Food and Art // Bristol

Manchmal da trifft man Menschen, mit denen versteht man sich einfach direkt ab der ersten Sekunde. Genauso so war es, als wir in der Nähe von Bristol in unserem Airbnb bei Rob & Betty ankamen. Ein wundervolles Pärchen in einem wundervollen Haus. Nachdem wir in den ersten Wochen hauptsächlich von Parkplatz zu Campingplatz zu Parkplatz gereist sind, war es sehr warm und flauschig auf einer Couch mit einer Tasse Tee in der Hand zu sitzen und in ein Gespräch verwickelt zu sein. Gleich am ersten Abend haben wir Pasta gemacht und Betty hat uns einen guten Überblick über Bristol gegeben, so dass wir am nächsten Morgen in der Innenstadt planen konnten.

Bristol ist voller Kunst, vor allen Dingen Street Art, und voller interessanter Ecken. Wir haben auf der Cheltenham Road geparkt und sind von dort in den Stadtkern gelaufen und kamen so am Hamilton House vorbei, einem großen Art und Community Center, wo unter anderem eins der ersten Banksys zu sehen ist.

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Wir haben am Hafen von Bristol in der Sonne gesessen, Pizza gegessen, ein wunderschönes Museum besucht und dort viel über Bristols Geschichte, Bürger*innen und Vergangenheit gelernt und es genossen, an jeder Ecke, Hauswand oder auf dem Gehweg bunte Dinge zu entdecken.

Abends wurden wir immer herzlich in unserem Airbnb empfangen, haben gemeinsam mit unseren Hosts gekocht, über Musik, Politik und Essen geredet und fanden es tatsächlich schade, als wir nach drei Nächten schon weiter in Richtung Birmingham ziehen mussten. Was uns wenig begeisterte und wo wir bloß einen Tag blieben, auf einem Pub Parkplatz schliefen und dann unsere Reise Richtung Manchester fortsetzten.

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Bristol fühlte sich für uns sehr richtig an. Kreativ und pulsierend, aber nicht überwältigend groß und stand für uns noch relativ lange sehr hoch auf der Liste der Städte, in denen wir uns vorstellen konnten zu leben.

ENGLISH

Sometimes you meet someone and just get on so well right from the first second. We felt like this when we stepped out of the car to meet Rob & Betty our Airbnb hosts close to Bristol. Such a wonderful couple in a wonderful home. After traveling from one parking space to the next camping place to the next parking space it was really warm and nice to sit down on a couch with a cup of tea in your hand having a great chat with nice people. We made dinner all together already on the first evening, Betty showed us a map of Bristol and so we could plan our first day in the city center.

Bristol is full of art, especially street art, and interesting places. Wir parked on Cheltenham Road and walked into the city centre from there, on our way we passed the Hamilton House, an art and community center where you can find one of Banksy’s first works.

 

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We sat in the sun at the city harbour, had pizza, visited a museum and learned things about Bristol’s past and community and just enjoyed finding pops of colour on every wall, around every corner and even on the sidewalk.

In the evening we were greeted with a warm welcome back at our Airbnb, cooked, talked about music, politics and food and we were actually a little sad when we had to leave after three nights to travel onwards to Birmingham. We only spend one day there and went on to Manchester after that.

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Fat Fashion, fuck you attitude, cupcakes, unicorns & videogames. Cloud castle architect. Killerqueen. Graphic designer with a weak spot for hipster fonts.

Let’s make some plans and visit Bath

Inzwischen ist schon Januar 2016, aber trotzdem würde ich euch gerne noch mal in den September 2015 entführen, denn irgendwo da sind wir in Cornwall stehen geblieben, mitten in der Erzählung unserer Abenteuer auf der Straße.

Pläne schmieden

Nachdem wir eine lange Zeit, die mir von heute aus betrachtet noch länger vorkommt, in Cornwall verbrachten, war eins klar: Wir brauchen einen Plan. Also planten wir. Wir buchten Airbnbs für alle großen Städte die wir auf dem Weg in den Norden sehen wollten und hatten den Plan, ziemlich schnell voran zu kommen, da wir beide irgendwie kaum erwarten konnten, nach Schottland zu kommen. Das Städte-Hopping war dafür eine super Möglichkeit, so konnten wir viel mitnehmen, aber auch schneller voran kommen, da die großen Städte im Norden alle durch gute Autobahnen verbunden sind. Der Plan sah wie folgt aus: Einen Tag in Bath verbringen, von da ins Airbnb nach Bristol zu fahren und ein paar Tage zu bleiben, danach bis Birmingham für einen Tagesaufenthalt fahren und eine Nacht im Auto, gefolgt vom Trip bis Manchester, wo wir bei einer Freundin unterkamen, danach weiter nach Leeds, York und Newcastle bis wir die Grenze überfahren um Richtung Glasgow zu reisen.

Retrospektiv haben wir uns für all das doch relativ wenig Zeit genommen, trotzdem glaube ich, dass wir in der dritten oder vierten Woche des Road Trips genau das brauchten, um nicht zwischen den Stationen irgendwo im Nirgendwo verloren zu gehen. So romantisch es sich anhört, einfach dahin zu fahren, wo der Herzkompass hinzeigt, so scheiße ist es aber manchmal auch, wenn man nicht den Luxus eines Campers mit Toilette oder Gasherd hat.

