das Essen in UK gedacht habe. Doch als ich schließlich ankam, war ich überwältigt. Die Auswahl an glutenfreiem Essen ist großartig und selbst in Kleinstädten oder Dörfern hatte ich kein Problem, Restaurants mit glutenfreien Gerichten zu finden.

Wo kann man essen? Ich erzähl’s euch!

Und genau das ist der Grund, weshalb ich die Kategorie „The Noms“ ins Leben gerufen habe. Ich möchte euch großartige und unerwartete Orte zeigen, an denen ihr richtig gute glutenfreie Gerichte findet.

Damit ihr dabei auch den Überblick behaltet, findet ihr ab sofort im Side-Menü einen Link zu The Noms, der Restaurants und Cafés inklusive Adresse und einem Shortcut zum jeweiligen Blogpost auflistet. Die Liste wächst stetig weiter und natürlich kommt nach und nach ein eigener Post zu den jeweiligen Lokalitäten.

Falls ihr generelle Fragen zur glutenfreien Ernährung in Großbritannien habt, lasst mir gern einen Kommentar da oder schreibt mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

In diesem Sinne: Seid gespannt und lasst’s euch schmecken!

ENGLISH

Imagine, you aren’t allowed to eat wheat. No pasta, no pizza, no bread, no cake – effectively nothing with flour. Hard one, huh? Gluten intolerant people and their friends might know, what I’m talking about. It sucks and it’s hard to find cafés and restaurants with a gluten free menue. Especially in Germany it’s almost impossible for a gluten intolerant person to eat outside the own kitchen. And for me as a gluten intolerant pescetarian it’s even harder to find an (amazing) meal. And yes, it is exactly that frustrating as it sounds. For all involved.

Easier than expected – thanks UK!

During our road trip preperations, I really was afraid what’s like to eat in the UK as a gluten intolerat. But when I arrived, I was amazed. The range of gluten free food is amazing and even in small towns or villages I never had problems finding a gluten free menue.

I tell you where to eat

And that’s the reason why I’m gonna to start the category „The Noms“ – I wanna show you great and maybe unexpected places, where you are going to find amazing gluten free food.

To keep track of all this places, I created an extra link in the side menu, where you find a list with the cafés and restaurants, their addresses and a shortcut to the current blog post. The list will grow and withing the next weeks you’ll find separate posts to every place.

If you have any questions about eating gluten free in the UK, feel free to drop a comment or a message via the contact form.

Das Meer, Camping & Brighton | The Sea, Camping & Brighton

Mittlerweile sind wir im Norden Großbritanniens angekommen, während wir auf dem Blog noch immer im Süden abhängen. Es ist unheimlich viel passiert und das rollen wir für euch jetzt langsam mal auf, damit auch ihr auf dem neuesten Stand seid.

Das Meer & der Parkplatz

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Nach unserem unglaublichen Aufenthalt in Saffron Walden ging es nach Osten an die Küste – wir wollten endlich das Meer sehen! Und als wir Aldeburgh erreichten, waren wir einfach nur entzückt. Zwar war es fürchterlich kalt, aber da war das Meer. Wir sind gefühlt ewig den Steinstrand entlang gegangen und waren erfüllt voller wogender Glückseligkeit.

Zudem durften wir auch gleich einmal mehr die Offenheit der Engländer kennenlernen, als uns zwei Damen zu sich riefen, die einen gefunden hatten und ihn uns zeigen wollten. Faszinierend und irgendwie auch unheimlich nett.

Der Abend endete schließlich auf einem Parkplatz, auf dem wir das erste Mal wild in unserem Auto schliefen – und ganz so super war es nicht, waren wir doch ob des „Wildcampens“ etwas aufgeregt. Allerdings hat der Sonnenaufgang am Meer inklusive Frühstück hat für alle kleinen Albträume entschädigt.

Camping

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Wer mich kennt, wird vermutlich schon mal folgenden Satz gehört haben: „Ich campe nicht, ich hab‘ Würde.“ (Jaja, das ist unglaublich dumm, ich weiß, aber ich fand Camping immer gruselig, weil Klo und so.) Und doch war es dann so weit, dass wir uns nach einem Tag in Canterbury und einem zweiten Tag ohne Dusche auf einem Campingplatz nahe Brighton wieder fanden. Und Leute, nach zwei Tagen ohne Dusche war es mir unglaublich egal, dass um uns herum nur Wiese war, ich war einfach nur glücklich, fließendes Wasser zu haben.

Und auch generell war der Campingplatz sehr süß – es war letztlich nur eine große Grünfläche, die zu einer Farm gehörte, es gab Freiluftduschen und die Möglichkeit, sein eigenes Feuerchen zu entzünden. Wirklich süß und mein grundloses Campingtrauma ist mittlerweile auch überwunden, da ich die kostengünstige Möglichkeit von Hygieneräumen jenseits eines Costa Coffee wirklich schätzen gelernt habe.

Brighton, du bist mehr als ein Pier

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Ziel des Camping-Aufenthaltes war Brighton, die Stadt mit dem Pier, denn das ist oftmals das einzige, um was es in einem Gespräch über die Stadt geht. Und Leute – ja, der Pier ist rein architektonisch sehenswert, doch in seinem Inneren befindet sich einfach nur eine gigantische Arcade. Das macht Spaß, doch sobald euch der Greifautomat anfängt auszulachen, solltet ihr eure 20p-Stücke sammeln und in Eis investieren. Und keineswegs, ich wiederhole, KEINESWEGS in Essen am Strand. Tut es nicht. Die Pommes, die wir hatten, schmeckten wie geformtes Frittierfett.

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Kehrt lieber dem Pier den Rücken und erkundet die Stadt mit ihren kleinen, bunten Geschäften, den unzähligen süßen Cafés, kleinen Restaurants und all dem, was Brighton eigentlich zu Brighton macht – ein buntes, multikulturelles, kreatives Getümmel. Definitiv eine Reise wert!

ENGLISH

As you might’ve seen on our Instagram account, we already arrived in Scotland, even if we’re still in the south on our blog. It happend so much within the last weeks, so it’s finally time to start telling you all the stories you’ve missed so far.

The Sea & The Car Park

After our beautiful stop in Saffron Walden we drove more east to see the sea – finally! So we reached Aldeburgh and with it a state of calm delight. Admittedly it was freezing cold but hell, the sea! We took a neverending stroll on the stony beach and felt the overwhelming bliss only the sea can provide.

Besides the ocean we got to know the candour of British people. Two women beckoned us over to show us a death’s head hawkmoth, which lied paralysed on the beach. Fascinating and unquestionabyl nice.

The relaxed evening finally ended on a car park near the beach with our first night of „wild camping“. Well, it wasn’t that aswesome as we slept very unwell thanks to our excitement and the fear what might happen if anyone disturbs our sleep with bad things in mind. But everything was fine and the beautful coastal sunset combined with a nice beach breakfast compensated our nightmares very well.

Camping

People who know me might have heard one sentence out of my mouth more than once: „I don’t camp, I have grandeur.“ (Yeah, I know, it’s as silly as it’s arrogant, but camping really creeped me out for a long time cause loo and so…) But than the day came, where I found myself on a campsite near Brighton.  And guys, I didn’t mind. After two days without a shower I was just happy to feel water running over my body, so it didn’t mattered at all where the water was located.

The campsite was very cute in general. It was just a huge meadow and belonged to a farm. You found open air showers there (awesome!) and you had the opportunity to kindle your own camp fire. So it was easy to overcome my unfounded camping trauma and I really learned to appreciate lavatories that aren’t loos at Costa Coffee.

Brighton, you’re so much more than your Pier

The main reason of our campsite stay was Brighton, the city with the Pier. That’s the main subject when you talk with someone about this coastal city. And well, yes, the Pier is worth seeing but in fact it’s just an enormous arcade, which is fun till the crane machine starts laughing at you. So I’d recommend saving your 20p coins for ice cream or food. But à propos food – don’t eat at the beach. Never! Really. We had chips there and they’ve tasted liked chip-shaped deep-frying fat. Irgh.

You do better to leave the beach for the city and their small, colourful stores, the myriad cute cafés, the tiny restaurants and for everything that made Brighton that vibrant and fascinating – a varied, creative hurly-burly, which is so fucking worth a visit!

I would walk five hundred miles – Die Geschichte vom Laufen

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Wer mich kennt, also so wirklich kennt und Alltag mit mir bestreitet, weiß, dass Laufen ein schwieriges Thema ist. Ich bin nicht generell bewegungsfaul, aber egal wie fit ich war (zur Zeit bin ich es nicht mehr so, aber früher, als ich regelmäßig schwamm und Fahrrad fuhr), ich fand Laufen schon immer doof. Und mit Laufen meine ich nicht Rennen, sondern Spazieren gehen, von A nach B kommen, die 5 Minuten zur Bushaltestelle gehen. Laufen war irgendwie immer falsch.

Ich lauf doch nicht!

Es gibt da diese Anekdote aus der Gymnasialzeit: Die Bushaltestellen waren recht nah an der Schule, die eine etwas weiter die Straße rauf als die andere, und man konnte irgendwie schon von weitem sehen, wenn der Bus kam. J. und S. und ich hatten Schulschluss und als der Bus plötzlich nahte, rannten beide los.

„Kadi! Los!“

Doch auf meinem Gesicht war nur Unverständnis zu sehen.

„Ich lauf doch nicht!“, platze es trotzig aus mir heraus, der nächste Bus kam in zehn Minuten und ich renne doch nicht mit schwerem Rucksack die Straße hoch, also echt?

Der Satz sollte mich nicht nur Tage oder Wochen sondern Jahre verfolgen. Meine ganze Familie inklusive aller engen Freunde, auch die, die nicht an der Situation beteiligt waren, geben regelmäßig ein „Ich lauf doch nicht!“ von sich, wenn es irgendwie um mich und laufen geh.