Besuch im Weltkulturerbe

Was kann ich zu Bath sagen? Eigentlich gar nicht so viel. Von Exmoor aus fuhren wir nach Norden bis Bath, wo wir auf einem Park and Ride zwischenparkten, um den Bus in die Stadt zu nehmen. Dort suchten wir uns als erstes einen Ort zum Mittagessen, unsere Wahl fiel auf „The Stables“, eine lokale Kette mit der Option auf glutenfreie Pizza für Elsa. Die Vierkäse-Pizza war absolut deliziös.

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Danach haben wir einen Rundgang durch die definitiv schöne Stadt gemacht, ein Kurort mit interessanter und historischer Architektur und natürlich den alten römischen Bädern als zentrale Sehenswürdigkeit. Eins der Bäder zu besuchen kostet leider furchtbar viel, also blieb uns nur der Blick von außen. Ich denke, dass Bath mit einer Stadtführung sehr viel Historie zu bieten hat, für uns war es aber nur ein kleiner Zwischenstop bevor wir Abends in einem unserer Lieblings-Airbnbs ankamen: bei Rob und Betty in Bristol.

ENGLISH

It’s January 2016 already, but I want you to come back to September 2015 with me. Somehow we got stuck somewhere close to Cornwall while telling you about our adventures on the road.

Making plans

After spending what feels like an even longer time looking back now, in Cornwall, we decided we needed a plan. And so we planned. We booked Airbnb’s for all the mayor cities we wanted to visit and had the plan of going up north pretty fast now, as we both somehow couldn’t wait for hitting Scotland. City hopping seemed like a good way of seeing a lot of stuff and getting forward, as most of the mayor cities in north England are connected with highways. Our plan was to look at Bath just for a day, go close to Bristol and spend a few nights in an Airbnb there, then drive to Birmingham and sleep in the car for a night somewhere, followed by going up to Manchester staying with a friend and doing Leeds, York and Newcastle next before hitting Glasgow.

In retrospective we really rushed through this a little, but I know that during the 3rd or 4th week of our road trip I really needed things to speed up a little and to have a plan for the next weeks, so we wouldn’t get lost in driving somewhere without actually knowing where to go or where to stay. As romantic as it sounds to just drive where your heart leads you, as shitty it can sometimes be, if you don’t have a real camper with the option of going to the loo or making some dinner.

Visiting a World Cultural Heritage

What can I tell you about Bath? Not much really, from Exmoor we drove North towards Bath, parked on a park and ride to take the bus into the city and spend the afternoon in town. We had a lovely lunch at „The Stable“ with Pizza with 4 different cheeses on it, a gluten free option for Elsa of course, and it was so delicious.

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Then we took a walk through the definitely beautiful city, a health resort with interesting and historic architecture and of course the Roman-built baths as it’s center piece. Visiting one of the old baths unfortunately costs a fortune and so we just looked at everything from the outside and popped into a few shops here and there. I think if you take the time for a guided tour there is lots of interesting stuff about Baths history to discover, for us it was just a quick stop before we ended our day with arriving at maybe one of our most favorite Airbnbs, with Rob & Betty.

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Baby, you can drive my car – Autofahren auf der Insel

Ich fahre gerne Auto. Also so richtig gerne. Ich fand die Fahrschule super, bin direkt an dem ersten Wochenende mit Führerschein über die Autobahn gerast. Generell bin ich davon überzeugt, dass ich recht passabel fahre, glänzend einparken kann und mit 8 Jahren Fahrerfahrung ziemlich ruhig und entspannt auf alle Situationen reagiere. Und dann kam ich ins Vereinigte Königreich.

Autofahren mag ich immer noch gerne, aber nach grob überschlagenen 4500km auf Großbritanniens Straßen ist es eine Erleichterung einfach mal den Bus zu nehmen. Der Linksverkehr, vor dem ich am Anfang so viel Schiss hatte, ist da wirklich noch das kleinste Hindernis. Einfach immer schön hinter allen anderen hinterher fahren und im Kreisverkehr besonders aufpassen, dann geht das schon. Es passierte nur ein oder vielleicht zwei mal, dass ich völlig verpennt beim links abbiegen doch auf die falsche Seite gefahren bin, zum Glück immer nur in kleinen, wenig befahrenen Straßen.