Das gemeine ist, mein Laufproblem ist keins, was nur aus Faulheit besteht, ich neigte Jahre lang dazu, bei jeder Kleinigkeit umzuknicken und meine Bänder in den Füßen sind total versaut. Wenn ich von Null auf Hundert losgehe, verkrampfen sich meine Füße und tun weh. Das wird so schlimm, dass ich irgendwann mit den Tränen kämpfend neben meiner Begleitung herschlürfe wie ein Zombie und jeden Schritt verfluche. Die Angst davor, dass das passiert, ist meistens schon das größte Argument gegen das Laufen, und bis vor ein paar Wochen habe ich jeden Weg genauestens abgeschätzt und mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn ich plötzlich nicht mehr weiter komme, wenn alles weh tut, wenn ich mal wieder blockiere.

Angst vor der Angst vor der Angst vor der…

Angst und zu viel denken macht meistens alles schlimmer und endete oft darin, dass ich viel zu viel über den Schritt, über meine Fußstellung und meine Haltung nachdachte, und nie, wirklich nie entspannt gegangen bin. Witzigerweise war das schon immer anders, wenn es darum ging, irgendwo zu laufen, wo ich es wirklich wollte, Sight-Seeing in London? Kein Ding. Wenn ich abgelenkt war und mich nicht unter Druck fühlte, ging gleich alles viel besser..

Obwohl wir jetzt mit dem Auto unterwegs sind, lässt sich Laufen natürlich nicht vermeiden und was soll ich sagen? Es wird immer besser. So viel besser. Elsa schaut mich immer mal wieder völlig erstaunt an, vor allen Dingen wenn ich Sätze wie „Google Maps sagt das sind nur 12 Minuten, da brauchen wir keinen Bus nehmen“, sage. Wir sind durch London gegangen, durch Brighton, durch Saffron Walden, nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern auch einfach so. Wir sind zum Strand in Whitsand Bay eine Steilküste abgestiegen mit unendlich vielen Stufen und wackeligen Wegen und am nächsten Tag haben wir eine verlassene Hütte auf einem einsam stehenden Hügel besucht. Ich merke, dass mir das Laufen immer einfacher fällt, das meine Oberschenkel kräftiger werden und ich meinen Kopf dabei ausschalten kann. Für mich ist das etwas unglaublich phänomenales, weniger wegen der Strecken, die ich zurück legen kann, als wegen der Tatsache, dass ich keine Angst mehr davor habe,  zu Fuß unterwegs zu sein, selbst wenn Elsa sagt, dass es eine 30 Minuten Strecke ist.

ENGLISH

Everyone who knows me, like really knowing and spending daily life with me, know how much I despise walking. You can’t say I am lazy to move in general, but no matter how fit or in which condition I was, I always hated walking. And I am not talking about running, it’s just about simply walking, getting from A to B, the 5 minutes walk to the bus stop. Walking just always felt wrong. 

As if I would run!

There is this anecdote from school days: Our bus station was pretty close to the school ground, when you were walking towards it, you could see when a bus was coming or already waiting. It was end of school and J., S. and I walked to the stop as suddenly the bus arrived and my friends started running. 

„Kadi! Come on!“

But they could only see incomprehension on my face. 

„As if I would run!“, I bursted out loud, the next bus was coming in ten minutes, no reason at all to run down a street with a heavy school bag on my back. 

This sentence was doomed to stay with me forever. Everyone, my family and friends, lots of people who did not witnessed this situation are commonly saying it again and again as soon the topic turns to walking and me. 

What no one wanted to understand is, that my walking problem never was one of simply laziness. For years I snapped my ankles in every thinkable situation, over stretched the ligaments in my feet. Whenever I started walking too quickly and at a too high pace everything cramped up painfully. Sometimes it got so worse, I had to fight with tears with every step. The fear of this happening was always so huge, that it turned out to be my favourite reason against walking and just six week ago I was still overthinking every short walk.

The fear of fear of fear…

Fear and too much thinking make most things worse and ended in me thinking about every single step I took. To look for the way I would hold my feet or how I rolled over them, I never really walked relaxed. Funnily, whenever walking was about looking at something nice, like sight seeing in London, or when I felt no pressure behind it, it worked a lot better.

At the moment we travel by car, but of course traveling and exploring cities include a lot of walking and what can I say? I gets better. So much better. Sometimes Elsa looks strange at me, or a bit bewildered, especially when I say things like: „Google Maps says it’s just a 12 minutes walk, we don’t need a bus.“. We walked through London, Brighton, Saffron Walden, Glasgow, the Exmoor, we walked not only to get from A to B but just because. We managed to more or less walk down the cliff coast at Whitsand Bay to get to the beach, and stumple over lots of steel steps and small paths to see a lonely hut with nothing but the ocean around. I feel that my legs grow stronger and that I can stop my head from spinning so much.  It’s a liberating and amazing, not only because of the distance I suddenly walk without problem, but mostly because I feel no fear or panic anymore, even if Elsa tells me it’s a 30 minutes walk. 

5 Dinge – Südengland | 5 Things – South England

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Da sind sie wieder, die Fünf Dinge – diesmal frisch aus Südengland!

Gemeinsame Learnings

  1. Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit kann und sollte man unbedingt einfach mal annehmen.
  2. Wenn man nicht weiß, wo man parken und schlafen kann, lohnt es sich, in einem Pub nachzufragen, denn Menschen sind in der Regel echt nett.
  3. Park and Rides dagegen sind nicht immer gut.
  4. Warum auf morgen warten? Mach’s doch einfach heute! Sonst verpasst du vielleicht den Tag deines Lebens! Oder den einzigen Tag mit Sommerwetter, an dem man perfekt im Meer baden kann.
  5. Seitenspiegel verliert man nicht auf den ganz engen Landstraßen.

Elsas Learnings

  1. Vertrauen haben. Einfach mal vertrauen haben. In sich, andere und das Universum. Mehr dazu, lest ihr hier.
  2. Ich sehe im Badeanzug umwerfend aus. Obwohl ich Cellulite habe. Dömdömdöööm.
  3. Natur rockt. Laufen in der Natur auch. Bewegung ist gut. Frische Luft ist gut. So gut!
  4. Es gibt viele verschiedene Arten des Gehen-Lassens und Abschiednehmens. Und alle bergen eine Lehre über die eigenen Wünsche.
  5. Man braucht keine 1000 Shirts, 50 Hosen und 3000 Schlüpper, um glücklich zu sein. Aber Schokolade tut ab und an echt gut.

Karins Learnings

  1. Es gibt immer eine Landstraße, die noch enger ist.
  2. Laufen ist gar nicht so schlimm.
  3. Dass ich eigentlich tief im Inneren doch ein Beach Babe bin und wirklich, wirklich Surfen lernen will.
  4. ich brauche keine Wurst.
  5. Im Hostel schlafen ist nicht so schlimm, wie gedacht.

ENGLISCH

Here they are again – the five things. This time with learnings we made in South England.

Common Learning:

  1. Kindness and hospitality is something you need to learn to accept.
  2. If you don’t know where to park and spend the night, ask in a pub, owners are usually really nice and let you stay on their parking lots.
  3. Park & Rides, on the other hand, aren’t always the best option for overnight parking.
  4. Why wait for tomorrow? Just do it today. Otherwise you’ll miss out the day of your life. Or the only day with summer weather. Or the only day with summerweather and the beach around.
  5. You don’t lose side mirros on the tiny countryside roads.

Elsa’s Learnings

  1. Have trust. Trust in yourself, in others and in the universe. You can read more about it here.
  2. I look stunning in a bathing suit. Even with cellulite. Domdomdooom.
  3. Nature rocks. Having outdoor walks, too. Moving is good. Fresh air is amazing. So amazing!
  4. There are lots of different ways of letting go and valediction. And all of them hide a learning about our own wishes.
  5. You really don’t need 1000 shirts, 50 pairs of pants and 3000 panties to be happy. But some chocolate now and then doesn’t hurt.

Karin’s Learnings

  1. There is always an even smaller road.
  2. Walking really isn’t that bad.
  3. Deep down inside of me I am a beach babe that really wants to learn surfing.
  4. I don’t need cold meat or sausages on my sandwiches.
  5. Sleeping in a hostel is better then imagined.

Dating & Zweifel | Dating & The Monster Within

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Auch wenn ich mir es wünschte, geht Reisen letztendlich nicht ohne eines: Männer. Man ist ja auch neugierig, was der hiesige Kulturkreis zu bieten hat und geht auf die Pirsch. Nur um zu gucken. Bloß nicht anfassen. Weil eigentlich hat man dafür überhaupt keine Zeit, keinen Kopf und generell sind alle romantischen Dinge völlig unnötig. Ihr kennt das ja.

Tinderella

Was macht man also, wenn man nur Gucken will? Richtig: Tinder installieren. Nur gucken. Und links swipen. Und mal kurz rechts. Hier. Und da vielleicht. Und der da sieht ja auch richtig nett aus. Oh ein Musiker. Und so führte ein kurzes Tindern in London zu meinem allerersten Tinder-Date. Und das war auch noch nett, zog ein zweites Date nach sich, aber verlief sich dann auch im Sande. Was auch vollkommen okay ist. Ich will ja schließlich nicht gleich in den ersten Wochen mein Herz an irgendeinen Dude verlieren. Pft.

G.

Aber selbst mit der kühnsten Einstellung gibt es immer jemanden, der einem aus dem Konzept wirft. In meinem Falle trägt OkCupid daran Schuld (vielleicht sollte ich einen Post über Dating-Apps schreiben?). Auch hier wollte ich nur gucken, ein bisschen mit Locals plaudern und das war’s.