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Wagemutig wie wir sind, brachte uns der Weg von der Fähre direkt nach London, es war voll, laut und ich habe geflucht, vor allen Dingen als wir die zehnte Runde bei der Parkplatzsuche drehten. Viel gruseliger war allerdings eine Woche später der Weg nach Saffron Walden, der uns irgendwann von der Autobahn auf eine A-Straße führte und dann auf eine enge, mit Hecken eingegrenzte, unbeleuchtete Landstraße. Nachts. Besonders ermutigend war kurz nach dem Ankommen vor allen Dingen Maries Kommentar:

„Das war aber noch nicht die richtig enge Landstraße, die ihr genommen habt.“

Und sie sollte Recht behalten. Es gibt immer noch eine engere Straße. Immer und immer wieder landeten wir, geführt von Google Maps, in Straßen, in denen Marius kaum alleine durch passte, mit engen Kurven und kleinen Buchten, um entgegenkommende Fahrzeuge vorbei zu lassen und natürlich kamen uns immer kleine LKWs oder Sprinter entgegen. Elsa, die dank des Linksverkehrs in einem europäischen Auto ja zur Mitte der Straße saß, zuckte und quiekte einige Male, denn den Briten scheint es nichts auszumachen mit 75Km/h durch eine one-way-Lane zu rasen.

Bist du sicher, dass das eine Straße ist?

Man wundert sich manchmal, was von Google so als Straße gesehen wird. Asphalt? Braucht sie nicht haben! Obwohl die Wege und Sträßchen in Cornwall zu den engsten gehörten, vor allen Dingen weil sie oft zwei bis drei Meter hoch mit Hecken und Baumen gesäumt sind, war das ultimative OMG-wir-können-hier-nicht-drehen-aber-weiter-fahren-wollen-wir-eigentlich-auch-nicht-Erlebnis am Glen Coe in Schottland, als wir den Parkplatz zum Wanderweg suchten, und ich leicht hysterisch wurde, als der Weg nur noch aus Kieseln, Matsch und Blättern bestand und neben uns ein Bach verlief. Gruselig war auch der Porlock Hill in Exmoor. Wikipedia sagt dazu, dass der „Hügel“ innerhalb von 3,2km auf 400m Höhe ansteigt, die Angst, dass wir in Marius einfach rückwärts wieder runterrollen, war also wirklich berechtigt.

Trotz diverser Schreckmomente sind wir aber relativ sicher unterwegs gewesen, das einzige Unglück ist ein abgefahrener Spiegel, als uns ein entgegenkommendes Auto auf einer relativ breiten Straße streifte. Und wenn man davon mal absieht, gibt es kaum etwas schöneres als Küstenwege bei untergehender Sonne, Highland Straßen im Nebel oder leuchten grüne Felder in Essex unter blauem Himmel.

 

ENGLISH

I like driving. I really, really enjoy it. I liked driving lessons and on the first weekend with a drivers license I already hit the motorway. I do think I am a pretty good driver and my ability to find a parking place is my secret superpower. With 8 years of driving experience I feel calm and prepared for almost every situation. But then I came to the United Kingdom.

I still like driving the car, but after about 4500kms on British streets, sometimes taking the bus is a nice change. Driving on the left wasn’t as difficult as expected, you just have to follow the other cars and be a little more careful when you hit a roundabout. But to be honest, there have been one or two situations in which I turned left and ended up on the wrong side, but it only ever happened on streets with no other cars around.

Daring as we are our first destination after arriving in the UK with the ferry was London. It was crowded, loud and I swore a lot. Especially when we took the same street for the tenth time to find a parking lot. But much more terrifying was our journey to Saffron Walden one week later, which brought us from the motorway onto an A-street, leading to a narrow, dark country road seamed with high hedges. At night. Shortly after arriving Maries encouraging comment was:

„But the road you took to came here, wasn’t the narrow one.“

Well, she was right. There is always an even more narrow road. Again and again Google Maps lead us into roads almost too small for Marius, with sudden turns and small passing places for approaching vehicles, which most of the time seemed to be sprinters. Elsa, who has to sit in the middle of the road thanks to the situations of driving left in a german car, had some moments of shock and horror, when a big car approached with 75km/h.

Are you sure, we are still on a road?

It’s odd what counts as a street for google maps. Asphalt? Nah, a street doesn’t need that! Though some of the most narrow roads where in Cornwall, as they used to be seamed with two to three meter high hedges and trees, our main OMG-we-cant-turn-around-anymore-but-this-path-doesn‚t-look-like-we-should-go-on-moment was while searching for the parking lot to go hiking at Glen Coe. The path was in the middle of the forrest, muddy and full of leaves, next to a small stream. Also pretty scarring was going up Porlock Hill in exmoor. Wikipedia says, it’s leading up to 400m heights in only 3,2km of way, so our fear of just rolling backwards down again was real!

Despite the shock moments, we drove pretty safely through the whole of England and Scotland, except that on one of the wider streets someone hit our side mirror. Still there isn’t much as beautiful as driving along a coast way watching the sun set, taking an almost empty road through the foggy Highlands or driving under blue skies in Essex.

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Plenty of old stones | So viele alte Steine

25Nach den Tagen in Brighton sind wir weiter die Südküste entlang gefahren, haben Portsmouths einen Besuch abgestattet und in Southsee glutenfreien Pie gegessen (mehr über gute Restaurants mit einer glutenfreien Speisekarte gibt’s hier) und wollten eine weitere Nacht auf einem Park-and-Ride-Parkplatz verbringen, bevor es weiter ins nächste Airbnb in Shaftesbury ging. Leider wurden wir von einem „no overnight parking“-Schild überrascht, konnten dann aber mit Hilfe dieser Karte einen Pub finden, auf dessen Parkplatz man bleiben durfte. Pub-Parkplätze sind somit schnell eine unserer Lieblingsmethoden für „wildes“ Campen geworden, denn: sicher und einfach.