Aber dann tauchte G. auf. Und das auf eine Art und Weise, über die niemals jemand eine Liebesgeschichte schreiben würde. Aber mit sowas kriegt man mich. Direkt, grenzwertig, etwas abseits des guten Geschmacks. Ich antwortete. Und wir unterhielten uns. Erst bei OkCupid, dann bei WhatsApp. Was ihn schockte, da er nicht dachte, dass ich meine Nummer raus geben würde. Ja, sorry, ich bin kein verhuschtes Püppchen. Ich bin unerwartet, spannend, ebenbürtig. Und das überrascht.

Schweigen

Wir schrieben weiter. Die Einzelheiten erspare ich euch. Es war nett. Mehr als nett. Aufregend. Jenseits des Normalen. Mein Ding. Ich fing an ihn zu mögen. Er hat mich verstanden. Wir verabredeten uns. Ich würde ihn besuchen. Danach schwieg er. Und schwieg. Und schwieg. Und ich begann zu zweifeln. Wie es Frauen nun einmal tun. Weil es in unserer Sozialisierung liegt, den Fehler bei uns zu suchen. Als dicke Frau ist es noch schlimmer. Schließlich weicht man unendlich weit von dem proklamierten Schönheitsideal ab, dass man ja froh sein kann, wenn einen jemand auch nur mit dem Arsch anguckt. Was hatte ich falsch gemacht? Ein Foto zu viel? Die Aussicht auf den Besuch zu gruselig? Oder hat er doch festgestellt, dass er den dicken Arsch nicht handhaben kann?

Lernen

Wir treffen andere Menschen, weil sie uns etwas über uns selbst beibringen. Dass dieser Allgemeinplatz stimmt, habe ich mit G. einmal mehr gelernt. Ich fragte ihn, was zu seinem Schweigen führte. Und erntete erneute Stille. Erst Tage später erhielt ich seine Antwort. Es lag nicht an mir. Ich habe nichts falsch gemacht. Ich bin nicht zu viel. Weder charakterlich noch körperlich. Ich bin perfekt. Es waren äußere Umstände, die ihn abgehalten hatten. Vollkommen verständliche Umstände. Es ist geklärt. Die Stille getilgt. Er ist wieder da. Ob er bleibt, weiß ich nicht. Ob wir uns sehen, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich vertrauen sollte. Nicht nun mir selbst. Vor allem auch anderen. Endlich mal vertrauen. Es bleibt nur eine Frage: Wie, verdammt, geht das?

ENGLISH

Even if I wished for, traveling always comes along with one thing: men. At least one is curious what the new country has to offer and so hunting season is open. But I just wanna have a look. I won’t touch anything. At least I have no time for these things and romantic stuff is unneccessary in general. You know what I mean.

Tinderella

So what to do when you just want to take a look? Right: Tinder. Just getting an eyeful. And swipe left. Maybe right here. And here. And maybe there. And he’s also looking kinda nice. Right. Oh a musician. And that’s how using Tinder in London led to my very first Tinder date. And it was nice, entailed another date but was fizzling out in the end. What is in fact pretty okay cause I don’t wanna lose my heart tot he next best dude. Pft.

G.

But even the bravest mindset is made for someone who just knocks down everything. In my case OkCupid ist he one to blame (maybe I shoul write a post about dating apps?). I also just wanted to talk to locals here, and have just a curious look at all the guys near me.

But than G. appeared. In a way, that will never ever lead to a romantic love story. But exactly this gets me. Direct, near the nuckle, miles away from every nice conversation starter. I replied. We talked. First on OkCupid, later on WhatsApp, what shocked him a bit, cause he never thought that I’d give him my number. But I’m not a shy puppy. I’m unexpected, exciting, equal. And that surprises.

Silence

We continued writing. I’ll spare you the details. It was nice. More than nice. Thrilling. Beyond normal. I liked it. And I started liking him as well, cause he got what I wanted. We arranged a meeting. I was about to visit him. Than he was silent. Silent. Silent. And the monster within awoke: self-doubts. Cause women tend to get self-doubts. It lies on our socialisation. And as a fat woman it‘s even worse, as you are miles away from the proclaimed beauty standards, so you can be happy if a guy ever looks at you. So what have I done wrong? A picture too much? Was the prospect of my visit too scary? Or did he just realize, that he can’t or won’t handle a big ass?

Learning

We’re meeting people so they can teach us something about us. With G. I realized this motherhood statement’s truth once more. I asked him, why he remained silent. Only a few days later I got the answer. It had nothing to do with me. I wasn’t too much. Neither my personality nor my body. I’m perfect. And at least external circumstances kept him away from writing. Completely understandable circumstances. But now everything’s clarified. He’s back. I don’t know if he stays and I don’t know if we’ll meet. I just know, that I should trust. Not just myself, especially other people. But there’s just one more question: How, bloody hell, how?