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Am darauffolgenden Sonntag, haben wir Halt in Old Sarum gemacht, eine von vielen English-Heritage-Sehenswürdigkeiten. Dort konnten wir im Gras picknicken und sind danach die Ruine erkunden gegangen, bevor wir Nachmittags im Airbnb ankamen. Unser sehr lieber Host hat uns sogar ins Dorf gefahren, das sehr hübsch und klein ist, und wo wir unseren ersten Sunday Roast aßen.

 

Menschen, die auf Steine starren

Shaftesbury liegt in der Nähe von Stonehenge, das ziemlich hoch auf unserer must-see-Liste stand, daher war es am Montag auch unser erstes Ziel. Bei blauem Himmel und mit einem Audioguide bewaffnet, liefen wir mit einiger Entfernung um diese großen und imposanten Steine und dachten uns unsere ganz eigenen Verschwörungstheorien darüber aus, was sie sind und wie sie dort hin kamen.

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Aber sein wir mal ehrlich, so faszinierend das alles ist, genauso komisch ist es auch, wenn man sich mal kurz hinsetzt und die Menschen dabei beobachtet wie sie voller Bewunderung einen Haufen Steine anstarren. Ich stelle mir gerne vor, dass die Steine ungehört vor sich hin kichern, weil sie wissen, das wir ihr Rätsel niemals lösen werden. Das Besucherzentrum war gut organisiert, mit einem Café und einer Ausstellung; mit Bussen oder zu Fuß kommt man von dort zum Steinkreis.

Ein Schloss auf einer Lichtung

Da wir danach noch nicht genug von alten Steinen hatten, sind wir auf dem Rückweg zum The Old Wadour Castle gefahren, der Weg dort hin war ziemlich abenteuerlich, aber die Schlossruine liegt auf einer wunderschönen Lichtung, direkt mit Blick auf einen kleinen See. Es gab kaum Touristen, einen tollen Audioguide und man konnte die Ruine bis ganz oben besteigen und den Ausblick genießen.

Nach zwei schönen Tagen in Shaftesbury sind wir weiter nach Süden Richtung Paignton gefahren, allerdings konnten wir uns ein Frühstück im Beggar’s Banquet nicht entgehen lassen, da dort veganes, vegetarisches und glutenfreies Essen serviert wurde.

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ENGLISH

After Brighton we traveled along the coast for a few more days, visited Portsmouth, had amazing gluten free pie in Southsee (you’ll find more about good places to eat gluten free here) and headed towards Shaftesbury. We planned to stay on a park and ride close to Portsmouth, cause the one in Canterbury had been so nice, but we unfortunately found out that overnight parking wasn’t allowed, so we had so look for a different option. It already got pretty dark and we felt a bit lost, when we decided to have a look at this map, which provides lots of options for permitted overnight parking in the UK, luckily there was a pub not that far from our current location. In general our experience with overnight parking at pubs is really good. We had a cider in the pub, asked if we could spend the night at their car park and had a pretty quiet and safe stay there.

On the Sunday afterwards we stopped in Old Sarum, one of the many English Heritage sights, and had a lovely picnic in the sun and a walk through the old ruins. Then we arrived in Shaftesbury around afternoon. Out host was a lovely woman, who drove us into town for dinner, we had our first Sunday roast,  and after camping and sleeping in the car for about a week we really appreciated the big bed.

People starring at stones

Shaftesbury is close to Stonehenge, which was on our must see list, so on Monday morning this was our first destination. Under blue skies we listened to the audio guide, looked at these magnificent and ancient stones and made up our own conspiracy theories about how they got there. When you think about it, it really is a strange thing, thousands of people walking around that circle in awe, starring at it but in the end no one really knows what it is. So I like to imagine the stones, in all their grace and mightiness, giggle silently about us and how everyone is attracted to their secrets.The visitor center is well organized, with busses that take you to the stone circle, an exhibition and a big gift shop.

A clearance with a castle

Because we hadn’t seen enough old stones for one day, we decided to take good use of the sunny weather and visit The Old Wadour Castle. The way up there was a bit adventurous, a one lane way with the car, pretty steep and sometimes muddy, but the castle itself was really beautiful, situated on a clearance with a pretty little lake in the front, there also were hardly any other tourist around. You could take an audio guide or just follow the signs and read the most important information. Located close to a big pond the scenery of the castle is beautiful and when you make the effort of climbing up the ruins you have a spectacular view over the landscape.

After two nights we had to leave again, going down south to Paignton. But we couldn’t leave without having breakfast at the Beggar’s Banquet, a little and lovely cafe that offered vegan and vegetarian food and gluten free stuff aswell.