Saffron Walden – ein Paradies in Essex | A Paradise In Essex

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Nach unserer aufregenden und vollgepackten London-Woche ging es etwas weiter nach Norden, um Marie in ihrer Scheune in Saffron Walden zu besuchen. Und Leute, lasst euch gesagt sein, es ist die schönste Scheune, die ihr je gesehen habt und Marie ist die wohl tollste Gastgeberin, die es gibt. Vielen, vielen Dank, dass wir bei dir wohnen und uns wie in einem Jane-Austen-Film fühlen durften.

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Die Tage in Saffron Walden waren faul und entspannt, wir schliefen lang, hatten großartige, von Marie gekochte Abendessen und schlenderten durch die Stadt. Auf einem der Spaziergänge trafen wir die bezaubernden Damen der Stadt-Information, die uns sofort alles über Saffron Walden erzählten und dafür sorgten, dass wir einen großartigen Eistee bei einer zuckersüßen pop-up-Tee-Party trinken konnten.

Irre, der Garten (badum tss)

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Meine absoluten Highlights in Saffron waren die Labyrinthe. Als uns Marie den Bridge End Garden zeigte (den auch ihr unbedingt anschauen müsst, solltet ihr es nach Saffron schaffen), führte sie uns zu einem Hecken-Labyrinth und wir verirrten uns auch sofort da drin. Für mich war es eine großartige Erfahrung, wollte ich doch schon immer (Immer meint, seit ich das erste Mal Tomb Raider II gespielt habe) mal einen Irrgarten bewältigen.

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Falls ihr es gruselig findet, euch zwischen Hecken zu verirren, oder Angst habt, einen Portschlüssel zu finden, der euch direkt zu Voldemort führt, empfehle ich das Saffron Walden Turf Maze. Dieser Irrgarten ist eigentlich ein Labyrinth – das heißt, ihr könnt euch da nicht verirren, da der Anfang direkt zur Mitte des Labyrinthes führt, zudem ist der Pfad in den rasen geschnitten, sodass ihr stets den Überblick über den Weg habt. Und ich kann euch sagen, es ist sehr meditativ, das 1,5 Kilometer lange Labyrinth zu laufen.

Cambridge

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Okay, wir waren nicht komplett faul, denn wir haben einen Tagesausflug nach Cambridge unternommen. Marie hat uns alles über die Stadt und ihre verschiedenen Colleges erzählt und so hatten wir einen wundervollen Tag voll mit Architektur und dem Wunsch, noch einmal in Cambridge zu studieren. Ich meine: Es muss unheimlich toll sein, da zu lernen, wo Touristen hinkommen, um Dinge anzustarren.

Leider waren die Tage in Saffron Walden viel zu schnell vorbei und so stand ein erneuter Abschied an. Um ehrlich zu sein, wollten wir beide gar nicht gehen und wenn wir schon gehen müssen, hätten wir Marie gern eingepackt und einfach mitgenommen. An dieser Stelle: Habe noch einmal vielen, vielen Dank, dass du uns Saffron Walden gezeigt hast und du hast recht, kein Post und kein Bild kann die Schönheit der Stadt auch nur ansatzweise erfassen. Es war großartig und wunderbar. Und genauso großartig war es, dich kennen zu lernen, Marie.

ENGLISH

After our exciting and busy week in London, we moved a bit more north to visit Marie in her barn in Saffron Walden. And guys, let me tell you, it’s probably the most beautiful barn you’ve ever seen. And Marie is the most wonderful you can be with. Thank you so much for having us and made us feel like living in a Jane Austen movie.

The days in Saffron were ment to be relaxing and so we slept long, had awesome home made dinners, took strolls through the beautiful town and met the lovely ladies from the town information center who told us everything about Saffron Walden and led us to a cute little pop-up tea party where we had cookies and ice tea.

And that’s probably Saffron Waldens secret: The town is small and looks sleepy but in fact it lives and is filled with cute tiny shops and nice, friendly and lovely people.

A-Maze-ing

But my absolute favorites were the Saffron Walden mazes. Marie took us to a maze located near the Bridge End Garden (a place you really have to see when you’re in town) and we directly went lost in there. It was a great experience as I ever (ever means since I played Tomb Raider II the first time) wanted to visit a real maze.

If you’re scared of being lost or finding some port keys which lead you to Voldemort, I recommend the Saffron Walden Turf Maze. It’s more a labyrinth than a maze what means you can’t get lost in there. The start leads you directly to the center and it’s very meditative to walk the 1,5 kilometer path cut in the grass.

As you read, I’m totally in love with mazes and I hope we’ll find some more on our trip.

Cambridge

Okay, we haven’t been that lazy in our Saffron Walden days and so we went to see Cambridge. Marie has shown and told us everything one have to know about Cambridge and it’s colleges and so we spent a lovely day with awesome architecture and the wish to study in Cambridge. I mean, how awesome must it be to live on a place where tourists come to stare at?

Unfortunately the days in Saffron passed very quick and so we had to say good-bye. To be hones, both of us didn’t want to leave and we sadly had no chance to take Marie with us. So again: Thanks a lot to show us the beauty of Saffron Walden which no post and no picture can capture. It was awesome, stunning and a really pleasure to meet you, Marie.

The Map – Let’s go get lost right here in the UK

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Wir düsen jetzt schon fast vier Wochen durch diese wunderschöne Land, und egal wie oft wir zu enge Landstraßen entlang fahren oder durch schnuckelige Dörfer kommen, immer wieder liegt uns ein Lächeln auf den Lippen oder wir seufzen beide völlig verzückt. Es ist einfach so schön hier.

Da wird mit den Postings gar nicht so schnell hinterher kommen, wie wir fahren und selber nicht den Überblick verlieren wollen, wo wir eigentlich waren und was wir so gesehen haben und gern sehen wollen, habe ich eine Karte bei Google Maps angelegt, in der die Route und alle Zwischenstopps, inklusive kleiner Anmerkungen, festgehalten werden. Jetzt könnt ihr quasi noch mehr live dabei sein.

Falls ihr noch tolle Tipps habt, Orte wisst, an denen wir unbedingt gewesen sein müssen oder wisst, wo man gut (glutenfrei und vegetarisch) essen kann, sagt schnell bescheid, dann können wir das in die Karte aufnehmen!

Hier geht es zur Gin & Apples Map.

ENGLISCH

We are already traveling this beautiful country for almost four weeks now and no matter how often we cruise the too small country roads or pretty small towns, we never stop smiling or sighing out loud, because everything is just so beautiful.

As we don’t type up our posts as fast as we drive, I made a map with Google Maps that shows our route, lots of places and little notes to every stop we made, so you can follow us even better.

If you have some more great tips, want us to visit or know a place where we can have a great glutenfree, vegetarian meal, please share it with us in the comments and we can put it on our map.

Off to the Gin & Apples map here.

London with Harry Potter, The Beatstakes & more

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Am Wochenende brachte London uns mehr Sonne und warmes Wetter und wir starteten mit einem Schmuck-Bastel-Workshop in den Samstag. Der Workshop fand in einer klimatisierten Bar mit einem 2-für-1-Cocktails-Deal statt und das machte alles noch viel besser.
Neben Ananas-Ohrringen haben wir hübsche Ketten mit Flamingos und Palmen gebastelt und wurden dabei ganz toll von der wundervollen Charlotte von Black Heart Creatives angeleitet. Danach haben wir den heißen Tag in der British Library verbracht, denn auch dort war es klimatisiert, es gab einen Trinkwasserbrunnen, viele Bücher und interessante Ausstellungen. Gegen Abend zog es uns nach Shortditch zu einem Pizza-Date mit Vanessa und Steffi, zwei deutschen Mädels, die in London leben.

Let the Magic begin…

Da wir die Tour durch die Warner Brother Studios schon im Voraus gebucht hatten (es empfiehlt sich, das zu tun), beschlossen wir, einen faulen Samstag zu machen. Nach indischem Lunch mit Katie und Steven, sind wir die Brick Lane entlang geschlürt, ich kaufte einen fancy grünen Hut und danach machten wir uns auf den Weg zu den Studios.

Wir waren beide super aufgeregt und wurden keineswegs enttäuscht. Harry Potter ist einfach immer magisch und es gab so viel zu sehen, dass wir leicht in Panik gerieten, als irgendwann die Durchsage kam, dass in einer Stunde der letzte Bus zum Bahnhof fahren würde. Bringt also viel Zeit mit, wenn ihr euch die Studios anschauen wollt.

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I don’t care as long as you sing

Der Montag wurde dem Blog gewidmet und am Dienstag haben wir endlich Camden erkundet. Die wunderschönen bunten Märkte, Street Food an jeder Ecke und der abgefahrenen Laden Cyberdog haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Danach tranken wir ein Cider im Pub und schließlich ging’s ins KOKO, wo die Beatsteaks spielten. Was soll ich sagen? Ich habe Arnim berührt, ich stand irgendwie zwischen der zweiten und dritten Reihe, habe gemosht, getanzt, gehüpft und gesungen und der nassgeschwitze Weg zurück ins Airbnb hat meiner Gesundheit nicht so richtig gut getan, aber es war trotzdem alles ziemlich toll.

MIttwoch konnten wir Sissy und Illona treffen, was mich sehr gefreut hat, auch wenn es nur ein ganz kurzes Abendessen war, war es doch schön, die Familie zu sehen. Außerdem konnte ich so alles unterschreiben, was gebraucht wurde, um meinen neuen Führerschein zu bestellen, der jetzt auch bald endlich in meinen Händen sein sollte.

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English

The weekend brought us more sunshine and warm weather and we started the Saturday with a jewelry making workshop from Black Heart Creatives in an air conditioned bar with a 2for1 cocktails deal. Could be worse, right?
We made some tropical themed pineapple earrings and cool necklaces with palm trees, flamingos and more pineapples and Charlotte was a super lovely host. After the workshop we spent the rest of the day at the British Library, which meant air conditioned rooms, lots of books and interesting exhibitions. The evening called for Pizza with Vanessa und Steffi, two German girls, we knew from Twitter, who live in London.