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I would walk five hundred miles – Die Geschichte vom Laufen

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Wer mich kennt, also so wirklich kennt und Alltag mit mir bestreitet, weiß, dass Laufen ein schwieriges Thema ist. Ich bin nicht generell bewegungsfaul, aber egal wie fit ich war (zur Zeit bin ich es nicht mehr so, aber früher, als ich regelmäßig schwamm und Fahrrad fuhr), ich fand Laufen schon immer doof. Und mit Laufen meine ich nicht Rennen, sondern Spazieren gehen, von A nach B kommen, die 5 Minuten zur Bushaltestelle gehen. Laufen war irgendwie immer falsch.

Ich lauf doch nicht!

Es gibt da diese Anekdote aus der Gymnasialzeit: Die Bushaltestellen waren recht nah an der Schule, die eine etwas weiter die Straße rauf als die andere, und man konnte irgendwie schon von weitem sehen, wenn der Bus kam. J. und S. und ich hatten Schulschluss und als der Bus plötzlich nahte, rannten beide los.

„Kadi! Los!“

Doch auf meinem Gesicht war nur Unverständnis zu sehen.

„Ich lauf doch nicht!“, platze es trotzig aus mir heraus, der nächste Bus kam in zehn Minuten und ich renne doch nicht mit schwerem Rucksack die Straße hoch, also echt?

Der Satz sollte mich nicht nur Tage oder Wochen sondern Jahre verfolgen. Meine ganze Familie inklusive aller engen Freunde, auch die, die nicht an der Situation beteiligt waren, geben regelmäßig ein „Ich lauf doch nicht!“ von sich, wenn es irgendwie um mich und laufen geh.

Das gemeine ist, mein Laufproblem ist keins, was nur aus Faulheit besteht, ich neigte Jahre lang dazu, bei jeder Kleinigkeit umzuknicken und meine Bänder in den Füßen sind total versaut. Wenn ich von Null auf Hundert losgehe, verkrampfen sich meine Füße und tun weh. Das wird so schlimm, dass ich irgendwann mit den Tränen kämpfend neben meiner Begleitung herschlürfe wie ein Zombie und jeden Schritt verfluche. Die Angst davor, dass das passiert, ist meistens schon das größte Argument gegen das Laufen, und bis vor ein paar Wochen habe ich jeden Weg genauestens abgeschätzt und mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn ich plötzlich nicht mehr weiter komme, wenn alles weh tut, wenn ich mal wieder blockiere.

Angst vor der Angst vor der Angst vor der…

Angst und zu viel denken macht meistens alles schlimmer und endete oft darin, dass ich viel zu viel über den Schritt, über meine Fußstellung und meine Haltung nachdachte, und nie, wirklich nie entspannt gegangen bin. Witzigerweise war das schon immer anders, wenn es darum ging, irgendwo zu laufen, wo ich es wirklich wollte, Sight-Seeing in London? Kein Ding. Wenn ich abgelenkt war und mich nicht unter Druck fühlte, ging gleich alles viel besser..

Obwohl wir jetzt mit dem Auto unterwegs sind, lässt sich Laufen natürlich nicht vermeiden und was soll ich sagen? Es wird immer besser. So viel besser. Elsa schaut mich immer mal wieder völlig erstaunt an, vor allen Dingen wenn ich Sätze wie „Google Maps sagt das sind nur 12 Minuten, da brauchen wir keinen Bus nehmen“, sage. Wir sind durch London gegangen, durch Brighton, durch Saffron Walden, nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern auch einfach so. Wir sind zum Strand in Whitsand Bay eine Steilküste abgestiegen mit unendlich vielen Stufen und wackeligen Wegen und am nächsten Tag haben wir eine verlassene Hütte auf einem einsam stehenden Hügel besucht. Ich merke, dass mir das Laufen immer einfacher fällt, das meine Oberschenkel kräftiger werden und ich meinen Kopf dabei ausschalten kann. Für mich ist das etwas unglaublich phänomenales, weniger wegen der Strecken, die ich zurück legen kann, als wegen der Tatsache, dass ich keine Angst mehr davor habe,  zu Fuß unterwegs zu sein, selbst wenn Elsa sagt, dass es eine 30 Minuten Strecke ist.

ENGLISH

Everyone who knows me, like really knowing and spending daily life with me, know how much I despise walking. You can’t say I am lazy to move in general, but no matter how fit or in which condition I was, I always hated walking. And I am not talking about running, it’s just about simply walking, getting from A to B, the 5 minutes walk to the bus stop. Walking just always felt wrong. 

As if I would run!

There is this anecdote from school days: Our bus station was pretty close to the school ground, when you were walking towards it, you could see when a bus was coming or already waiting. It was end of school and J., S. and I walked to the stop as suddenly the bus arrived and my friends started running. 

„Kadi! Come on!“

But they could only see incomprehension on my face. 

„As if I would run!“, I bursted out loud, the next bus was coming in ten minutes, no reason at all to run down a street with a heavy school bag on my back. 

This sentence was doomed to stay with me forever. Everyone, my family and friends, lots of people who did not witnessed this situation are commonly saying it again and again as soon the topic turns to walking and me. 