Let the Magic begin…

We’ve already booked a tour at the Warner Brothers studios and so we decided to spent a lazy sunday with nothing but a short stroll through Brick Lane, where I bought a fancy green hat, and an amazing Indian Lunch with Katie and Steven. Elsa and me were super excited about the Harry Potter Studios and they really did not disappoint. It was simply amazing and full of magic, as you want it to be. There was so much to see, that when they had a information call, that the last bus was going in about an hour, we panicked a bit, that we wouldn’t be able to have a look at everything. On the other hand booking a tour in the evening meant hardly any queueing and it wasn’t that full inside of the exhibition rooms.

I don’t care as long as you sing

After a quiet monday with blogging, we explored Camden and the markets on Tuesday. The colorful markets, street food everywhere and that shop called Cyberdog left an lasting impression.

We also had Cider at a pub and attended the Beatsteaks concert at KOKO. What can I say? I touched Arnim and I somehow got into the second-thirdish row and had the time of my life moshing and jumping and singing. A soaked in sweat way home really wasn’t good for the cold I caught and so it really only got worse on Wednesday.

On our last day in London we packed up all our stuff, went shopping on Oxford Street and to my great joy met with Sissy and Ilona for a short dinner, which was so nice and lovely. They also brought all the things I had to sign for getting a new drivers license, which shortly and finally will be with me again, yeah!

5 Dinge – London | 5 Things – London

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So ein Road Trip geht nicht spurlos an einem vorbei und generell lernt man ja nie aus. Damit wir uns bewusst machen, wie wir uns während der Zeit verändern und in wie fern der Trip uns bereichert, posten wir in unregelmäßigen Abständen 5 Dinge, die wir auf unseren Etappen gelernt haben.

Wie ihr ja bereits wisst, war London die erste große Station unseres Trips. Wo kann man bitte schön mehr lernen als in dem gigantischen Konglomerat aus verschiedensten Nationen, Massen an Menschen, Kapitalismus, Verfall und Gentrifizierung?

Gemeinsame Learnings:

  1. Ohne (zumindest grobe) Planung geht nicht. Denn dann verpasst man Dinge.
  2. Bei Costa gibt’s besseren Kaffee als bei Starbucks.
  3. Die Deutsche Botschaft ist nur bedingt hilfreich, sollte man sein Portemonnaie verlieren.
  4. Trinke nie Irn Bru, wenn du nicht in Schottland aufgewachsen bist.
  5. Wenn man beschäftigt ist, frisst man weniger Schrott in sich rein.

Elsas Learnings:

  1. Es ist okay, wenn ein Mann kleiner ist als ich (was gefühlt 90% der Männer sind).
  2. Machen. Einfach aufs Bauchgefühl hören und machen. Weniger denken. Denken macht zu viel kaputt.
  3. Sunblocker hilft wirklich und ist kein leeres Werbeversprechen.
  4. Höflichkeit tut nicht weh. Das sollten sich generell alle annehmen.
  5. Um Hilfe fragen ist wichtig und keine Schande. Niemand kann alles allein machen. Niemand.

Katrins Learnings:

  1. In London kann man Tinder nicht durchspielen.
  2. Wer offen um Hilfe fragt, dem wird meistens auch geholfen.
  3. Leitungswasser im Restaurant trinken ist in England völlig normal und das finde ich super!
  4. Arnim ist mehr Sex als Ben. Augenzuhalt-Affen-Emoji.
  5. Das Portemonnaie verlieren ist scheiße, aber kein Weltuntergang.

 

ENGLISH

A road trip always leaves its marks and you’ll never stop learning in general. For us it’s kinda important to bring all changes within us to our minds. For this reason we’re going to post 5 things we’ve learned after finishing the one or another stage.

As you already know we started or trip in London. And where could learning be easier than in a conglomerate of so many diverse cultures and people, capitalism, decay and gentrification?

Common Learnings:

  1. Nothing works without a little scheduling. Otherwise you’ll miss things.
  2. Costa Coffee is better than Starbucks.
  3. The German Embassy isn’t helpful at all if you lost your wallet.
  4. Never drink Irn Bru unless you grew up in Scotland.
  5. As long as you’re busy you have no urge to guzzle down shitty food.

Elsa’s Learnings:

  1. It’s pretty fine if a man is smaller than me (actually perceived 90% of all men are).
  2. Do things. Just listen to your gut instincts and do it. Think less. Thinking spoils too many things.
  3. Sunblock works and isn’t a hollow promise at all.
  4. Courtesy doesn’t hurt. More people should cosider being more polite.
  5. If you need help – ask. It’s no shame. You can’t do everything on your own.

Katrin’s Learnings:

  1. It’s impossible to beat Tinder in London.
  2. If you ask for help you will get help.
  3. It’s totally normal to order tap water in restaurants and that’s totally aweseome.
  4. Arnim is sexier than Ben. Ape-with-covered-eyes-emoji.
  5. Losing your wallet sucks but isn’t the end of the world.