What no one wanted to understand is, that my walking problem never was one of simply laziness. For years I snapped my ankles in every thinkable situation, over stretched the ligaments in my feet. Whenever I started walking too quickly and at a too high pace everything cramped up painfully. Sometimes it got so worse, I had to fight with tears with every step. The fear of this happening was always so huge, that it turned out to be my favourite reason against walking and just six week ago I was still overthinking every short walk.

The fear of fear of fear…

Fear and too much thinking make most things worse and ended in me thinking about every single step I took. To look for the way I would hold my feet or how I rolled over them, I never really walked relaxed. Funnily, whenever walking was about looking at something nice, like sight seeing in London, or when I felt no pressure behind it, it worked a lot better.

At the moment we travel by car, but of course traveling and exploring cities include a lot of walking and what can I say? I gets better. So much better. Sometimes Elsa looks strange at me, or a bit bewildered, especially when I say things like: „Google Maps says it’s just a 12 minutes walk, we don’t need a bus.“. We walked through London, Brighton, Saffron Walden, Glasgow, the Exmoor, we walked not only to get from A to B but just because. We managed to more or less walk down the cliff coast at Whitsand Bay to get to the beach, and stumple over lots of steel steps and small paths to see a lonely hut with nothing but the ocean around. I feel that my legs grow stronger and that I can stop my head from spinning so much.  It’s a liberating and amazing, not only because of the distance I suddenly walk without problem, but mostly because I feel no fear or panic anymore, even if Elsa tells me it’s a 30 minutes walk. 

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The Map – Let’s go get lost right here in the UK

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Wir düsen jetzt schon fast vier Wochen durch diese wunderschöne Land, und egal wie oft wir zu enge Landstraßen entlang fahren oder durch schnuckelige Dörfer kommen, immer wieder liegt uns ein Lächeln auf den Lippen oder wir seufzen beide völlig verzückt. Es ist einfach so schön hier.

Da wird mit den Postings gar nicht so schnell hinterher kommen, wie wir fahren und selber nicht den Überblick verlieren wollen, wo wir eigentlich waren und was wir so gesehen haben und gern sehen wollen, habe ich eine Karte bei Google Maps angelegt, in der die Route und alle Zwischenstopps, inklusive kleiner Anmerkungen, festgehalten werden. Jetzt könnt ihr quasi noch mehr live dabei sein.

Falls ihr noch tolle Tipps habt, Orte wisst, an denen wir unbedingt gewesen sein müssen oder wisst, wo man gut (glutenfrei und vegetarisch) essen kann, sagt schnell bescheid, dann können wir das in die Karte aufnehmen!

Hier geht es zur Gin & Apples Map.

ENGLISCH

We are already traveling this beautiful country for almost four weeks now and no matter how often we cruise the too small country roads or pretty small towns, we never stop smiling or sighing out loud, because everything is just so beautiful.

As we don’t type up our posts as fast as we drive, I made a map with Google Maps that shows our route, lots of places and little notes to every stop we made, so you can follow us even better.

If you have some more great tips, want us to visit or know a place where we can have a great glutenfree, vegetarian meal, please share it with us in the comments and we can put it on our map.

Off to the Gin & Apples map here.

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Exciting London – Fandom Days | Aufregendes London

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Unser erster großer Stop ist London. So exciting! Übernachtet haben wir in einem Airbnb in Wood Green, von wo man ca. immer eine halbe Stunde mit der Tube nach überall hin braucht. Wir hatten schon jede Menge für die erste Woche geplant, aber leider fing die Woche nicht so großartig an, wie wir es gehofft hatten. Am ersten Abend, als wir nur schnell zum Picadilly und was esssen wollten, wurde mir mein Portemonnaie geklaut… oder ich habe es verloren. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nichts, was ich in der ersten Woche erleben wollte, oder überhaupt. Aber nach dem ersten Schock habe ich versucht, mich so gut es geht damit anzufreunden. Die Deutsche Botschaft war leider überhaupt nicht hilfreich, aber meine Familie zuhause hat ihr bestes getan, um das ganze so gut es geht ins Reine zu bringen, so dass ich zumindest einen neuen Führerschein bekomme. Aber ich hatte Glück im Unglück, denn mein Reisepass, das meiste Geld und meine Oystercard waren nicht im Portmonnaie.

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I’ll call thee Hamlet

Nachdem der Donnerstag dann erstmal nicht so sonnig war, wollte ich mir den Abend aber nicht vermiesen lassen, denn es war Hamlet-Zeit! Das große Ereignis auf das ich seit über einem Jahr gewartet habe. OMFG!

Tatsächlich war es gut, dass ich nicht mehr so verrückt nach Ben bin, wie vor einem Jahr, denn sonst hätte ich das nicht so schön genießen können, sondern wäre vielleicht hysterisch kichernd zusammengebrochen. Was soll ich sagen? Ihn spielen zu sehen war natürlich unglaublich toll. Das Bühnenbild, die Kostüme und die Effekte waren unglaublich gut, trotzdem sind fast drei Stunden Hamlet doch sehr anstrengend und dem Englisch zu folgen war auch nicht immer einfach.

Eigentlich wollten wir nicht zur Stage Door, aber gerade als wir auf dem Weg nach draußen waren, hörten wir Kreischen und aufgeregtes Schreien und die Stage Door lag direkt auf unserem Weg, also haben wir natürlich geguckt. Es war um einiges aufregender, als ich dachte, denn plötzlich stand ich in einer Masse von aufgeregten Menschen und Benedict Cumberbatch in Fleisch und Blut war nur noch ein paar Meter von mir entfernt.

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Sherlock & Big Ben

Am Donnerstag morgen habe wir uns dann mit Sonja und Johanna, mit denen wir bei Hamlet waren, im Speedy’s Café getroffen. Für alle nicht-Sherlock-Fans: Das ist der Drehort, an dem die BBC für ihren Sherlock die 221b Bakerstreet verortet. Unser Frühstück da konnte man allerdings nicht wirklich als Frühstück bezeichnen, da es in meinem Fall aus Pommes, Spiegelei, Frikadelle mit Pilzen und Zwiebeln und Bacon bestand. Dort haben wir natürlich ein paar Fotos gemacht und hinterher das schöne Wetter genutzt, um an der South Bank entlang zu spazieren, Big Ben und die Tower Bridge zu sehen und einfach typische Touri-Dinge zu machen.

Abends gab es Hard Shakes, Milkshakes mit Alkohol (Kann es noch besser werden?) und Knoblauchbutter-Pommes (Ja kann es!) und dann sind wir doch noch mal zur Stage Door des Barbican gegangen, aber hatten leider wieder kein Glück.
London hat uns am Wochenende mit mehr gutem Wetter überrascht, auch wenn es jetzt wieder genau das Regenwetter ist, das man sich vorstellen würde. Im nächsten Post gibt es dann einen Bilderspam von der Harry Potter Studio-Tour, denn das war unglaublich cool!

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Englisch

The first big stop is London. How exciting! We booked an Airbnb in Wood Green to stay for a week and already had lots of stuff planned for these seven days. But somehow the first week didn’t want to start of as amazing as we hoped and on our first night in London where we went for dinner, I lost my purse… or maybe someone stole it.  As you can imagine that’s really not what we wanted to happen in our first week, or at all. But after the first shock and a somehow really down day, where I went to the German Embassy to find out they aren’t helpful at all, I accepted the situation and tried my best to get everything sorted out, that I can sort out from here, to at least get a new driver’s license. Luckily my passport, most of my money and my Oystercard weren’t in my purse.

I’ll call thee Hamlet

After a little depressiv Thursday I really wanted to enjoy the evening, cause it was that moment I waited for over a year, it was Hamlet time! OMFG.
I was so happy I am not as into Ben anymore as I was some time before, that’s why I got excited but not overly hysterical. What can I say? It was quite amazing to see Benedict Cumberbatch live, but to be honest, about 3h of Shakespeare in original English can be pretty hard, especially when you are exhausted and tired. The stage, the costumes and the effects where stunning and I loved how they changed scenes. Just like the way they managed to change between what was going on Hamlet’s mind as well as on the outside, was so great
At first I didn’t really want to wait at the stage door, but just when we wanted to leave the Barbican we heard some cheering and screams just from the direction where we were about to head. And there he was, in flesh and blood, signing stuff. Of cause most of us weren’t able to really get close, but I could see him and that was a lot more exciting than I imagined it to be.

Sherlock & Big Ben

We met with Sonja and Johanna, with whom we went to Hamlet, on the next morning for a late breakfast at Speedy’s Cafe. For all of you non Sherlock fans, it is the place where in BBC Sherlock the 221b Baker Street is located. We took a lot of pictures, had something that can’t really be called breakfast and started the day really fandom appropriated. After that we took use of the sunny and lovely weather and walked around South Bank, took pictures with Big Ben and at the Tower Bridge. Just the typical tourist things.
In the evening we met for hard shakes, milkshakes with booze (can it get any better?), and garlic butter fries (so yes it can get better) and went to The Barbican stage door again. Unfortunately they finished a bit earlier and so we missed the right moment and had no, luck again.

London surprised us with amazing sunny weather over the weekend, but now it’s rainy and as you imagine it to be . There will be another post about our time in London within the next days, with loads of pictures from our time at the Harry Potter Studios Tour, which was so exciting!

Fat Fashion, fuck you attitude, cupcakes, unicorns & videogames. Cloud castle architect. Killerqueen. Graphic designer with a weak spot for hipster fonts.

Von Bielefeld nach Brügge | Bielefeld to Bruges

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Nein, ich habe eigentlich nicht so richtig dran geglaubt, dass der Tag kommt, an dem wir mit gepacktem Auto losfahren – in ein nur halb bis gar nicht durchgeplantes Abenteuer. Aber dann war es so weit. Ganz plötzlich mussten alle Sachen verstaut werden, sodass wir am Tag vor der großen Abreise bis um 3 vor unseren Kisten saßen und panisch alles einsortierten. Am nächsten Morgen waren wir dementsprechend kaputt, mussten zudem noch alles ins Auto packen und weil es so schön ist, durfte ich wegen Schmerzen noch einmal zum Zahnarzt (und da es nicht wirklich besser wird, muss ich hier sicher auch irgendwann noch mal einen Dentist aufsuchen – stay tuned).

Doch irgendwann gegen Mittag waren wir fertig, hatten die Abschiedstränen getrocknet und dann hieß es „Tschüss Deutschland, bis … ähm … irgendwann!“

Brügge sehen und ….

Das erste Ziel auf unserer Reise: Brügge. Warum Brügge? Nun einerseits wollte ich seit eines bestimmten Filmes ganz unbedingt einmal dahin und andererseits hat uns Google Maps angelogen. Bei der Recherche der Reisedauer von Bielefeld zur Fähre nach Calais spuckte uns Datenkrakes Kartendienst fälschlicherweise die Stadt Clais aus (entweder ist Google doof oder wir haben beide unabhängig voneinander den gleichen Typo vollbracht). Bis dort hin brauchten wir etwa 8 Stunden – etwas heftig, wenn wir dann noch Fährzeit nach Dover und die Fahrt nach London einberechnen.

Ich nutzte also die Gunst der Stunde und brüllte „Brügge!“ in die Reiseplanung, wir buchten einen Campingplatz für den Zwischenstopp und stellten danach fest, dass wir die falsche Fähr-Stadt gesucht haben und bis Calais nur 4 Stunden entfernt gewesen wäre. Ups.

Aber egal, Brügge! Ich war unglaublich aufgeregt und leider auch ein wenig traurig, dass wir dank des Staus erst um 20 Uhr das Stadtzentrum von Brügge erreichten und auch nur 3 Stunden Erkundungszeit hatten, da der Campingplatz uns sonst nicht mehr reingelassen hätte. Aber besser als nichts!

… staunen

Wobei, staunen trifft es nicht wirklich – ich war vielmehr überwältigt. Brügge ist einfach nur unfassbar schön. Die historischen Gebäude sind beinahe monumental und da die Stadt nie zerstört wurde, säumen sie noch immer in voller Pracht die Straßen.

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Auf dem Grote Markt könnt ihr euch von Fritten bis Muscheln an allen kulinarischen Köstlichkeiten gütlich tun und habt dabei einen absolut perfekten Blick auf den Belfried – den gigantischen Glocketurm.

Überall durch die Stadt findet ihr Kanäle, kleine Häuschen und bezaubernde Geschäfte. Ein absoluter Traum und selbst bei Regen und Dunkelheit habe ich mich in Brügge absolut heimisch gefühlt, während Katrin der Charme des deutlich zu spürenden Mittelalters kalte Schauer über den Rücken jagte. Es ist verrückt, wie unterschiedlich man ein und dieselbe Stadt wahrnehmen kann.

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Leider kann ich euch gar nicht viel mehr über Brügge erzählen – da 3 Stunden bei weitem nicht ausreichen, die Stadt auch nur ansatzweise zu erfassen. Ich hätte zu gern gesehen, was sich hinter den Kirchen verbirgt, welche Museen die Stadt zu bieten hat, hätte gern am Kanal ein Eis gegessen und wäre auf den Belfried geklettert  (SPOILER: in der Hoffnung, dass mich da niemand erschießt). Irgendwann werden wir nicht nur auf Durchreise sein und ich kann völlig euphorisch durch die Stadt springen. Vielleicht sogar ohne Regen.

ENGLISH

I really coud never believe that the day, on which we start our trip, will ever come. But suddenly it was there when I saw myself at 3 am tired from packing things in boxes sitting  on the floor. On the next morning we were tired, had to squeeze everything in the car, and since that’s so nice, I had to go to see the dentist cause my toothache just wouldn’t stop. 

But, eventually, around lunch time, when all farewell tears were dried we said „Good bye Germany, till … well … sometime!“

In Bruges…

The first stop on our trip: Bruges. Why Bruges? Well on one side I wanted to go there since I saw THAT movie, on the other side Google Maps just lied to us. When we looked up the way from Bielefeld to the ferry in Calais it mistakenly give us the way and time to Clais, which is about 8h. So we ended up deciding to have a stop on a Camping side in Bruges first, booked everything before we saw that Calais is just a 4h trip. Oops.

I was super excited for Burges but also a bit sad when the traffic jam took us more time than planned, so we arrived on the camping side at 8pm which gave us only 3h of time to explore the city before the camping side shut its doors. 

…oh beautiful Bruges

When I was standing in the city centre I was completely stunned. Bruges is just breathtakingly beautiful. Epic and historical buildings on every street, as the city has never been bombed or destroyed. 

On Grote Market you could feast through musseles and chips with the perfect view on the Belfried – a gigantic belfry. 

There were canals, small houses and lovely shops everywhere. Like a dream and even in the rain and at night I felt so at home there, while Katrin was a little scared by the medieval charm of this city. Crazy how different the view of one and the same city can be.

Unfortunately I can’t tell you more, as 3 hours clearly weren’t enough to get a good view on everything. I would have been so pleases to have a look behind and into the churches, to explore museums and eat ice cream at the canal. Someday I will come back not only a way trough. And maybe when the sun shines on this historic setting.

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